Ermittlungen: Millionen-Diebstahl aus Parkautomaten? Ehepaar in U-Haft

www.zeit.de24.11.2025

Ein Mitarbeiter der Stadt Kempten und seine Ehefrau sind wegen des Verdachts des Diebstahls von Millionenbeträgen aus Parkautomaten in Untersuchungshaft. Haftbefehle wurden wegen Diebstahls in 720 Fällen erlassen. Die Ermittlungen, eingeleitet durch eine Meldung wegen Geldwäsche, ergaben, dass der Angestellte während der Leerung Münzen entwendete und auf Konten seiner Frau einzahlte. Kemptens Oberbürgermeister äußerte sich bestürzt und kündigte an, organisatorische Maßnahmen zur Aufklärung der Vorwürfe zu ergreifen.

Kriminalität: Frau stirbt an schweren Verletzungen - Partner festgenommen

www.zeit.de24.11.2025

Eine 63-jährige Frau ist an schweren Verletzungen verstorben, die sie durch ihren 48-jährigen Lebensgefährten erlitten hatte. Der Mann hatte in der Nacht zu Samstag den Notruf gewählt; Rettungskräfte konnten die Frau noch reanimieren, sie starb jedoch am Montag im Krankenhaus. Er steht unter Verdacht des Tötungsdelikts und sitzt in Untersuchungshaft. Bisher gibt es keine Hinweise auf ein Motiv, die Ermittlungen laufen.

Verkehr: Weniger Tote im Berliner Verkehr – viele Opfer über 65 Jahre

www.zeit.de24.11.2025

Im Berliner Verkehr sind bis Ende 2023 weniger Menschen gestorben als im Vorjahr, mit 34 Toten im Vergleich zu 55 im Jahr 2024. Besonders auffällig ist, dass über die Hälfte der Opfer über 65 Jahre alt war, meist Fußgänger. Der Trend zeigt, dass ältere Menschen aufgrund abnehmender Fitness häufiger in Unfälle verwickelt sind. In diesem Jahr zählten die Behörden 18 ältere Verkehrsteilnehmer unter den Todesopfern, was die wachsende Problematik im Straßenverkehr verdeutlicht.

Unfall: Betrunkene klemmt mit Auto zwischen Baum und Böschung

www.zeit.de24.11.2025

Eine betrunkene Autofahrerin (35) kam im Schwarzwald-Baar-Kreis von der Straße ab und stürzte acht Meter in eine Böschung, wo ihr Wagen zwischen einem Baum und dem Hang eingeklemmt wurde. Sie hing zwei Meter über dem Boden, wurde aber von der Feuerwehr befreit und leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Alkoholtest ergab zwei Promille, und sie hatte keinen Führerschein. Sie wird wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Verantwortung gezogen.

Thailand: Frau in Sarg für Verbrennung gibt plötzlich Lebenszeichen

www.spiegel.de24.11.2025

In Thailand wurde eine 65-Jährige, die nach langer Krankheit für tot gehalten wurde, lebend aus ihrem Sarg gerettet. Ihr Bruder hatte sie bereits zur Einäscherung im Tempel gebracht, nachdem er ihren Zustand als hoffnungslos eingeschätzt hatte. Klopfgeräusche aus dem Sarg machten die Tempelmitarbeiter misstrauisch, was zur Rettung der Frau führte. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, und der Tempel übernimmt nun die Krankenversicherungskosten.

Ausbeutung von Paketboten: Arbeitsschutz: Jeder fünfte Paketbote arbeitet zu lange

www.zeit.de24.11.2025

In Nordrhein-Westfalen wurden bei Kontrollen von Paketdienst-Subunternehmen gravierende Mängel im Arbeitsschutz festgestellt. Mehr als die Hälfte der 57 untersuchten Firmen wies Defizite auf, und jeder fünfte Paketbote arbeitet über zehn Stunden täglich, was gegen das Arbeitszeitgesetz verstößt. Arbeitsminister Laumann kritisierte die häufige Auslagerung der Zustellung und forderte eine elektronische Arbeitszeiterfassung zur besseren Kontrolle. Er betonte, dass die derzeitige handschriftliche Dokumentation nicht ausreichend sei und appellierte an den Bundestag, notwendige Regeländerungen vorzunehmen.

Kulturhauptstadt Europas: Umfrage: Imagegewinn für Chemnitz durch Kulturhauptstadtjahr

www.zeit.de24.11.2025

Das Kulturhauptstadtjahr in Chemnitz hat laut einer Umfrage des MDR das Image der Stadt verbessert, wobei 64 Prozent der Befragten aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt einen Imagegewinn feststellen. Allerdings sehen nur 42 Prozent einen langfristigen Nutzen. Kritisiert werden die schlechte Zuganbindung und unzureichende Informationen über Angebote. Überregional ist die Wahrnehmung Chemnitz' als Kulturhauptstadt schwach, nur 51 Prozent der Norddeutschen wussten davon. Insgesamt hat sich die öffentliche Wahrnehmung Chemnitz' seit 2021 jedoch positiv entwickelt.

Neue Studie: Pkw-Maut und ÖPNV-Abgaben könnten Verkehrsinfrastruktur mitfinanzieren

www.spiegel.de24.11.2025

Eine neue Studie von Agora Verkehrswende und Dezernat Zukunft zeigt, dass Deutschland bis 2030 mindestens 390 Milliarden Euro zur Finanzierung von Verkehrsinfrastruktur benötigt. Der Bund ist für mehr als die Hälfte verantwortlich. Vorschläge zur Schließung der Finanzlücke beinhalten eine verursachergerechte Pkw-Maut und ÖPNV-Abgaben, die auch von Nicht-Nutzern gezahlt werden könnten, um die Infrastruktur langfristig zu sichern. Aktuelle Finanzierungsinstrumente seien vor 2030 ausreichend, aber danach werden zusätzliche Einnahmen notwendig.

