Datum24.11.2025 16:20
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Berliner Verkehr sind bis Ende 2023 weniger Menschen gestorben als im Vorjahr, mit 34 Toten im Vergleich zu 55 im Jahr 2024. Besonders auffällig ist, dass über die Hälfte der Opfer über 65 Jahre alt war, meist Fußgänger. Der Trend zeigt, dass ältere Menschen aufgrund abnehmender Fitness häufiger in Unfälle verwickelt sind. In diesem Jahr zählten die Behörden 18 ältere Verkehrsteilnehmer unter den Todesopfern, was die wachsende Problematik im Straßenverkehr verdeutlicht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehr“. Lesen Sie jetzt „Weniger Tote im Berliner Verkehr – viele Opfer über 65 Jahre“. Im Berliner Straßenverkehr sind bis kurz vor Ende des laufenden Jahres weniger Menschen gestorben als im Vergleich zum Vorjahr. Auffällig ist allerdings, dass unter den bislang 34 Toten viele Fußgänger und Rentner waren. Radfahrer waren weniger betroffen als in Vorjahren. Der 34. Tote war ein 85-jähriger Mann, der am Sonntag starb, drei Tage nach einem Unfall mit seinem Auto, wie die Polizei mitteilte. 2024 waren 55 Menschen im Berliner Straßenverkehr gestorben, 2023 waren es 33. Die Zahlen schwanken seit vielen Jahren stark. Im laufenden Jahr waren unter den bisher 34 Toten 16 Fußgänger, 7 Autoinsassen, 5 Motorrad- oder Rollerfahrer, 4 Radfahrer und 2 Menschen mit sonstigen Verkehrsmitteln. Die Polizei zählte 18 Opfer, die zur Gruppe der älteren Menschen über 65 Jahre zählte, das war mehr als die Hälfte aller Toten. Der Trend ist statistisch bei Verkehrsunfällen mit älteren Menschen, Verletzten und Toten schon länger festzustellen. Die Menschen in Deutschland werden älter als früher, der Anteil dieser Gruppe von Verkehrsteilnehmern steigt, als Unfallverursacher sind alte Menschen auch wegen abnehmender Fitness statistisch auffällig. © dpa-infocom, dpa:251124-930-335206/1