Mehr Baugenehmigungen: Leichte Belebung im Wohnungsbau in Sicht

Datum06.05.2026 10:32

Quellewww.zeit.de

TLDRIm ersten Quartal 2024 gab es in Bayern einen Anstieg der Baugenehmigungen um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was auf eine leichte Belebung im Wohnungsbau hindeutet. Rund 15.325 neue Wohnungen wurden genehmigt, besonders stark in Oberbayern. Dennoch gibt es regionale Unterschiede, mit Rückgängen in Oberfranken, Niederbayern und Schwaben. Dieser Trend folgt auf einen Rückgang nach dem Ende der Nullzinsphase 2022.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mehr Baugenehmigungen“. Lesen Sie jetzt „Leichte Belebung im Wohnungsbau in Sicht“. Im bayerischen Wohnungsbau ist eine leichte Belebung in Sicht. Von Anfang Januar bis Ende März haben die Kommunen im Freistaat 12 Prozent mehr Baugenehmigungen erteilt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Statistische Landesamt in Fürth mitteilte. Insgesamt wurden im ersten Quartal 15.325 neue Wohnungen genehmigt, das waren 1.659 mehr als ein Jahr zuvor. Damit setzte sich der Aufwärtstrend des vergangenen Jahres fort. Auch wenn in der Regel nicht alle genehmigten Wohnungspläne auch verwirklicht werden, so ist die Zahl der Genehmigungen doch der zuverlässigste Indikator für die zu erwartende Bautätigkeit der kommenden ein bis zwei Jahre. Der bayernweite Durchschnitt verdeckt allerdings große regionale Unterschiede: In Oberfranken, Niederbayern und Schwaben wurden weniger neue Bauvorhaben genehmigt, in Oberfranken war der Rückgang mit gut 19 Prozent am stärksten. Einen Anstieg gab es nur in den vier übrigen Regierungsbezirken. In absoluten Zahlen liegt wie immer Oberbayern als größter Regierungsbezirk mit 5.739 genehmigten Wohnungsbauprojekten vorn, ein Plus von 18,8 Prozent.  Im mehrjährigen Vergleich wird deutlich, dass eine grundlegende Trendwende nicht vor der Tür steht. Auslöser der Talfahrt war das Ende der Nullzinsphase im Jahr 2022. Unmittelbar zuvor hatten die bayerischen Kommunen im ersten Quartal 2022 noch knapp 21.500 neue Wohnungen genehmigt, über 6.000 mehr als in der ersten Phase dieses Jahres, anschließend ging es abwärts. © dpa-infocom, dpa:260506-930-40864/1