Kriminalität: Prozessbeginn nach tödlichem Messerangriff im Stadtpark

www.zeit.de15.10.2025

Im Hamburger Stadtpark hat der Prozess gegen zwei junge Männer (18 und 19 Jahre) wegen gemeinschaftlichen heimtückischen Mordes begonnen. Sie haben im April einen 18-jährigen Bekannten betrunken gemacht und dann brutal erstochen, wobei das Opfer rund 100 Stichverletzungen erlitt. Der 19-Jährige wird zudem des Mordes aus Lust verdächtigt, da er sich zuvor mit Tötungsszenarien beschäftigt hatte. Aus Gründen des Jugendschutzes wurde die Öffentlichkeit während des Verfahrens ausgeschlossen.

Kriminalität: Rund 1.800 Verstöße bei Verkehrskontrollen im Norden

www.zeit.de15.10.2025

Bei Verkehrskontrollen in Schleswig-Holstein wurden rund 1.800 Verstöße festgestellt, hauptsächlich gegen die Anschnallpflicht und Handynutzung am Steuer. Die Landespolizei überprüfte etwa 10.000 Fahrzeuge, wobei knapp 700 Insassen nicht angeschnallt waren, darunter 22 Kinder. Zudem nutzten über 900 Fahrer während der Fahrt ihr Handy. Zusätzlich wurden rund 170 weitere Verstöße registriert, wie Fahren ohne Führerschein oder Versicherungsschutz und Alkohol am Steuer, wie das Innenministerium berichtete.

Telekommunikation: Polizei-Telefone in Brandenburg lahmgelegt

www.zeit.de15.10.2025

In Brandenburg sind die Telefone der Polizei derzeit aufgrund einer landesweiten Störung lahmgelegt. Dies wurde über die Plattform X von der Polizei Brandenburg mitgeteilt. Trotz der Probleme bleibt der Notruf unter 110 erreichbar. Informationen zur Ursache der Störung sind bislang nicht bekannt. Die Polizei arbeitet an der Behebung des Problems.

Entscheidung: Heranziehung für Bergungskosten bei A49-Protesten rechtens

www.zeit.de15.10.2025

Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat entschieden, dass Journalisten, die während der A49-Proteste im Dannenröder Forst auf Baumhäusern verweilten, für die Bergungskosten herangezogen werden können. Diese Entscheidung basiert auf der Einschätzung, dass ihr Aufenthalt eine Gefahrenlage für die öffentliche Sicherheit darstellte. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Der umstrittene Bau der A49 führte zu massiven Protesten von Umweltschützern, bevor die Autobahn im März 2023 eröffnet wurde.

Karriere: Vera Strauch über Führung ohne Alpha-Gehabe

www.spiegel.de15.10.2025

Vera Strauch, Gründerin von Dear Monday, betont in ihrem Interview, dass Frauen oft Führungsrollen ablehnen, nicht weil sie an sich zweifeln, sondern wegen unzureichender Bedingungen in Unternehmen. Sie empfiehlt empathisches und authentisches Führen, das persönliche Beziehungen wertschätzt. Strauch hebt hervor, dass Macht nicht nur formal, sondern vor allem in zwischenmenschlichen Beziehungen entsteht. Sie rät Führungskräften, Verletzlichkeit zu zeigen, klare Erwartungen zu kommunizieren und Vertrauen schrittweise aufzubauen, um eine starke Teamdynamik zu fördern.

Indonesischer Vulkan spuckt zehn Kilometer hohe Aschesäule

www.spiegel.de15.10.2025

Der indonesische Vulkan Lewotobi Laki-Laki ist erneut ausgebrochen und schleuderte Vulkangestein und Asche bis zu zehn Kilometer hoch. Dies führte zur Schließung eines Flughafens und zur Ausrufung der höchsten Warnstufe. Anwohner und Touristen wurden aufgefordert, sich auf Evakuierungen vorzubereiten. In den vergangenen Monaten hatte der Vulkan bereits mehrere Ausbrüche. Indonesien, gelegen am Pazifischen Feuerring, ist aufgrund der Plattentektonik häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen betroffen.

Indonesischer Vulkan spuckt zehn Kilometer hohe Aschesäule

www.spiegel.de15.10.2025

Der indonesische Vulkan Lewotobi Laki-Laki ist erneut ausgebrochen und spuckte Vulkangestein sowie Asche bis zu zehn Kilometer hoch. Die Behörden haben die höchste Warnstufe ausgerufen, da der regionale Flughafen in Maumere schließen musste und Anwohner auf Evakuierungen vorbereitet werden sollen. Dies ist bereits der zweite Ausbruch innerhalb kurzer Zeit; Berichte über Verletzte oder Schäden liegen bislang nicht vor. Indonesien, gelegen am Pazifischen Feuerring, ist anfällig für Vulkanausbrüche.

