Datum22.10.2025 11:22
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Bayern arbeitet fast jeder vierte Arbeitnehmer (24,5 %) gelegentlich im Homeoffice, ein Rückgang um 0,7 Prozent seit 2021. Bayern liegt im bundesweiten Vergleich auf Platz vier. Selbstständige arbeiten deutlich häufiger im Homeoffice, während Beamte ebenfalls mehr Zeit zu Hause verbringen können als Auszubildende. Der Anteil derjenigen, die vollständig im Homeoffice tätig sind, hat sich seit 2021 halbiert und beträgt aktuell 4 %. Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind ebenfalls vorhanden, mit etwas mehr Männern im Homeoffice.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Arbeit“. Lesen Sie jetzt „Jeder vierte Arbeitnehmer in Bayern hat Homeoffice“. Fast jeder vierte Arbeitnehmer in Bayern arbeitet zumindest gelegentlich im Homeoffice. Konkret sind es 24,5 Prozent der abhängig beschäftigten Personen (ohne Auszubildende), wie das Landesamt für Statistik mitteilt. Das ist ein minimaler Rückgang von 0,7 Prozentpunkten seit 2021. Deutschlandweit liegt Bayern mit seiner Quote auf Platz vier hinter den Stadtstaaten Hamburg und Berlin mit gut beziehungsweise knapp einem Drittel sowie Hessen mit 27,4 Prozent. Den niedrigsten Anteil gibt es in Sachsen-Anhalt mit 10,9 Prozent, deutscher Durchschnitt sind 22,7 Prozent. Hier dürften sich unter anderem die Unterschiede in den wirtschaftlichen Strukturen der einzelnen Länder niederschlagen. Je höher der Anteil von Produktion oder physischen Tätigkeiten, desto schwieriger ist Homeoffice umzusetzen. Deutlich häufiger als abhängig Beschäftigte sind Selbstständige im Homeoffice. Hier kann etwa die Hälfte zumindest teilweise zu Hause arbeiten, wie aus Daten des Landesamtes hervorgeht. Auch unter den abhängig Beschäftigten gibt es deutliche Unterschiede: Beamte können sehr viel häufiger zu Hause bleiben, Auszubildende dagegen klar am seltensten. Betrachtet man die Menschen, die komplett im Homeoffice arbeiten, zeigt sich ein deutlicher Rückgang von 2021 bis 2024. Sowohl deutschlandweit als auch in Bayern hat sich ihr Anteil in diesem Zeitraum etwa halbiert. Aktuell sind es im Freistaat noch rund 4 Prozent der Angestellten und Arbeiter. Dabei dürfte sich der größere Abstand zur Corona-Pandemie mit ihren Sicherheitsmaßnahmen bemerkbar machen. Auch hier sind die Quoten bei Beamten und insbesondere Selbstständigen sehr viel höher. Weitere rund 7 Prozent arbeiten an mindestens der Hälfte ihrer Arbeitstage zu Hause. Dies gilt sowohl insgesamt als auch für Arbeiter und Angestellte. Auch bei den Geschlechtern zeigt sich ein Unterschied - wenn auch ein eher kleiner. Bei männlichen Angestellten und Arbeitern dürfen rund 25 Prozent zumindest teilweise im Homeoffice arbeiten. Bei weiblichen Angestellten und Arbeiterinnen sind es nur 22 Prozent. Hier liegt nahe, dass sich die unterschiedliche Verteilung der Berufe auf die Geschlechter niederschlägt. © dpa-infocom, dpa:251022-930-192090/1