Trockenheit im April: Nur 17 Millimeter Regen im April in Bayern

www.zeit.de06.05.2026

Bayern verzeichnete im April nur 17 mm Regen, was zu Niedrigwasser in 90% der Fließgewässer und 67% des Grundwassers führte. Auch viele Seen sind unterversorgt. Umweltminister Glauber betont die genaue Beobachtung der Lage und die Nutzung des bayerischen Überleitungssystems, um Nordbayern bei Bedarf mit Wasser aus dem Süden zu versorgen. Angesichts des Klimawandels werden Dürrephasen zunehmen und die Wasserversorgung herausfordernder machen.

Livepodcasts: Die ZEIT-Podcasts bei der Langen Nacht der ZEIT 2026

www.zeit.de06.05.2026

Die Lange Nacht der ZEIT 2026 präsentiert am 6. Juni Live-Aufzeichnungen beliebter ZEIT-Podcasts in Hamburg. "Alles gesagt?" spricht mit Sebastian Fitzek, "Das Politikteil" mit Robert Habeck, "OK, America?" thematisiert die US-Demokratie und "Auch das noch?" analysiert Hamburgs Klimapolitik mit Umweltsenatorin Katharina Fegebank. Weitere Formate sind angekündigt. Tickets und das vollständige Programm sind auf www.zeit.de/zeitnacht verfügbar.

Strafprozess: Tochter eingesperrt - verurteilte Mutter legt Revision ein

www.zeit.de06.05.2026

Die verurteilte Mutter, die ihre Tochter über sieben Jahre hinweg isoliert hielt, legt Revision beim Bundesgerichtshof ein. Das Landgericht Siegen verurteilte sie zu fünf Jahren Haft wegen Misshandlung und Freiheitsberaubung. Ihre Tochter wurde schwer beeinträchtigt befreit. Die Großeltern erhielten Bewährungsstrafen als Mittäterin bzw. Gehilfe. Der Verteidiger hält eine Bewährungsstrafe für die Mutter für angemessen.

Commerzbank: Bundesregierung kritisiert UniCredit-Vorgehen als unfair

www.spiegel.de06.05.2026

Die Bundesregierung kritisiert das Übernahmeangebot der italienischen Unicredit für die Commerzbank als "unangemessen und unfair". Sie unterstützt die Eigenständigkeit der Commerzbank und sieht eine feindliche Übernahme als nicht akzeptabel an. Die Unicredit, die bereits knapp 30 Prozent der Anteile hält, hat ein formelles Übernahmeangebot unterbreitet. Gewerkschaften befürchten Arbeitsplatzverluste. Der Bund, der 12 Prozent der Commerzbank-Anteile hält, äußert sich nicht zu möglichen Gegenmaßnahmen.

Pharma: So stellt sich Biontech auf

www.zeit.de06.05.2026

BioNTech, ein einstiges Corona-Vorzeigeunternehmen, plant Stellenabbau und Werkschließungen aufgrund sinkender COVID-19-Impfstoffnachfrage und strategischer Neuausrichtung auf Krebsmedizin. Mit milliardenschweren Partnerschaften, aber auch steigenden Verlusten, konzentriert sich das Mainzer Unternehmen nun auf die Entwicklung biotechnologischer Krebsmedikamente. Deutschland betroffen sind Idar-Oberstein und Marburg.

Impfstoffversorgung: Regierung hält Impfstoffversorgung nach BioNTech-Rückzug für gesichert

www.zeit.de06.05.2026

Die Bundesregierung ist zuversichtlich, dass die Corona-Impfstoffversorgung gesichert bleibt, auch nach dem angekündigten Rückzug von BioNTech aus der Produktion in Deutschland. Man geht davon aus, dass andere Hersteller die Lücke füllen können und keine Engpässe zu erwarten sind. BioNTech begründet seinen Schritt unter anderem mit dem Auslaufen von Verträgen und der Fokussierung auf die Entwicklung von Krebsmedikamenten.

Unfälle: Kind von Straßenbahn angefahren - lebensgefährlich verletzt

www.zeit.de06.05.2026

Ein Kind wurde in Berlin-Weißensee von einer Straßenbahn lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt mit Hilfe einer Drohne zum Unfallhergang, während die Straße teilweise gesperrt war. Auch der Straßenbahnfahrer wurde behandelt.

