Arbeit von zu Hause: Jeder Achte in Sachsen-Anhalt arbeitete 2024 im Homeoffice

www.zeit.de22.10.2025

In Sachsen-Anhalt arbeiteten 2024 rund 122.000 Menschen mindestens teilweise im Homeoffice, was 12,4 Prozent der Befragten entspricht. Die Zahl der Homeoffice-Arbeitenden hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Trotz eines Anstiegs bleibt Sachsen-Anhalt mit 10,9 Prozent der geringste Anteil unter den Bundesländern. Im Gegensatz dazu arbeiten in Hamburg 35,6 Prozent von zu Hause aus. Unterschiede in den wirtschaftlichen Strukturen der Länder beeinflussen die Umsetzung von Homeoffice.

Gesellschaft: Studie: Nur wenige junge Frauen leben nach "Tradwife"-Ideal

www.zeit.de22.10.2025

Eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigt, dass nur wenige junge Frauen in Deutschland dem "Tradwife"-Ideal folgen. Trotz der Präsenz auf Social Media befürworten rund 63 Prozent der 2.709 befragten Frauen im Alter von 20 bis 30 Jahren eine partnerschaftliche Arbeitsteilung und Gleichstellung. Etwa 19,3 Prozent unterstützen Gleichstellung, sehen jedoch Vollzeitarbeit von Müttern als problematisch. Eine kleine Gruppe teilt traditionelle Sichtweisen, postuliert, dass Mütter nicht arbeiten sollten, um die Bedürfnisse ihrer Kinder zu erfüllen.

Meinung: Heiner Thorborg über Doppelspitzen: Chancen geteilter Führung – Kolumne

www.spiegel.de22.10.2025

Heiner Thorborg diskutiert in seiner Kolumne die Vor- und Nachteile von Doppelspitzen in Unternehmen. Trotz negativer Erfahrungen, wie bei der Deutschen Bank oder SAP, zeigt er, dass gut funktionierende Führungsduos, wie bei Netflix, erfolgreich sein können. Die zunehmende Komplexität der Geschäftsführung und der Bedarf an Agilität und Flexibilität sprechen für das Modell. Thorborg betont, dass eine sinnvolle Aufgabenverteilung und gegenseitiges Vertrauen entscheidend sind. Erfolgreiche Co-CEOs können die Effizienz steigern und die Unternehmensführung stabilisieren.

Oberpfalz: Mann hält Pfefferspray für Parfüm und sprüht es ins Gesicht

www.zeit.de22.10.2025

Ein 33-jähriger Mann in Weiden, Oberpfalz, sprühte sich fälschlicherweise Pfefferspray ins Gesicht, das er für Parfüm hielt, und klagte anschließend über Augenschmerzen. Eine zufällig vorbeilaufende Passantin wurde ebenfalls leicht verletzt. Die Polizei ermittelt gegen den Mann wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Kometen »Lemmon« und »Swan« leuchten grün am Nachthimmel - mit Fernglas oder bloßem Auge sichtbar

www.spiegel.de22.10.2025

Die Kometen „Lemmon“ (C/2025 A6) und „Swan“ (C/2025 R2) sind derzeit am Nachthimmel gut sichtbar, besonders auf der Nordhalbkugel. „Lemmon“ ist besonders hell und kann mit Fernglas oder bloßem Auge gesehen werden, während „Swan“ sich auf 30 Millionen Kilometer der Erde nähert. Beobachtungszeitpunkt ist zwischen dem 28. und 31. Oktober. Beide Kometen erscheinen grün aufgrund von Gasen, die von ihrer Oberfläche entweichen. Kometen stammen aus der Frühzeit des Sonnensystems und bestehen aus Eis, Staub und Gestein.

»Swan« und »Lemmon«: Tipps zur Beobachtung der grünen Kometen am Nachthimmel

www.spiegel.de22.10.2025

Die Kometen "Lemmon" und "Swan" sorgen derzeit für ein spektakuläres Himmelsschauspiel, besonders gut sichtbar auf der Nordhalbkugel. Experten empfehlen, Apps oder Sternenkarten zur Beobachtung zu nutzen. "Lemmon", ein seltener Komet, erreicht seine größte Helligkeit zwischen dem 28. und 31. Oktober. "Swan" ist seit September am Himmel sichtbar und nähert sich der Erde auf ungefähr 30 Millionen Kilometer. Beide Kometen erscheinen grün, da Gase von ihrer Oberfläche entweichen.

Lage der Wirtschaft: Unternehmen sehen Fachkräftemangel als Risiko

www.zeit.de22.10.2025

Der Fachkräftemangel stellt für Unternehmen in Schleswig-Holstein ein ernstes Risiko dar, wie eine IHK-Befragung zeigt. 43 Prozent der Betriebe können offene Stellen nicht besetzen, was zwar einen Rückgang zum Vorjahr darstellt, jedoch weiterhin alarmierend ist. Besonders gefragt sind Fachkräfte mit dualer Ausbildung. Unternehmen erwarten steigende Personalkosten und befürchten negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit. Auch die kommende Mindestlohnerhöhung könnte zusätzliche Herausforderungen mit sich bringen. IHK-Präsident Buhck fordert politische Maßnahmen zur Entlastung der Betriebe.

