www.zeit.de15.04.2026
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat einen Großauftrag für Kampfdrohnen des Rüstungskonzerns Rheinmetall an die Bundeswehr genehmigt. Die neuen "Loitering Munition" genannten Drohnen, auch Kamikaze-Drohnen genannt, sollen die Bundeswehr-Brigade in Litauen zur Abschreckung gegen Russland stärken. Diese Drohnen können über Zielen kreisen und erst bei Befehl Sprengladungen abwerfen oder sich auf das Ziel stürzen.
www.zeit.de15.04.2026
Orafol, ein Hersteller von Spezialfolien, investiert 235 Millionen Euro in den Ausbau seines Stammsitzes in Oranienburg bis 2030. Der Geschäftsführer betont damit sein Vertrauen in den Standort Deutschland und plant weitere Auslandsinvestitionen, beispielsweise über 60 Millionen US-Dollar in Südkorea. Orafol, mit einem Umsatz von 868 Millionen Euro im Jahr 2025 und weltweit 3.000 Mitarbeitern, stellt Folien für diverse Branchen wie Fahrzeuge und Innendesign her.
www.zeit.de15.04.2026
Ein Buckelwal liegt seit Ende März gestrandet vor Wismar. Eine private Initiative plant dessen Rettung und konkrete Schritte sollen bald folgen. Es ist jedoch unklar, ob die Rettungspläne erfolgreich sein werden.
www.zeit.de15.04.2026
Der Zoo Berlin hat die Kordofan-Giraffe "Vizuri" aus Basel aufgenommen. Der stark gefährdete Giraffentyp wird nach Eingewöhnung für Besucher sichtbar sein. Bis 2026 soll das Gehege zu einer Savannenlandschaft erweitert werden, die auch Okapis beherbergen soll. Weitere Giraffen werden erwartet, da die Wildpopulation stark zurückgegangen ist.
www.zeit.de15.04.2026
Die Fitnessmesse Fibo in Köln erwartet über 150.000 Besucher bei 955 Ausstellern. Sie präsentiert neue digitalisierte Geräte und Trainingsmethoden. Fitnessstudios in Deutschland verzeichnen einen Aufschwung mit zuletzt 12,4 Millionen Mitgliedern. Das Wachstum wird durch den demografischen Wandel und den Trend zu "Longevity" (Langlebigkeit) angekurbelt. Künstliche Intelligenz spielt eine zunehmend wichtige Rolle bei der Trainingsanalyse. Hollywoodstar Ralf Möller wird als Ehrengast erwartet.
www.zeit.de15.04.2026
Jan van Aken, Co-Vorsitzender der Linkspartei, tritt aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut zur Wahl des Parteivorsitzes an. Er wird sein Amt auf dem Parteitag im Juni niederlegen, um sich künftig stärker seiner Gesundheit widmen zu können.
www.zeit.de15.04.2026
Die Lufthansa feiert ihr 100-jähriges Bestehen inmitten intensiver Streiks des Kabinen- und Pilotpersonals, die zu zahlreichen Flugausfällen führen. Parallel dazu verschärfen die USA und der Iran den gegenseitigen Druck durch Truppenverlegungen und Drohungen. Eine Geberkonferenz sammelte über eine Milliarde Euro an Hilfen für den Sudan.
www.zeit.de15.04.2026
Linken-Chef Jan van Aken tritt im Juni aus gesundheitlichen Gründen als Co-Vorsitzender zurück. Er bedauert diesen Schritt, betont jedoch, dass es keine lebensbedrohliche Krankheit sei und er dem Bundestag bis Ende der Legislatur angehören und der Partei weiterhin zur Verfügung stehen werde. Van Aken und seine Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner übernahmen die Führung in einer Krisenzeit und führten die Partei zu einem Wiedererfolg bei der Bundestagswahl 2025.
