Geflügelpest in Brandenburg: Neuer Vogelgrippe-Fall: Tausende Gänse in Kremmen betroffen

Datum22.10.2025 11:24

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Kremmen, Brandenburg, sind rund 5.000 Gänse vom Ausbruch der Geflügelpest betroffen, nachdem das hochpathogene aviäre Influenzavirus H5N1 nachgewiesen wurde. Ein toter Kranich wurde im Gänsegehege gefunden. Der Betreiber, Malte Voigts, äußert Bedauern, da die Freilandhaltung der Gänse im Zuggebiet der Vögel liegt. Die Verkaufszahlen für die Hochsaison sind betroffen, jedoch plant Voigts, frische Tiere von anderen Landwirten aus Brandenburg zuzukaufen. Die Solidarität unter den Bauern bleibt stark.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Geflügelpest in Brandenburg“. Lesen Sie jetzt „Neuer Vogelgrippe-Fall: Tausende Gänse in Kremmen betroffen“. Rund 5.000 Gänse sind in Kremmen im Kreis Oberhavel vom Ausbruch der Geflügelpest betroffen und müssen getötet werden. Im Gänsegehege sei ein toter Kranich gefunden worden, sagte der Betriebsleiter des betroffenen Spargelhofs Kremmen, Malte Voigts, der Deutschen Presse-Agentur. Der Verdacht auf Vogelgrippe habe sich bestätigt. Im Gänse-Bestand sei das hochpathogene aviäre Influenzavirus (HPAIV) des Subtyps H5N1 nachgewiesen worden.  Das sei sehr traurig, aber die Freilandhaltung liege im Zuggebiet der Vögel, sagte Voigts. "Die Kraniche fallen tatsächlich im Flug vom Himmel." Der Agrarbetrieb hält Gänse und Enten in Freilandhaltung. Bei den Enten seien bislang keine Verhaltensauffälligkeiten zu bemerken. Diese Tiere werden 15 Kilometer von den Gänsen entfernt gehalten, wie Voigts sagte. Es würden aber Proben von Enten untersucht. Für den Betrieb in Kremmen steht die Hochsaison für den Verkauf von Gänsen und Enten bevor. Er könne nun nicht so viele frische Gänse anbieten wie normalerweise, sagte Voigts. Aber er wolle von anderen Landwirten aus Brandenburg Tiere aus Freilandhaltung dazu kaufen. Die Solidarität unter den Bauern sei groß. © dpa-infocom, dpa:251022-930-192119/1