www.zeit.de02.01.2026
Die AfD Brandenburg hat ihre Klage gegen die Einstufung als rechtsextremistischer Verdachtsfall zurückgezogen, da sie nun als "gesichert rechtsextrem" gilt. Das Verwaltungsgericht Potsdam teilte mit, dass die Klage auf die Erwähnung in Verfassungsschutzberichten der Jahre 2019 und 2020 Bezug nahm. Der Landesvorsitzende René Springer erklärte, die Klagerücknahme sei ein formaler Schritt, und betonte die Bedeutung der neuen Einstufung. Eine zukünftige Klage gegen die Einstufung für 2025 wird weiterhin geprüft.
www.zeit.de02.01.2026
Ein Müllfahrzeug ist im Saarland auf schneebedeckter Straße umgekippt, wodurch der 33-jährige Fahrer tödliche Verletzungen erlitt und der Beifahrer schwer verletzt wurde. Die Polizei vermutet, dass schlechte Witterungsverhältnisse die Kontrolle über das Fahrzeug auf der Strecke zwischen Klarenthal und Velsen beeinträchtigten. Bis zum Abend wurden 73 Unfälle gemeldet, hauptsächlich verursacht durch Glätte, was auch zu Leichtverletzungen und Blechschäden führte. Der Busverkehr war ebenfalls betroffen.
www.spiegel.de02.01.2026
Die AfD Brandenburg hat ihre Klage gegen die Einstufung als "rechtsextremistischer Verdachtsfall" zurückgezogen, was vom Verwaltungsgericht Potsdam bestätigt wurde. Grund für den Rückzieher ist die jetzige Einstufung als "gesichert rechtsextrem", die eine rechtliche Basis für die Klage entfällt. Der BKA-Chef warnte vor möglichen Sicherheitsrisiken, falls die AfD Regierungsverantwortung auf Landesebene übernimmt, da dies den Zugriff auf sensible Informationen betreffen könnte. Die Klage gegen die Einstufung für 2025 bleibt weiterhin anhängig.
www.zeit.de02.01.2026
Nach einem schweren Verkehrsunfall in Nigeria, bei dem zwei Freunde des britischen Boxstars Anthony Joshua ums Leben kamen, wurde Anklage gegen den Fahrer des Fahrzeugs erhoben. Er muss sich wegen gefährlicher Fahrweise und tödlichem Unfall verantworten. Joshua erlitt leichte Verletzungen und wurde entlassen. Der Fahrer befindet sich in Untersuchungshaft, da er keinen gültigen Führerschein hatte, und ist zur Kaution von rund 3.000 Euro angeklagt. Der Vorfall ereignete sich aufgrund eines geplatzten Reifens.
www.zeit.de02.01.2026
Die BSW-Fraktion steht nicht geschlossen hinter ihrer Koalition mit der SPD in Brandenburg. Abgeordneter Sven Hornauf äußert sich kritisch und lehnt ein Bekenntnis zur Koalition ab, da er der SPD vorwirft, wichtige BSW-Inhalte zu blockieren. Die Regierungskoalition, die seit Dezember 2024 besteht, ist aufgrund des Austritts mehrerer Abgeordneter in der Krise. SPD-Generalsekretär Kurt Fischer fordert eine eindeutige Zusicherung der BSW-Abgeordneten, während Hornauf die Zusammenarbeit als “an einem toten Punkt” sieht.
www.spiegel.de02.01.2026
Der ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand hat sich für eine höhere CO₂-Bepreisung von Benzin ausgesprochen, was zu einem massiven Frust unter den Mitgliedern führte und zu zahlreichen Austritten führte. Der ADAC fordert eine Kombination aus CO₂-Preiserhöhungen und Entlastungen für Autofahrer. Hillebrand betont, dass ehrgeizige Klimaziele und der Emissionshandel im Straßenverkehr notwendig sind, um den Umstieg auf umweltfreundliche Alternativen zu fördern. Der ADAC setzt sich zudem für einen gesellschaftlich akzeptablen CO₂-Emissionshandel ein.
www.spiegel.de02.01.2026
Die ukrainischen Behörden haben die Zwangsevakuierung von über 3000 Kindern und deren Eltern aus umkämpften Gebieten in den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk angeordnet. Dies geschieht aufgrund der "schwierigen Sicherheitslage", während die russische Armee vorrückt. Wiederaufbauminister Oleksij Kuleba erklärte, dass seit dem 1. Juni 2025 insgesamt 150.000 Menschen aus Frontgebieten evakuiert wurden. Die meisten bisherigen Evakuierungen fanden in der Region Donezk statt, während die Kämpfe in Dnipropetrowsk zunehmen.