www.zeit.de15.04.2026
Bundespräsident Steinmeier mahnt zur Mäßigung in der Debatte um einen gestrandeten Buckelwal. Angesichts von Anfeindungen gegen Meeresexperten in sozialen Medien appelliert er, solche Auseinandersetzungen zu unterlassen. Er lobt die Landesregierung für ihre Bemühungen und Expertenberatung, ohne selbst konkrete Ratschläge zu geben. Steinmeier nutzt einen Besuch in Stralsund, um Eindrücke abseits der Metropolen zu sammeln.
www.zeit.de15.04.2026
In München fand kurz vor dem Champions-League-Spiel zwischen Bayern München und Real Madrid eine Großrazzia in der Nähe des Hauptbahnhofs statt. Hunderte Beamte waren im Einsatz gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Die Polizei führte die Prüfaktion durch, über die zuerst die "Bild"-Zeitung berichtet hatte.
www.zeit.de15.04.2026
Mediamarkt-Gründer Walter Gunz leitet einen privat finanzierten Rettungsversuch für einen gestrandeten Wal in der Ostsee. Trotz Bedenken von Experten, die einen ruhigen Tod des Wals empfahlen, argumentiert Gunz, dass jede Rettungsaktion die Chance auf Überleben biete. Ein großes Team von Spezialisten soll Stress minimieren. Bei der mehrheitlich staatlich genehmigten Aktion, deren Kosten noch unklar sind, soll der Wal mit Luftkissen gehoben und dann zum Freilassen in den Atlantik transportiert werden.
www.zeit.de15.04.2026
Madonna (67) kündigt ihr 15. Studioalbum "Confessions on a Dance Floor: Part II" für den 3. Juli an, das erste seit sieben Jahren. Die Platte knüpft an ihren Erfolgs-Dance-Album von 2005 an und entstand erneut in Zusammenarbeit mit Produzent Stuart Price. Madonna betont die spirituelle Kraft der Tanzmusik und sieht die Tanzfläche als rituellen Raum für feiernde und betende Körper. Sie deutete die neue, von House Music inspirierte Musik bereits auf Social Media an.
www.spiegel.de15.04.2026
Jan van Aken tritt im Juni aus gesundheitlichen Gründen als Co-Vorsitzender der Linken zurück. Er betont, dass die Krankheit nicht lebensbedrohlich sei, er sich aber stärker um seine Gesundheit kümmern müsse. Van Aken wird sein Bundestagsmandat bis zum Ende der Legislatur behalten und der Partei weiterhin zur Verfügung stehen. Er bedauert die Trennung von seiner Co-Vorsitzenden Ines Schwerdtner, mit der er 2024 gewählt wurde und die Partei auf soziale Themen und Haustürwahlkampf ausrichtete. Trotz Erfolgen gab es Kritik bezüglich der Moderation des Nahost-Konflikts innerhalb der Partei.
www.zeit.de15.04.2026
Ein mutmaßlicher Schusswaffengebrauch aus einem Fenster in Köln-Meschenich löste einen Großeinsatz der Polizei aus. Ein Anwohner meldete Schüsse aus einem Luftgewehr. Die Polizei sperrte das Gebiet weiträumig ab und durchsuchte das Gebäude, kontrollierte 16 Bewohner, ohne Hinweise auf eine scharfe Waffe oder Verletzte zu finden. Der Einsatz dauerte an, Verkehr wurde umgeleitet. Die Hintergründe sind unklar.
www.zeit.de15.04.2026
Der Geschäftsführer einer externen Firma wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung im Zusammenhang mit einem Unfall im Europa-Park zu einer Geldstrafe verurteilt. Beim Aufbau einer Wassershow unterließ er wichtige Montageschritte, wie die korrekte Verwendung von Schrauben und Unterlegscheiben, sowie die vorgeschriebene Befestigung eines Beckens am Boden. Dies führte zum Reißen des Beckens und zur Verletzung von sechs Artisten und zwei Besuchern. Der Geschäftsführer verteidigte sich mit etablierten Vorgehensweisen und dem Wunsch des Parks, das Becken nicht am Boden zu verschrauben, was das Gericht jedoch nicht als Entschuldigung gelten ließ.