www.spiegel.de31.12.2025
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron plant ein Verbot sozialer Medien für Kinder unter 15 Jahren, inspiriert vom australischen Vorbild. Zudem soll das bestehende Mobiltelefonverbot in Schulen auch auf ältere Schüler ausgeweitet werden. Macron sieht soziale Medien als Mitursache für Gewalt unter Jugendlichen. Das Gesetzgebungsverfahren soll Anfang Januar beginnen, mit einer möglichen Inkraftsetzung im September. Das Präsidialamt kommentierte die Berichte nicht, doch Macron betonte, den Schutz von Kindern und Teenagern vor sozialen Medien zu priorisieren.
www.spiegel.de31.12.2025
Am Silvesterabend meldete die Berliner Polizei zahlreiche Festnahmen wegen gefährlicher Böllerei. Besonders in Schöneberg, Kreuzberg, Neukölln und Wedding ereigneten sich viele Vorfälle, darunter das waagerechte Schießen von Raketen. Die Polizei hatte 4300 Beamte im Einsatz, was zu einer ruhigen Gesamtbilanz führte. Zudem gab es einen Brand in einem Marburger Mehrfamilienhaus, möglicherweise durch Feuerwerk ausgelöst. Eine Schreckschusswaffe wurde ebenfalls beschlagnahmt. An anderen Orten verlief die Feier friedlich, trotz vorheriger Anmeldungen für große Veranstaltungen.
www.zeit.de31.12.2025
Der Silvesterabend in Hamburg verläuft bislang ruhig, laut Berichten von Polizei und Feuerwehr. Es gab nur vereinzelte Brände von Müll- und Altpapiercontainern, jedoch keine Verletzungen durch Feuerwerk. Die Einsatzlage wird als verhältnismäßig entspannt beschrieben, und der regnerische Wetterbedingungen scheinen dazu beizutragen.
www.spiegel.de31.12.2025
US-Präsident Donald Trump zeigt Unzufriedenheit mit Wladimir Putin, nachdem er einen kritischen Artikel der „New York Post“ teilte. Der Artikel argumentiert, dass Russland der Hauptgrund für den Mangel an Frieden ist und fordert verstärkte Maßnahmen gegen Russland, einschließlich härterer Sanktionen und mehr Unterstützung für die Ukraine. Trump, der zuvor Putins Vorwürfe über einen angeblichen Drohnenangriff der Ukraine kritisierte, signalisiert mit seinem Post einen Meinungswechsel und distanziert sich von Putin.
www.zeit.de31.12.2025
Am Alexanderplatz in Berlin blieb es an Silvester ruhig, ohne erhebliche Ausschreitungen mit Feuerwerk. Durch die Ausweitung der Böller-Verbotszone, die den gesamten Bereich zwischen Alexanderplatz und Neptunbrunnen umfasst, konnte die Polizei gefährliche Ansammlungen junger Menschen verhindern. Die Behörden informierten kontinuierlich über Lautsprecher über die Verbotszone für Waffen und Pyrotechnik. Diese Maßnahmen führten zu einem weitgehend friedlichen Silvesterabend.
www.zeit.de31.12.2025
Die USA geben die Kontrolle der Militärbasis Ain al-Assad im Irak ab und planen einen vollständigen Truppenabzug, wie ein irakischer Militärvertreter mitteilt. Trotz der Erklärung, dass die Terrormiliz IS militärisch besiegt sei, bleibt die Bedrohung durch aktive IS-Kämpfer in der Region bestehen. Der Abzug erfolgt im Rahmen der internationalen Koalition, die gegen den Islamischen Staat kämpft. Eine Stellungnahme der US-Regierung steht noch aus.
www.zeit.de31.12.2025
Am Silvesterabend nahm die Berliner Polizei zahlreiche Personen fest, hauptsächlich wegen gefährlicher Böllerei. Besonders in den Stadtteilen Schöneberg, Kreuzberg, Neukölln und Wedding kam es zu extremen Vorfällen wie waagerecht geschossenen Raketen und angezündeten Böllern, die auf andere geworfen wurden. Der Alexanderplatz blieb ruhig dank eines Feuerwerksverbots. Insgesamt war der Abend weniger problematisch als in den Vorjahren, obwohl einige Polizisten leichte Verletzungen durch explodierende Böller erlitten.
