Analyse Bertelsmann-Stiftung: Teilhabe-Gelder kommen kaum bei hessischen Kindern an

www.zeit.de20.07.2026

Eine Analyse der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass in Hessen nur ein Bruchteil der anspruchsberechtigten Kinder und Jugendlichen die Teilhabegelder für Sport und Kultur erhält. Hessen liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt. Die hohe bürokratische Hürde, komplexe Antragsverfahren und Nachweispflichten erschweren den Zugang zu den seit 2011 bestehenden Leistungen. Die Stiftung fordert eine Vereinfachung und automatische Auszahlung, um die Inanspruchnahme zu erhöhen und die Verwaltung zu entlasten.

Analyse Bertelsmann-Stiftung: Teilhabe-Zuschuss kommt bei Kindern im Saarland kaum an

www.zeit.de20.07.2026

Eine Analyse der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass der Teilhabe-Zuschuss für Kinder im Saarland zur Finanzierung von Sport- und Kulturaktivitäten nur gering in Anspruch genommen wird (15,7 %). Dies liegt unter dem Bundesschnitt. Bürokratische Hürden und aufwendige Antragsverfahren erschweren den Zugang. Die Stiftung fordert eine Vereinfachung durch automatische Auszahlung zur besseren sozialen und kulturellen Teilhabe.

Analyse Bertelsmann-Stiftung: Nur wenige Kinder in RLP erhalten Teilhabe-Gelder

www.zeit.de20.07.2026

Eine Analyse der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass in Rheinland-Pfalz nur wenige Kinder und Jugendliche, deren Familien Grundsicherung beziehen, den Teilhabebetrag für Sport und Kultur erhalten. Nur 9% der 6- bis unter 15-Jährigen und 4,2% der 15- bis unter 18-Jährigen nutzen diese Leistung, was deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Die Stiftung kritisiert den aufwendigen Antrags- und Bewilligungsprozess und fordert eine Vereinfachung, um die Inanspruchnahme zu erhöhen.

Sucht: Warum Crack zum Umdenken bei der Drogenpolitik zwingt

www.zeit.de20.07.2026

Crack verdrängt Heroin in deutschen Drogenszenen, was neue Lösungsansätze erfordert. Köln und Düsseldorf schlagen vor, den Mikrohandel und Tausch von Drogen innerhalb von Suchthilfezentren straffrei zu stellen, analog zum erfolgreichen Schweizer Modell. Dies soll die Konsumenten aus dem öffentlichen Raum holen und die Verelendung eindämmen. Kritiker wie NRW-Innenminister Reul zeigen sich skeptisch bezüglich der Akzeptanz von Drogenhandel, erkennen aber die Grenzen repressiver Maßnahmen an. Es wird eine Anpassung des Hilfesystems und mehr Finanzierung gefordert.

Nach Spahn-Rücktritt: Union sucht neuen Fraktionschef – interne Beratungen

www.zeit.de20.07.2026

Nach Jens Spahns Rücktritt prüft die Union dessen Nachfolge als Fraktionschef. CDU-Chef Merz will die Entscheidung zügig treffen. Spahns Rücktritt folgte auf Empörung über die Geburt seines Sohnes per Leihmutterschaft, was in Deutschland verboten ist. Thorsten Frei gilt als Top-Kandidat, was eine Kabinettsumbildung nötig machen könnte. Einige sehen darin eine Chance für eine Neuausrichtung der Union.

150 Jahre Festspiele: Wagner hören - Darf man das?

www.zeit.de20.07.2026

150 Jahre Bayreuther Festspiele werfen Licht auf eine dunkle Vergangenheit: Richard Wagners Antisemitismus und die Verflechtung der Festspiele mit dem Nationalsozialismus. Eine Podiumsdiskussion mit Michel Friedman und kritische Inszenierungen thematisieren diese Geschichte. Wissenschaftler mahnen zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die laut Experten lange verdrängt wurde. Die Frage bleibt, ob man Wagners Werke unbefangen genießen darf, trotz ihrer kontaminierten Geschichte. Die Opern überdauerten das NS-Regime, doch die Aufarbeitung in Bayreuth ist ein fortlaufender Prozess.

Messerangriff: Streit in Hamburg eskaliert – Angreifer sticht zu

www.zeit.de20.07.2026

In Hamburg wurde ein Mann bei einem Streit mit einem Messer verletzt und ins Krankenhaus gebracht, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst, konnte aber gefasst werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und geht davon aus, dass der Verdächtige alkoholisiert war.

Fußball: Mehr als 70 verletzte Polizisten – Gericht prüft Mordvorwurf

www.zeit.de20.07.2026

Ein 29-Jähriger muss sich vor dem Landgericht Magdeburg wegen versuchten Mordes an einem Polizisten verantworten. Er soll eine führende Rolle bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel des 1. FC Magdeburg Anfang des Jahres gespielt haben, bei denen über 70 Polizisten verletzt wurden. Neben versuchtem Mord klagt die Staatsanwaltschaft auch schweren Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung an. Ermittlungen laufen gegen über 130 Personen, während Vereine mit Geldstrafen und Teilausschlüssen sanktioniert wurden.