www.spiegel.de02.01.2026
In Crans-Montana breiteten sich die Ermittlungen nach einer verheerenden Feuersbrunst in der Bar Le Constellation aus, bei der 40 Menschen starben und 120 verletzt wurden. Der Betreiber äußerte sich betroffen und bot umfassende Kooperation bei der Aufklärung der Brandursache, die angeblich durch ein Show-Feuerwerk an Champagnerflaschen ausgelöst wurde. Die Ermittlungen umfassen die Überprüfung der Brandschutzvorschriften sowie die möglicherweise strafrechtliche Verantwortung des Betreiber-Ehepaars. Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud kündigte umfassende Beweisaufnahmen an, einschließlich Handyvideos des Vorfalls.
www.zeit.de02.01.2026
Das FBI hat einen Anschlagsversuch an Silvester in North Carolina vereitelt, bei dem ein 18-Jähriger mit Messern und Hämmern Menschen in einem Supermarkt und Fastfoodrestaurant angreifen wollte. Der Festgenommene zeigte Loyalität zum Islamischen Staat und plante, Amerikaner, insbesondere Juden, Christen und LGBTQ+-Personen, zu töten. Dies ist der zweite vereitelte Anschlagsversuch des FBI innerhalb weniger Wochen, nach der Verhinderung ähnlicher Pläne in Kalifornien. Das schnelle Handeln der Behörden wurde gelobt.
www.zeit.de02.01.2026
Separatisten im Jemen planen ein Referendum zur Unabhängigkeit des Südens nach einer zweijährigen Übergangsphase, wie der Vorsitzende des Südlichen Übergangsrats, Aidarus al-Subaidi, bekanntgab. Das Referendum soll den Menschen im Süden die Entscheidung über ihre politische Zukunft ermöglichen. Die Spannungen zwischen den vom Emiraten unterstützten Separatisten und der von Saudi-Arabien unterstützten Regierung steigen, insbesondere nach jüngsten Konflikten. Ein unabhängiger Südjemen könnte zudem die Rivalität zwischen den Emiraten und Saudi-Arabien intensivieren.
www.spiegel.de02.01.2026
Angelina Jolie besuchte den geschlossenen Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen, wo sie mit Vertretern des Roten Halbmonds und Lastwagenfahrern sprach, die humanitäre Hilfe transportieren wollen. Jolie, die sich für soziale Zwecke und Menschenrechte engagiert, zeigte Interesse am Zustand verletzter Palästinenser und der humanitären Lage. Der Grenzübergang sollte im Rahmen eines Waffenruhe-Abkommens wieder geöffnet werden, ist jedoch weiterhin geschlossen. Ägypten und andere Staaten fordern die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf Israel auszuüben, um die Hilfslieferungen zu ermöglichen.
www.zeit.de02.01.2026
Ein 32-Jähriger wollte bei der Polizei Bad Kreuznach seinen verlorenen Reisepass anzeigen, wirkte jedoch so nervös, dass die Beamten ihn überprüften. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn mehrere Fahndungsnotierungen existierten, darunter ein nationaler Haftbefehl. Sein Besuch endete somit nicht mit einer Verlustanzeige, sondern mit seiner Festnahme und der Fahrt zur Justizvollzugsanstalt.
www.spiegel.de02.01.2026
Wintereinbruch in Deutschland führte zu zahlreichen Verkehrsunfällen und gefährlichen Straßenbedingungen. In Nordrhein-Westfalen geriet ein Linienbus in Kürten auf glatter Straße in einen Unfall und überschlug sich, wobei der Fahrer schwer und zwei Fahrgäste leicht verletzt wurden. Mehrere Autobahnen waren betroffen, insbesondere durch steckengebliebene Lkw und zahlreiche Unfälle. Die Polizei rät zu erhöhter Vorsicht beim Fahren und prognostiziert winterliche Bedingungen mit möglicherweise weiterem Nachtfrost in den kommenden Tagen.
www.zeit.de02.01.2026
Im vergangenen Jahr erzeugten Solarkraftwerke in Deutschland erstmals mehr Strom als Kohle, mit etwa 87 Terawattstunden. Der Anteil der Kohle am Strommix fiel auf 22,4 Prozent, während Windkraft mit 132 Terawattstunden die Hauptquelle blieb. Der Anteil erneuerbarer Energien blieb bei 55,9 Prozent. EU-weit überstieg die Photovoltaikproduktion mit 275 Terawattstunden die aus Braun- und Steinkohle. Experten betonen, dass Kohleverstromung oft wirtschaftlich unrentabel ist.
www.zeit.de02.01.2026
Die AfD Brandenburg hat ihre Klage gegen die Einstufung als rechtsextremistischer Verdachtsfall und die entsprechenden Verfassungsschutzberichte zurückgezogen. Das Verwaltungsgericht Potsdam gab bekannt, dass die für Januar geplanten Verhandlungen gestrichen wurden. Laut Landesvorsitzendem René Springer ist die Klage obsolet geworden, nachdem die AfD als "gesichert rechtsextrem" eingestuft wurde. Eine anstehende Klage über diese neue Einstufung im Jahr 2025 bleibt jedoch weiterhin in Prüfung. Ein Verhandlungstermin steht noch aus.