www.spiegel.de06.05.2026
Ein Angeklagter wurde wegen eines verbotenen Autorennen mit Todesfolge, bei dem ein Polizist starb, zu zehn Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Landgericht Cottbus sprach ihn schuldig. Der Vorfall hatte deutschlandweit für Aufsehen gesorgt.
www.spiegel.de06.05.2026
Ein Mann wurde wegen eines illegalen Autorennens mit Todesfolge, bei dem ein Polizist ums Leben kam, zu zehn Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Der Vorfall ereignete sich, als der Polizist versuchte, eine Gruppe mutmaßlicher Autodiebe zu stoppen. Der Angeklagte war Teil der Gruppe und stand unter Drogeneinfluss. Die Staatsanwaltschaft hatte Mord und eine lebenslange Haftstrafe gefordert, die Verteidigung eine geringere Strafe.
www.zeit.de06.05.2026
Zwei afghanische Männer (22 und 24 Jahre alt) sitzen nach einem Messerangriff in einer Leutkircher Gemeinschaftsunterkunft in Haft. Sie stehen unter Verdacht des versuchten Totschlags, da sie laut Polizei einen anderen Bewohner angriffen und leicht verletzten. Das Opfer konnte sich in ein anderes Zimmer retten. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.
www.zeit.de06.05.2026
Im ersten Quartal 2024 gab es in Bayern einen Anstieg der Baugenehmigungen um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was auf eine leichte Belebung im Wohnungsbau hindeutet. Rund 15.325 neue Wohnungen wurden genehmigt, besonders stark in Oberbayern. Dennoch gibt es regionale Unterschiede, mit Rückgängen in Oberfranken, Niederbayern und Schwaben. Dieser Trend folgt auf einen Rückgang nach dem Ende der Nullzinsphase 2022.
www.zeit.de06.05.2026
Nordrhein-Westfalen streicht ab 2027 landesrechtliche Berichtspflichten für Unternehmen, um Bürokratie abzubauen. Nur zwingend notwendige Verpflichtungen müssen dann per Rechtsverordnung positiv begründet werden. E-Mail wird zur Standardkommunikation mit Behörden, und Kommunen erhalten mehr Gestaltungsfreiheit. Ziel ist es, Unternehmen Zeit und Kosten zu sparen und Förderverfahren zu vereinfachen.
www.zeit.de06.05.2026
Der Zoll führt bundesweite Kontrollen bei Paketzustellern durch, um Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung aufzudecken. Tausende Beamte prüfen Verteilzentren und Depots. Ein Schwerpunkt liegt auf der Überprüfung der Mindestlohnberechtigung der Fahrer, da Arbeitszeiten oft nicht korrekt erfasst werden. Auch der Einsatz von Subunternehmen zur Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern wird untersucht. Erste Ergebnisse werden Ende der Woche erwartet.
www.zeit.de06.05.2026
In der Basilika des Klosters Eberbach wurden drei neue, großformatige Kirchenfenster des deutsch-britischen Künstlers Michael Anthony Müller enthüllt. Diese zeitgenössische Glaskunst bereichert einen bedeutenden historischen Raum Hessens. Die Fenster an der Südseite des Querschiffs greifen zentrale Motive des Künstlers auf. Bis zum 6. September ist zudem die begleitende Ausstellung "Fragmenta in lumine" zu sehen, die die Entstehungsprozesse der Fenster beleuchtet.
www.zeit.de06.05.2026
Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Klage des Nabu gegen die Westumfahrung der A143 bei Halle abgewiesen. Die Umweltschützer hatten einen ausreichenden Schutz der Porphyrkuppenlandschaft bemängelt. Das Gericht befand die Planungen als rechtskonform. Ungeachtet dessen hat der Nabu einen neuen Eilantrag eingereicht, da er Abweichungen beim Bau eines Tunnels rügt.
www.zeit.de06.05.2026
Notfälle in Fußballstadien werden durch aufmerksame Fans stärker wahrgenommen, die bei kritischen Situationen die Unterstützung einstellen. Dies führt zu ungewohnter Stille und medialer Aufmerksamkeit, obwohl die tatsächliche Anzahl der Notfälle laut Experten nicht gestiegen ist. Die Sensibilität im Umgang mit solchen Vorfällen hat zugenommen, und im Stadion sind die Überlebenschancen oft höher, da schnell Hilfe verfügbar ist.
www.zeit.de06.05.2026
Ein Motorradfahrer ist in Nauen bei einem tödlichen Unfall ums Leben gekommen. Vermutlich fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit, berührte eine Mittelinsel und prallte anschließend gegen ein Verkehrsschild. Die Rettungsversuche blieben erfolglos; der Fahrer starb noch am Unfallort. Die Polizei ermittelt die genauen Umstände.
www.zeit.de06.05.2026
Tausende Zollbeamte führen bundesweit Kontrollen bei Paketzustellern durch, um Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Kurier-, Express- und Paketbranche aufzudecken. Die Einsätze konzentrieren sich auf große Depots und Verteilzentren und dauern bis in den Abend an. Ziel ist es, Verstöße unabhängig von Verdacht zu identifizieren.
www.spiegel.de06.05.2026
Die Polizei durchsuchte die JVA Euskirchen und Wohnungen von Justizbediensteten wegen Bestechlichkeitsverdachts. Sieben Beamte stehen im Verdacht, Häftlingen gegen Geld Hafterleichterungen wie Ausgang oder Urlaub gewährt zu haben. Ermittelt wird auch gegen eine Beamtin und drei ehemalige Insassen. Ziel der Razzien waren Beweismittel wie Telefone und Dokumente. Vorausgegangen waren mehrmonatige Ermittlungen.
www.zeit.de06.05.2026
Vier Männer im Alter von 21 bis 26 Jahren sind nach Schüssen in Gießen, bei denen zwei junge Männer schwer verletzt wurden, in Untersuchungshaft genommen worden. Ihnen wird versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Verdächtigen einen Streit eskalierten, der zu den Schüssen führte. Bei der Festnahme der Gruppe in Bad Wildungen wurden auch Cannabis und scharfe Waffen gefunden. Die Beschuldigten sind polizeibekannt.
www.spiegel.de06.05.2026
Der "Irankrieg" hat in den USA zu einem massiven Anstieg der Benzinpreise geführt, die jetzt 50% höher sind als vor dem Konflikt. Dies wird durch stark gestiegene Rohölpreise verursacht, die wiederum auf die Blockade der Straße von Hormus zurückzuführen sind. Dieser Preisanstieg ist politisch heikel für Präsident Trump, da die Zwischenwahlen im November anstehen und Wähler auf Spritkosten sehr empfindlich reagieren.
www.spiegel.de06.05.2026
Der Iran-Krieg hat die Benzinpreise in den USA um etwa 50 % steigen lassen, was auf den Anstieg der Rohölpreise infolge der Blockade der Straße von Hormus zurückzuführen ist. Präsident Trump steht unter Druck, da die Wahlen im November anstehen und steigende Spritkosten traditionell zu Unmut führen. Eine schnelle Entspannung ist unwahrscheinlich, da ein globales Angebotsdefizit und anhaltende Unsicherheiten die Preise weiterhin hochhalten. Selbst bei einer Lösung des Konflikts wird eine Rückkehr zu alten Preisen Monate dauern.