Gastgewerbe: So oft lassen Bayerns Gastro und Hotels Bewertungen löschen

www.zeit.de20.07.2026

In Bayern lassen Gastronomiebetriebe und Hotels laut einer dpa-Stichprobe häufig Google-Bewertungen löschen. Mehrere hunderttausend Löschungen wurden festgestellt, besonders in Großstädten. Eine "Löschindustrie" mit Dienstleistern und Kanzleien wird kritisiert, da sie zu "Overblocking" führen kann. Experten raten nur zur Löschung bei Verleumdung und fordern mehr Verantwortung von den Portalen. Google blendet seit Kurzem Hinweise auf gelöschte Bewertungen ein, um die Transparenz zu erhöhen. Deutschland sticht bei der Löschung von Google Maps-Bewertungen europaweit hervor.

Öltransporte: Finke will konsequent auf russische Nadelstiche reagieren

www.zeit.de20.07.2026

Schleswig-Holsteins Innenministerin Finke will russische Schattenflotten-Schiffe konsequenter kontrollieren. Geplant ist, die Polizei zu ermächtigen, verdächtige Schiffe innerhalb der 12-Meilen-Zone anlasslos zu kontrollieren, um Umweltgefahren und Sabotageakte auf kritische Infrastruktur zu verhindern. Diese Maßnahmen seien eine Reaktion auf "Nadelstiche", die Russland setze, so Finke. Eine Gesetzesänderung ist in Anhörung.

Gastronomie: Löschen von Online-Bewertungen: Was sind die Sterne wert?

www.zeit.de20.07.2026

Google blendet zunehmend Hinweise auf entfernte Online-Bewertungen bei Gastronomiebetrieben ein, was auf eine gestiegene Beschwerdelage zurückzuführen ist. Während Unternehmen dies als Schutz vor Diffamierung nutzen, wird auch eine "Löschindustrie" kritisiert. Viele Gastronomen betonen, ehrliche Kritik beizubehalten und Bewertungen nur bei Missbrauch oder Unwahrheit löschen zu lassen. Die Verlässlichkeit von Sternenbewertungen wird hinterfragt; Experten raten zur Betrachtung des Inhalts und des Umgangs des Betriebs mit Kritik.

Fußball-WM 2026: Donald Trump und Gianni Infantino von Publikum ausgepfiffen

www.zeit.de20.07.2026

Bei der Siegerehrung der Fußball-WM buhte das Publikum Donald Trump und FIFA-Chef Gianni Infantino aus. Trump blieb nach der Pokalübergabe an Spanien auf der Bühne für Fotos. Er zeigte sich zufrieden mit der WM und kündigte eine erneute US-Kandidatur an. Die WM war von politischen Kontroversen überschattet, an denen Trump selbst beteiligt war, als er sich in eine Spielersperre einmischte.

Fußball-WM 2026: Donald Trump und Gianni Infantino von Publikum ausgepfiffen

www.zeit.de20.07.2026

Bei der Siegerehrung der Fußball-WM wurden US-Präsident Donald Trump und Fifa-Chef Gianni Infantino vom Publikum ausgepfiffen. Trump störte dies nicht und posierte auf dem Siegerfoto des spanischen Teams. Er äußerte sich erneut positiv über die Austragung der WM in den USA und deutete eine erneute Kandidatur an. Zuvor war er bereits bei der Klub-WM durch sein Verweilen auf der Siegerehrungsbühne aufgefallen und hatte eine angebliche Einflussnahme auf Spielentscheidungen des Weltverbands bekannt.

Iran-Krieg: Donald Trump spricht von Angriffen »zu Ehren« getöteter US-Soldaten und Iran meldet »explodierte Öltanker«

www.spiegel.de20.07.2026

Die USA haben erneut iranische Ziele beschossen, um iranische Fähigkeiten zur Beeinträchtigung der Schifffahrt zu schwächen. US-Präsident Trump erklärte, die Angriffe seien eine Reaktion auf den Tod von US-Soldaten in Jordanien. Iran meldete die Sprengung zweier Öltanker in der Straße von Hormus und droht, keinen Treibstoff mehr passieren zu lassen. Kuwait und Bahrain meldeten iranische Attacken. Die Eskalation belastet die Rohstoffmärkte und die Schifffahrt in der strategisch wichtigen Meerenge.

Großbritannien: Erster Auftritt als Premierminister: Das ist Andy Burnham

www.zeit.de20.07.2026

Andy Burnham ist der neue britische Premierminister und wird von König Charles III. beauftragt, die Regierung zu bilden. Er präsentiert sich als bodenständig und nah an den Menschen, ein klassischer sozialdemokratischer Labour-Politiker. Sein Ziel ist die Verlagerung von Macht in die Regionen und die Einbindung von Unternehmen. Burnham steht vor großen Herausforderungen wie einer schwächelnden Wirtschaft, sozialer Ungleichheit und Problemen wie Wohnungsnot und hohen Energiekosten.