Datum24.11.2025 16:02
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Ribnitz-Damgarten führte das Spielen von Jugendlichen mit einer Spielzeugwaffe zu einem Polizeieinsatz. Ein Notruf meldete eine Person in militärischer Kleidung mit zwei Pistolen. Die Polizei traf die drei Jungs an, die mit einer Spielzeugpistole, einer Säge und einem Beil ausgerüstet waren und angaben, "Bundeswehr zu spielen". Die Beamten sicherten die Waffen und leiteten Ermittlungen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein, da Anscheinswaffen im öffentlichen Raum verboten sind.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Aus Spiel wird Polizeieinsatz“. Lesen Sie jetzt „"Bundeswehr spielen" – Polizeieinsatz wegen Spielzeugwaffe“. Mit einer Spielzeugwaffe ausgerüstete Jungs haben in Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen) zum Einsatz mehrerer Streifenwagen geführt. Ein Notruf wegen einer Person in militärischer Kleidung und vermeintlich mit zwei Pistolen am Holster sorgte laut Polizei am Samstag für den Sucheinsatz. Zwischen Petersdorf und Ribnitz-Damgarten trafen die Beamten demnach drei Jugendliche an, ausgerüstet mit einem Beil, einer Säge und einer Pistole – nach aktuellem Stand eine Spielzeugwaffe. Sie gaben laut Polizei an, auf dem Weg in ein Waldstück zu sein, um dort "Bundeswehr zu spielen". Die Beamten stellten demnach zur Gefahrenabwehr die Säge, das Beil und die Spielzeugwaffe sicher. Wegen der Ähnlichkeit zu einer echten Schusswaffe habe der Verdacht bestanden, dass es sich rechtlich um eine sogenannte Anscheinswaffe handle. Es werde wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt, und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige sei gestellt worden. Die Polizei wies darauf hin, dass Anscheinswaffen im öffentlichen Raum verboten sind und immer wieder gefährliche Situationen auslösen können. © dpa-infocom, dpa:251124-930-335112/1