Protest: Gericht: Bisher zwei Eilanträge zu Demonstrationen in Gießen

www.zeit.de24.11.2025

In Gießen beschäftigen Eilanträge von DGB Hessen-Thüringen und dem Linken-Kreisverband das Verwaltungsgericht. Diese richten sich gegen räumliche Beschränkungen für geplante Protestdemonstrationen gegen die Gründung der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ am 29. und 30. November. Die Stadt hat Versammlungen westlich der Lahn untersagt, basierend auf einer Sicherheitsanalyse der Polizei. Es fanden bereits Gespräche über mögliche Standorte statt. Proteste werden auch von weiteren Bündnissen und Gewerkschaften unterstützt, während die Polizei einen Großeinsatz plant.

Danilo Yavhushyshyn: Vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet, in Japan Sumo-Champion

www.spiegel.de24.11.2025

Danilo Yavhushyshyn, ein 21-jähriger Ukrainer, flüchtete vor dem Krieg nach Japan und wurde der erste Ukrainer, der ein Sumo-Turnier auf Elite-Niveau gewann. Er trainiert intensiv im Ajigawa-Stall und hat sich trotz der traditionellen, abgeschotteten Sumo-Strukturen durchgesetzt. Während Japan mit sinkenden Geburtenzahlen kämpft, könnte Yavhushyshyns Erfolg einen Wandel im Sumo-Sport einleiten und ausländischen Kämpfern eine stärkere Rolle verschaffen. Kritiker sehen in ihm ein Symbol für die notwendige Weiterentwicklung des Sports.

Service auf Smartphones: App für alle Stolpersteine in Deutschland

www.zeit.de24.11.2025

Die Smartphone-App "Stolpersteine Digital", entwickelt in Schleswig-Holstein, soll bis Ende 2027 alle Stolpersteine in Deutschland erfassen, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Nutzer können mit ihren Handys Stolpersteine scannen und Informationen zu den Opfern abrufen. Zudem ermöglicht eine Gedenkfunktion die virtuelle Platzierung von Kerzen mit Botschaften. Die App wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung finanziell unterstützt, mit einem Gesamtbudget von 250.000 Euro. Ziel ist es, die Erinnerung an die NS-Verbrechen lebendig zu halten.

Koalition: Miersch sieht Rentenpaket vor schneller Verabschiedung

www.zeit.de24.11.2025

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch erwartet die Verabschiedung des Rentenpakets im Bundestag in der kommenden Woche. Ein stabiler Rentenanspruch ist zentral für die Koalition und wurde von den SPD-Mitgliedern im Koalitionsvertrag unterstützt. Die Mütterrente soll bis zum 1. Januar in Kraft treten. In der Union gibt es jedoch Widerstand, vor allem von der Jungen Gruppe der CDU/CSU, die Änderungen fordert, um die finanziellen Auswirkungen zu begrenzen.

Tatverdächtige meist männlich: Alle 75 Minuten häusliche Gewalt in Thüringen

www.zeit.de24.11.2025

Im Jahr 2022 erlebte eine Person in Thüringen alle 75 Minuten häusliche Gewalt, was einen Anstieg um 7,5 Prozent auf 7.040 Betroffene bedeutet. Die häufigsten Delikte sind einfache Körperverletzung, Bedrohung und schwere Körperverletzung. Die Mehrheit der Opfer sind Frauen, oft betroffen von Partnerschaftsgewalt. Die Tatverdächtigen sind überwiegend männlich, wobei in über 52 Prozent der Fälle der eigene Partner der Täter ist. Die Dunkelziffer von nicht gemeldeten Fällen wird von der Polizei als hoch eingeschätzt.

Aus Spiel wird Polizeieinsatz: "Bundeswehr spielen" – Polizeieinsatz wegen Spielzeugwaffe

www.zeit.de24.11.2025

In Ribnitz-Damgarten führte das Spielen von Jugendlichen mit einer Spielzeugwaffe zu einem Polizeieinsatz. Ein Notruf meldete eine Person in militärischer Kleidung mit zwei Pistolen. Die Polizei traf die drei Jungs an, die mit einer Spielzeugpistole, einer Säge und einem Beil ausgerüstet waren und angaben, "Bundeswehr zu spielen". Die Beamten sicherten die Waffen und leiteten Ermittlungen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein, da Anscheinswaffen im öffentlichen Raum verboten sind.

Brauchtum: Weihnachtsmarkt auf Hamburger Rathausmarkt ist eröffnet

www.zeit.de24.11.2025

Der historische Weihnachtsmarkt auf dem Hamburger Rathausmarkt wurde von Bürgermeister Peter Tschentscher und Roncalli-Zirkusdirektor Bernhard Paul eröffnet. Der Markt umfasst rund 80 Buden und zieht jährlich fast drei Millionen Besucher an. Er bietet eine Vielzahl von Produkten wie Spielzeug, Schnitzereien, Schmuck sowie süße Leckereien. In Hamburg sind insgesamt 44 Weihnachtsmärkte organisiert, einige hatten bereits vor dem Totensonntag geöffnet, wobei erhöhte Sicherheitsvorkehrungen auf einigen Märkten zusätzliche Kosten verursachen.