www.zeit.de22.10.2025
Die Eisbären Berlin haben den Stürmer Jean-Sébastien Dea verpflichtet, um ihre Personalsorgen zu adressieren. Der 31-Jährige wechselt von Neftekhimik Nizhnekamsk (KHL) und erhält einen Vertrag bis Saisonende. Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer lobt Dea als erfahrenen Center, der stark skatet und gute Spielmacherfähigkeiten hat. Dea bringt 354 Scorerpunkte aus 557 AHL-Spielen sowie NHL-Erfahrung mit, in der KHL erzielte er in den letzten zwei Saisons 27 Tore und 24 Vorlagen.
www.zeit.de22.10.2025
In Kremmen, Brandenburg, sind rund 5.000 Gänse vom Ausbruch der Geflügelpest betroffen, nachdem das hochpathogene aviäre Influenzavirus H5N1 nachgewiesen wurde. Ein toter Kranich wurde im Gänsegehege gefunden. Der Betreiber, Malte Voigts, äußert Bedauern, da die Freilandhaltung der Gänse im Zuggebiet der Vögel liegt. Die Verkaufszahlen für die Hochsaison sind betroffen, jedoch plant Voigts, frische Tiere von anderen Landwirten aus Brandenburg zuzukaufen. Die Solidarität unter den Bauern bleibt stark.
www.zeit.de22.10.2025
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert im Landtag mehr Personal und finanzielle Mittel für die Drohnenabwehr. Angesichts wiederholter Drohnensichtungen am Münchner Flughafen betont er die Dringlichkeit, auf diese Bedrohung schnell und effektiv zu reagieren, um kritische Infrastruktur und die Sicherheit der Bevölkerung zu schützen. Geplant ist unter anderem ein neues Drohnenabwehrzentrum in Erding und Anpassungen des Polizeiaufgabengesetzes für mehr Rechtssicherheit. Herrmann hofft auf breite Unterstützung im Landtag für den anstehenden Haushaltsbeschluss.
www.zeit.de22.10.2025
Schauspielerin Denise M'Baye kritisierte Kanzler Friedrich Merz für seine Äußerungen zum "Stadtbild", die sie als persönlich angreifend empfindet. Sie warf ihm vor, rechtspopulistische Tendenzen zu schüren, was das Sicherheitsgefühl für migrantische Menschen in Deutschland verschlechtere. M'Baye betonte, dass solche Aussagen das gesellschaftliche Klima nach rechts verschieben und Anfeindungen begünstigen. Merz verteidigte seine Aussage vehement, erhielt jedoch viel Kritik, auch von der SPD und innerhalb der CDU. Ein Protest in Hannover zog rund 170 Teilnehmer an.
www.zeit.de22.10.2025
In Bayern arbeitet fast jeder vierte Arbeitnehmer (24,5 %) gelegentlich im Homeoffice, ein Rückgang um 0,7 Prozent seit 2021. Bayern liegt im bundesweiten Vergleich auf Platz vier. Selbstständige arbeiten deutlich häufiger im Homeoffice, während Beamte ebenfalls mehr Zeit zu Hause verbringen können als Auszubildende. Der Anteil derjenigen, die vollständig im Homeoffice tätig sind, hat sich seit 2021 halbiert und beträgt aktuell 4 %. Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind ebenfalls vorhanden, mit etwas mehr Männern im Homeoffice.
www.zeit.de22.10.2025
China hat die USA als Deutschlands größten Handelspartner abgelöst, mit einem Warenaustausch von 163,4 Milliarden Euro zwischen Januar und August 2023, im Vergleich zu 162,8 Milliarden Euro mit den USA. Der Rückgang der Exporte in die USA um 7,4 Prozent, teils bedingt durch die Zollpolitik von Trump, sowie steigende Importe aus China trugen zu diesem Wandel bei. Exporte nach China sanken um 13,5 Prozent, da das Land zunehmend selbst produziert, was zu Bedenken über die Marktflutung mit preisaggressiven Produkten führt.
www.zeit.de22.10.2025
Der Prozess um den Angriff auf einen nicht im Dienst befindlichen Polizisten in Greifswald endete vorzeitig mit einem Freispruch für einen 31-Jährigen. Der Amtsgerichtsdirektor stellte fest, dass der Beweis für eine Gefährliche Körperverletzung nicht ausreichte. Zeugenaussagen waren unterschiedlich und die Anwesenheit des Angeklagten allein rechtfertigte keine Verurteilung. Der Vorfall ereignete sich im August 2024. Gegen andere Beteiligte, darunter Minderjährige, finden in Kürze weitere Verfahren statt.