www.zeit.de31.12.2025
Am Silvesterabend feierten mehrere Hundert Menschen unter freiem Himmel nahe der Berliner Siegessäule zu Technomusik, obwohl die Veranstaltung als Demonstration angemeldet war. Laut Veranstalterin Nicole Utzki herrschte eine entspannte und friedliche Stimmung. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 150 bis 200, während 16.000 erwartet wurden. Feuerwerk und Glasflaschen waren verboten, was möglicherweise den Andrang begrenzte. Der Veranstaltungsort sorgte für Streit zwischen den Organisatoren und dem Senat, der eine öffentliche Party am Brandenburger Tor bevorzugte.
www.zeit.de31.12.2025
In Marburg brach ein Brand in einem Mehrfamilienhaus aus, möglicherweise durch Feuerwerk verursacht. Der Dachgeschoss brannte, 19 Bewohner mussten evakuiert werden, ein Mensch erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Brand wurde gegen 19.30 Uhr gelöscht. Das Gebäude ist nun unbewohnbar, und der Schaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Polizei sucht Hinweise zur Brandursache.
www.spiegel.de31.12.2025
Auf der Streif-Abfahrt in Kitzbühel gerieten zwei Jugendliche in eine Lawine und wurden bis zum Hals verschüttet. Das Unglück ereignete sich um 13.30 Uhr, als die Skifahrer in einer Gruppe unterwegs waren. Nach einer Stunde konnten Rettungskräfte sie befreien; beide erlitten mittelschwere Verletzungen. Laut Behörden kann Triebschnee trotz Lawinenwarnstufe 1 gefährlich sein. Die Jugendlichen hatten die Lawine vermutlich selbst ausgelöst, während sie ein Schneedepot befuhren.
www.zeit.de31.12.2025
Papst Leo XIV. kritisierte die Machtinteressen der Großmächte während eines Gottesdienstes im Petersdom. Er verurteilte deren Bestrebungen, die Welt nach eigenen Interessen zu teilen, und wies auf die Heuchelei falscher religiöser Beweggründe hin. Der Papst stellte die Botschaft von Frieden und Hoffnung, die mit der Geburt Christi verbunden ist, dem gegenwärtigen Einflussstreben entgegen. Er betonte die Bedeutung eines barmherzigen Plans für die Zukunft und verwies auf das große Interesse von Pilgern während des Heiligen Jahres, das am 6. Januar endet.
www.zeit.de31.12.2025
Bei der ZDF-Silvestershow im Hamburger Hafen feierten trotz kaltem Wetter Tausende. Moderatoren Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner begrüßten die Gäste und kündigten ein viereinhalbstündiges Programm mit Live-Acts wie Michael Patrick Kelly und Kerstin Ott an. Die Show, erstmals auf einer schwimmenden Bühne, ersetzt die traditionelle Veranstaltung am Brandenburger Tor, die abgesagt wurde. Zum Jahreswechsel ist ein spektakuläres Feuerwerk geplant. Zusätzlich gibt es Live-Schaltungen zu verschiedenen Orten in Hamburg.
www.zeit.de31.12.2025
Die Berliner Polizei hat bis Silvesterabend 220.000 Stück illegale Pyrotechnik beschlagnahmt, darunter gefährliches Feuerwerk der Kategorie F4. Innensenatorin Iris Spranger betonte die präventiven Maßnahmen der Polizei, die mit 4.300 Beamten, unterstützt von Feuerwehrleuten, im Einsatz ist, um Sicherheit zu gewährleisten. Regierender Bürgermeister Kai Wegner wünscht verantwortungsbewusste Feierlichkeiten und kündigte konsequentes Handeln gegen Gewalt an. In der Nacht sind 220 Streifenwagen und spezialisierte Einheiten zur Durchführung von Kontrollen und zum Schutz von Feierlichkeiten bereitgestellt.
www.zeit.de31.12.2025
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Kaiserslautern wurden zwei Bewohner verletzt und mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der Brand brach am Silvesternachmittag im Dachstuhl aus. Die Feuerwehr löschte das Feuer, jedoch ist das Haus vorerst unbewohnbar. Der Sachschaden liegt im niedrigen sechsstelligen Bereich, benachbarte Gebäude wurden nicht beschädigt.
www.zeit.de31.12.2025
Am Silvesterabend rückte die Feuerwehr in Berlin zu zwei Einsätzen in Wilmersdorf aus. Ein abgestellter Reisebus brannte, jedoch gab es keine Verletzten. Zudem geriet ein Balkon eines Wohnhauses in Brand, und die Flammen breiteten sich auf die darüberliegende Wohnung aus. Auch hier blieben alle Personen unverletzt, jedoch könnte die betroffene Wohnung unbewohnbar sein. Die genaue Ursache der Brände ist noch unklar.