Prozess: Lehrer räumt Missbrauch an seiner Schülerin ein

www.zeit.de22.10.2025

Ein Gymnasiallehrer steht vor dem Landgericht Erfurt wegen sexuellen Missbrauchs seiner 13-jährigen Schülerin an. Der 63-Jährige räumte die Vorwürfe von 84 Fällen zwischen 2016 und 2020 vollumfänglich ein und bot einen Täter-Opfer-Ausgleich in Höhe von 30.000 Euro an. Die Missbrauchshandlungen fanden sowohl in der Schule als auch in seinem Wohnhaus statt. Der Angeklagte erklärte, die Beziehung habe aus einem Vertrauensverhältnis entstanden, und bestritt nicht, die Taten für falsch gehalten zu haben. Der Prozess zieht großes öffentliches Interesse auf sich.

Drogenfund: Über 50 Kilogramm Kokain in Lieferwagen gefunden

www.zeit.de22.10.2025

In einem Lieferwagen entdeckten Zoll und Polizei über 50 Kilogramm Kokain, das in einem doppelten Boden und in doppelten Wänden eines Holzschrankes versteckt war. Der 27-jährige Fahrer und seine 37-jährige Begleiterin wurden bei der Kontrolle an der Raststätte Medenbach festgenommen und kamen in Untersuchungshaft. Die Drogen sollten von den Niederlanden in eine Lagerhalle im Kreis Offenbach transportiert werden.

46 Menschen sterben bei Busunglück in Uganda

www.spiegel.de22.10.2025

In Uganda sind bei einem Busunglück mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen, nachdem zwei Reisebusse auf einer Autobahn frontal kollidierten. Der Unfall ereignete sich während eines Überholmanövers kurz nach Mitternacht, wobei auch ein Lastwagen und ein Auto involviert waren. Zunächst meldeten die Behörden 63 Tote, diese Zahl wurde später korrigiert. Verletzte wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Präsident Yoweri Museveni forderte mehr Vorsicht im Straßenverkehr, da die Zahl der Verkehrsunfälle in Uganda ansteigt.

46 Menschen sterben bei Busunglück in Uganda

www.spiegel.de22.10.2025

Bei einem schweren Busunfall in Uganda sind mindestens 46 Menschen gestorben und zahlreiche weitere verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich auf der Autobahn zwischen Kampala und Gulu, als zwei Reisebusse bei Überholmanövern frontal zusammenstießen. Zunächst berichteten die Behörden von 63 Toten, korrigierten die Zahl jedoch später. Präsident Yoweri Museveni appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, vorsichtiger zu sein, um solche Tragödien zu vermeiden. Im vergangenen Jahr kam es in Uganda zu 4434 tödlichen Verkehrsunfällen.

Tod auf Jahrmarkt: 35-Jähriger stirbt auf Föhr – Todesursache noch unklar

www.zeit.de22.10.2025

Ein 35-Jähriger starb auf dem Jahrmarkt in Wyk auf Föhr, nachdem es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit drei Sicherheitsmitarbeitern kam. Die genaue Todesursache ist unklar, trotz abgeschlossener rechtsmedizinischer Untersuchungen. Die Staatsanwaltschaft Flensburg leitet ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge ein und beauftragt Folgeuntersuchungen. Weitere Zeugen werden derzeit befragt.

Deutsche Bahn: DB-Cargo-Chefin Sigrid Nikutta muss gehen

www.zeit.de22.10.2025

Die Chefin von DB Cargo, Sigrid Nikutta, muss ihren Posten räumen, eine Entscheidung der neuen Bahnchefin Evelyn Palla. Nikutta stand wegen ihrer unzureichenden Sanierungspläne in der Kritik, die laut einem Gutachten nicht geeignet sind, die Krise zu bewältigen. Die EU hat zudem entschieden, dass DB Cargo ab 2025 keine finanziellen Mittel mehr vom Mutterkonzern erhalten wird. Nikuttas Sanierungsstrategie umfasste Personalabbau und Vermietung von Loks. Die Zukunft von DB Cargo bleibt unter neuer Führung ungewiss.

Von Leine losgerissen: Schäferhund fällt wandernde Touristin an

www.zeit.de22.10.2025

Ein 64-jährige Touristin aus der Schweiz wurde im Zugspitzland von einem Schäferhund verletzt, nachdem dieser sich von der Leine seines 51-jährigen Halters losgerissen hatte. Die Frau erlitt mehrere blutende Bisswunden, darunter im Gesicht. Der Halter ging dazwischen und konnte den Hund schließlich stoppen. Die Gründe für den Angriff sind unklar. Gegen den Halter wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

NBA: Fehlstart für die Los Angeles Lakers – Oklahoma City Thunder gewinnt nach Verlängerung

www.spiegel.de22.10.2025

Die NBA-Saison hat begonnen, und die Los Angeles Lakers verloren ihr erstes Spiel gegen die Golden State Warriors mit 109:119, trotz einer beeindruckenden Leistung von Luka Dončić (43 Punkte). Superstar LeBron James fehlte verletzungsbedingt. Titelverteidiger Oklahoma City Thunder gewann dramatisch gegen die Houston Rockets nach doppelter Verlängerung mit 125:124. Shai Gilgeous-Alexander erzielte 35 Punkte und sicherte den Sieg mit Freiwürfen. Isaiah Hartenstein von OKC steuerte sechs Punkte und neun Rebounds bei.