www.zeit.de22.10.2025
Der Maschinenbauer Trumpf verzeichnet im Geschäftsjahr 2024/25 einen Verlust nach Steuern von 23,4 Millionen Euro, bedingt durch die schwierige Weltwirtschaft und geplante Stellenabbaukosten. Der Umsatz sank um 16 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Vorstands-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller äußert sich optimistisch, dass die Talsohle durchschritten ist, da der Auftragseingang stabil bleibt. Trumpf plant den Abbau von 1.000 Stellen, was sich erst im laufenden Jahr auf die Mitarbeiterzahl auswirken wird.
www.zeit.de22.10.2025
Die sächsische Polizei gründet zwei neue Sondereinheiten zur Bekämpfung von Extremismus. Die Soko Relix wird sich mit islamistischem Terrorismus und Extremismus befassen, während eine zweite Soko sich mit Spionage und Sabotage, besonders im Zusammenhang mit Drohnensichtungen an sensibler Infrastruktur, beschäftigt. Insgesamt gibt es nun vier Sondereinheiten in Sachsen. Aktuell bearbeitet die Soko Relix insbesondere einen Fall, bei dem eine Frauenrechtsaktivistin angegriffen wurde.
www.zeit.de22.10.2025
Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Überkreuzlebendnierenspende genehmigt, der eine Spende zwischen Paaren ermöglichen soll, um die Anzahl von Organempfängern und -spendern zu erhöhen. Das neue Gesetz erlaubt auch nicht gerichtete anonyme Nierendonationen. Ziel ist es, die Werbe für Organspenden zu stärken und Personen zu helfen, die aufgrund inkompatibler Blutgruppen oder Gewebe nicht helfen konnten. Die Reform wurde von Experten gefordert und leitet parlamentarische Beratungen ein.
www.zeit.de22.10.2025
Sachsens Finanzminister Christian Piwarz (CDU) ruft zu einer verstärkten Bekämpfung der Geldwäsche auf und betont die Rolle von Betriebsprüfern, die zur Erkennung beitragen sollen. Piwarz weist auf die jährlich geschätzten 100 Milliarden Euro "schmutziges Geld" in Deutschland hin und warnt vor der Gefährdung der Glaubwürdigkeit des Rechtssystems durch zunehmende organisierte Kriminalität. Er fordert eine umfassende Zusammenarbeit von Strafverfolgungsbehörden und Steuerfahndern, um gegen kriminelle Strukturen entschlossen vorzugehen.
www.zeit.de22.10.2025
Spanien bleibt das beliebteste Austauschland für deutsche Studierende, gefolgt von den USA und Frankreich. Ein Datencheck des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt, dass es zwischen 2022 und 2024 insgesamt 198 Partnerschaften mit spanischen Hochschulen gibt. Spanien führt auch bei der Anzahl der Erasmus-Studierenden, mit über 7.500 im Jahr 2023. Frankreich und Italien folgen mit 5.700 beziehungsweise 4.400 Studierenden. Die Vorlieben der Studierenden haben sich über die letzten zwei Jahrzehnte nicht verändert.
www.zeit.de22.10.2025
Die hessische Landesregierung plant einen Nachtragshaushalt 2025 mit milliardenschweren neuen Schulden, was auf Kritik der Landtagsopposition stößt. Grüne und AfD beanstanden, dass kaum Gelder für Kommunen bereitgestellt werden und Hochschulen erhebliche Einbußen erleiden. Finanzminister Alexander Lorz will die Schuldenbremse ausreizen und 1,1 Milliarden Euro neu verschulden. Die Opposition fordert, dieses Geld ausschließlich für zukunftsorientierte Investitionen zu nutzen, anstatt alte Haushaltslöcher zu schließen.
www.zeit.de22.10.2025
Sigrid Nikutta wird als Chefin von DB Cargo abberufen, da ihre Sanierungsversuche als unzureichend bewertet wurden. Diese Entscheidung ist eine der ersten Taten der neuen Bahnchefin Evelyn Palla, die angekündigt hat, im Konzern durchzugreifen. DB Cargo leidet seit Jahren unter hohen Verlusten und muss bis 2026 profitabel sein. Nikuttas Bilanz weist ein Minus von über 3,1 Milliarden Euro aus. Ein Gutachten kritisierte ihr Sanierungskonzept, während der Umbau des Bahnvorstands weitergeht.
www.spiegel.de22.10.2025
Désirée Nick, bekannt aus Trash-TV, hat ein Buch mit dem Titel "Nice to meet you, Berlin!" veröffentlicht, in dem sie die Kultureinrichtungen der Hauptstadt vorstellt und deren wahres Gesicht zeigen möchte. Mit ihrer typischen Ruhelosigkeit kritisiert sie Menschen, die Berlin nicht wertschätzen, und stellt Fragen zu deren Wahrnehmung der Stadt. Nick fordert, dass Berlin seinen rauen Charakter behält, und konfrontiert Personen wie Markus Söder mit ihrer Sicht auf die Stadt.