Arbeiten im Rentenalter: Kabinett beschließt Aktivrente mit 2.000 Euro Steuerfreibetrag

www.zeit.de15.10.2025

Die Bundesregierung hat die Aktivrente beschlossen, die es Rentnern ermöglicht, bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei zu verdienen, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Der Gesetzentwurf soll zum 1. Januar 2026 in Kraft treten und etwa 168.000 Arbeitnehmer betreffen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil betont, dass dies einen Anreiz bietet, länger im Arbeitsmarkt aktiv zu bleiben, was sowohl den Arbeitsmarkt als auch die Wirtschaft stärken soll.

Statistik: Erkrankungen von Herz und Blutgefäßen häufigste Todesursache

www.zeit.de15.10.2025

In Sachsen-Anhalt waren im Jahr 2024 Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems die häufigste Todesursache, verantwortlich für 38,4 Prozent aller Sterbefälle. Insgesamt starben 6.997 Frauen und 6.147 Männer an diesen Erkrankungen. Krebserkrankungen folgten mit 24,2 Prozent, vor allem im Bereich der Verdauungsorgane und Lungenkrebs. Insgesamt verzeichnete Sachsen-Anhalt 34.205 Todesfälle, wovon 1.503 nicht natürlichen Ursprungs waren, einschließlich Unfällen und Suiziden.

Union und AfD: CDU-interne Kritik nach Forderung zu verändertem Umgang mit der AfD

www.zeit.de15.10.2025

Ehemalige führende Unionspolitiker fordern einen Kurswechsel im Umgang mit der AfD, stoßen jedoch auf Widerstand innerhalb der CDU. Ministerpräsident Daniel Günther betont, dass die CDU eine klare Haltung gegen die AfD hat, die für Spaltung und Hetze stehe. Auch die stellvertretende CDU-Vorsitzende Karien Prien sieht die AfD als rechtsextremistisch. Das CDU-Präsidium berät am Wochenende über die Strategie zur AfD, während frühere Vorschläge zu einem anderen Umgang bereits existieren.

Notfälle: Fund von Kinderleiche: Innenminister dankt Einsatzkräften

www.zeit.de15.10.2025

Nach dem tragischen Fund einer Kinderleiche in einem Wald bei Güstrow bedankte sich Innenminister Christian Pegel bei den rund 200 Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Hilfsdiensten für ihren unermüdlichen Einsatz während der Suche. Pegel würdigte die Professionalität und das Engagement der Helfer und drückte sein Mitgefühl aus. Er betonte die Notwendigkeit, die Umstände des Vorfalls aufzuklären, und sprach auch den freiwilligen Helfern seinen Dank aus.

Unfälle: Milchlaster kippt um – 1.000 Liter Milch ausgelaufen

www.zeit.de15.10.2025

In Staig südlich von Ulm ist ein Milchlaster umgekippt, wobei etwa 1.000 Liter Milch ausgelaufen sind. Der 26-jährige Fahrer geriet beim Ausweichen vor einem entgegenkommenden Lastwagen in den Grünstreifen. Der geschätzte Schaden beträgt rund 25.000 Euro. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt, und eine Mitarbeiterin des Landratsamts stellte keine Umweltgefährdung fest.

Stiftung Warentest: Hustenmittel machen im Test keine gute Figur

www.spiegel.de15.10.2025

Die Stiftung Warentest hat in einem Test 27 Hustenmittel untersucht und empfiehlt Hausmittel als bessere Alternative. Die Wirksamkeit sowohl pflanzlicher als auch synthetischer Hustenstiller wurde als unzureichend bewertet, wobei einige sogar Risiken wie Abhängigkeit bergen. Hustenlöser schnitten etwas besser ab, zeigten jedoch ebenfalls nur mäßige Effekte. Honig, warme Getränke und Geduld sind als unterstützende Maßnahmen empfohlen. Grundsätzlich sollte man beachten, dass Husten oft länger anhält, aber in der Regel von selbst abheilt.

Stiftung Warentest: Viele Hustenmittel schneiden im Test nicht gut ab

www.spiegel.de15.10.2025

Die Stiftung Warentest hat 27 Hustenmittel getestet und kommt zu dem Ergebnis, dass viele Produkte, insbesondere Hustenstiller, überflüssig sind, da ihre Wirksamkeit nicht ausreichend belegt ist. Insbesondere einige Inhaltsstoffe können sogar gesundheitliche Risiken bergen. Hustenlöser schneiden etwas besser ab, wirken jedoch nur mäßig. Statt auf Medikamente zu setzen, empfehlen die Tester Hausmittel wie Honig und betonen die Wichtigkeit von Ruhe und Geduld, da Husten oft von selbst abklingt.

Palästinenserpräsident Abbas verurteilt Hinrichtungen durch Hamas

www.spiegel.de15.10.2025

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat die jüngsten Hinrichtungen durch die Hamas im Gazastreifen scharf verurteilt, die er als eklatante Verletzung der Menschenrechte bezeichnete. Dutzende Zivilisten seien ohne Gerichtsverfahren getötet worden. Abbas fordert ein Ende der Tötungen und die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen. Diese Ereignisse verschärfen den Konflikt zwischen der Fatah-Bewegung und der Hamas, während Abbas betont, dass die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit im Gazastreifen essenziell ist.