Pietrangelo Buttafuoco: Biennale-Präsident verteidigt russische Teilnahme

www.zeit.de06.05.2026

Der Präsident der Biennale Venedig, Pietrangelo Buttafuoco, verteidigt die russische Teilnahme trotz des Rücktritts der internationalen Jury. Er betont die Kunstfreiheit und kritisiert Europa als "Brutstätte der Intoleranz", da es auf Zensur und Ausgrenzung setze statt auf Meinungsfreiheit. Buttafuoco sieht die Biennale als Ort der Begegnung, gerade in Zeiten globaler Konflikte. Die Entscheidung zur Teilnahme Russlands hatte zu Spannungen mit der italienischen Regierung geführt.

Bayern kontra Ruhrgebiet: Die Grünen, der Ruhrpott und eine Lehrstunde für München

www.zeit.de06.05.2026

Die Grünen haben den Münchner Kulturbetrieb kritisiert und ihn mit Städten wie Bottrop oder Gelsenkirchen verglichen. Dies löste Protest aus dem Ruhrgebiet aus, woraufhin die Grünen zurückruderten und die kulturelle Zusammenarbeit von dessen Städten lobten. Sie betonten, dass das Ruhrgebiet mit deutlich geringeren Mitteln viel Kultur biete, im Gegensatz zum geplanten, aber stockenden Münchner Konzerthausprojekt.

Regensburg: Schwerverletzter in Asylunterkunft - Mitbewohner sticht zu

www.zeit.de06.05.2026

In Regensburg wurde ein 22-jähriger Mann in einer Asylunterkunft von seinem 33-jährigen Mitbewohner mit einer Schere schwer verletzt. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Arbeitszeitgesetz: Reform des Arbeitszeitgesetzes soll im Juni kommen

www.zeit.de06.05.2026

Die Bundesregierung plant eine Reform des Arbeitszeitgesetzes, um flexiblere Arbeitszeitmodelle zu ermöglichen, insbesondere zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ein Gesetzentwurf wird noch im Juni erwartet. Kernpunkte sind die Möglichkeit einer wöchentlichen statt täglichen Höchstarbeitszeit und die Einführung der elektronischen Arbeitszeiterfassung zum Schutz vor Überlastung. Gewerkschaften lehnen die Pläne ab, während die CSU auf eine schnelle Umsetzung drängt.

Radebeul: Karl-May-Festtage feiern 33. Ausgabe mit neuen Höhepunkten

www.zeit.de06.05.2026

Die 33. Karl-May-Festtage in Radebeul finden vom 15. bis 17. Mai statt. Unter dem Motto "Fest im Sattel" locken bewährte und neue Attraktionen wie die Sternenreiterparade, Mitmachaktionen und Auftritte indigener Gäste aus Nordamerika. Ein Highlight ist der US-Künstler Supaman. Die Festtage feiern den 1842 in Radebeul verstorbenen Abenteuerschriftsteller Karl May und seine Werke.

Unglück in Baden-Württemberg: Regionalzug überfährt Kühe

www.spiegel.de06.05.2026

Ein Regionalzug ist im Kreis Schwäbisch Hall mit drei von einer Weide ausgerissenen Kühen kollidiert, die dabei starben. Der Zaun der Weide war beschädigt. Die Bundespolizei ermittelt gegen die Tierhalterin wegen Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Der Lokführer leitete eine Schnellbremsung ein, konnte den Zusammenstoß bei rund 100 km/h jedoch nicht verhindern. Alle 13 Fahrgäste blieben unverletzt. Die Strecke war zur Bergung gesperrt.

Unglück in Baden-Württemberg: Regionalzug überfährt Kühe

www.spiegel.de06.05.2026

Ein Regionalzug erfasste im Kreis Schwäbisch Hall drei ausgebüxte Kühe, die bei Gaildorf von einer beschädigten Weide entlaufen waren. Der Lokführer leitete eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß bei rund 100 km/h jedoch nicht verhindern. Die Tiere starben, die 13 Fahrgäste blieben unverletzt. Gegen die Halterin wird wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Die Strecke war bis zum Morgen gesperrt.

Staatsanwaltschaft Trier: Polizei schießt auf Angreifer – Anklage gegen 34-Jährigen

www.zeit.de06.05.2026

Die Staatsanwaltschaft Trier hat Anklage gegen einen 34-Jährigen erhoben, dem versuchter Totschlag und Bedrohung vorgeworfen werden. Der Mann soll mit Messern auf Passanten und Polizisten losgegangen sein, woraufhin die Polizei auf seine Beine schoss. Es wird vermutet, dass der mutmaßlich psychisch erkrankte Angreifer schuldunfähig war. Der Schusswaffengebrauch der Polizei wurde als rechtmäßig eingestuft.