www.zeit.de07.01.2026
Im Dezember 2023 ist die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg um 207 auf 92.581 gesunken, während die Arbeitslosenquote stabil bei 8,2 Prozent blieb. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Quote jedoch gestiegen (7,9 Prozent). Laut Sönke Fock, Leiter der Hamburger Arbeitsagentur, ist die Entwicklung der letzten Monate positiv und zeigt eine fortdauernde Entlastung. Dies ist der vierte Rückgang in Folge und markiert den niedrigsten Stand des Jahres.
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Im Dezember 2024 stieg die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland um 23.000 auf 2,908 Millionen, was 101.000 mehr als im Vorjahr entspricht. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 6,2 Prozent. Die Bundesagentur für Arbeit berichtet von einer schwachen Entwicklung des Arbeitsmarktes, bedingt durch wirtschaftliche Unsicherheiten und saisonale Faktoren. Die Nachfrage nach Arbeitskräften sank auf 619.000 offene Stellen. Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur, deutet an, dass die Talsohle möglicherweise erreicht wurde.
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Im Dezember sank die Arbeitslosigkeit in Berlin auf 216.327, 1.640 weniger als im November. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl jedoch um 11.601. Carina Knie-Nürnberg, die neue Chefin der Regionaldirektion, betonte, dass sich der Arbeitsmarkt leicht verbessert hat, die Situation jedoch weiterhin schwierig bleibt. Die Arbeitslosenquote betrug 10,1 Prozent, ein Rückgang um 0,1 Punkte seit November, jedoch ein Anstieg von 0,4 Punkten im Jahresvergleich.
www.zeit.de07.01.2026
Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen ist zum Jahresende 2025 auf 204.639 gestiegen, was einen Anstieg von 2.250 im Vergleich zum November und 10.300 im Jahresvergleich darstellt. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,8 Prozent. Die Regionaldirektion meldet den höchsten Jahresdurchschnitt der letzten fünf Jahre und warnt vor einer drohenden konjunkturellen Krise. Gleichzeitig nahm die Zahl der Insolvenzen um über ein Drittel zu und die unbesetzten Stellen sanken um rund 10 Prozent.
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Die Arbeitslosenquote in Nordrhein-Westfalen bleibt im Dezember 2025 bei 7,6 Prozent, was einen moderaten Anstieg von 1.307 Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat bedeutet. Diese Entwicklung spiegelt die schwache Konjunktur wider, wobei viele Unternehmen Neueinstellungen zurückhaltend angehen. Die Zahl neu gemeldeter Stellen sank um 7,4 Prozent. Regionaldirektor Roland Schüßler warnte, dass die Arbeitslosigkeit im Februar 800.000 überschreiten könnte, was die anhaltend schwierige Lage am Arbeitsmarkt verdeutlicht.
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Im Dezember stieg die Arbeitslosenquote in Sachsen-Anhalt auf 8,0 Prozent, was einem Anstieg von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und zum Vormonat entspricht. Insgesamt waren 88.561 Menschen arbeitslos gemeldet, etwa 2.700 mehr als im November und Dezember 2024. Im Jahresdurchschnitt 2025 gab es 3.700 mehr Arbeitslose als 2024, wodurch die durchschnittliche Arbeitslosenquote bei 8,0 Prozent lag, ebenfalls 0,3 Prozentpunkte höher als im Vorjahr.
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Die Arbeitsmarktlage in Bremen bleibt angespannt. Im Dezember 2023 lag die Zahl der Arbeitslosen bei 41.996, nur ein leichter Rückgang von 131 Personen im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 11,2 Prozent. Im Gegensatz zu Niedersachsen, wo die Arbeitslosigkeit anstieg, verzeichnete Bremen einen minimalen Rückgang. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosenzahl jedoch um 704 Personen. Die Bundesagentur für Arbeit betont, dass die Situation weiterhin schwierig sei.
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Im Dezember 2025 gab es in Rheinland-Pfalz 125.300 Arbeitslose, ein Anstieg von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,5 Prozent. Trotz dieser Zunahme verzeichnet das Bundesland die drittniedrigste Arbeitslosigkeit in Deutschland und stabile sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Zudem gab es 32.000 unbesetzte Stellen, 11,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2025 waren 126.100 Menschen ohne Job, was einen Anstieg um 4,6 Prozent zur Vorjahreszeit bedeutet.
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Der Dax hat erstmals die Marke von 25.000 Punkten überschritten, getrieben von der Erleichterung über den US-Angriff auf Venezuela und der steigenden Nachfrage nach Rüstungsaktien aufgrund des Ukraine-Kriegs. Analysten sehen Hoffnung auf sinkende Ölpreise und eine günstige Saisonalität als weitere Faktoren. Eine wenigstens temporäre Erholung der deutschen Wirtschaft wird erwartet, während die Börsenstimmung insgesamt positiv bleibt. Für 2024 rechnen Anleger mit einer Belebung, trotz der gegenwärtig schwierigen Wirtschaftslage in Deutschland.
www.zeit.de07.01.2026
Der Dax hat erstmals die 25.000-Punkte-Marke überschritten. Hauptgründe sind die gestiegene Nachfrage nach Rüstungsaktien infolge des Ukrainekriegs sowie des US-Angriffs auf Venezuela. Die Aussicht auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft durch Infrastruktur- und Rüstungsmilliarden der Regierung sowie sinkende Ölpreise tragen ebenfalls zur Kurserhöhung bei. Der Januar gilt zudem traditionell als stärkerer Börsenmonat.
www.zeit.de07.01.2026
Ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin führte zu einem weitreichenden Stromausfall, der mehr als 100.000 Menschen betraf. Ursprünglich sollte die Stromversorgung bis Donnerstag ausbleiben, doch dank erfolgreicher Reparaturen wurde sie bereits am Mittwoch ab 11 Uhr wiederhergestellt. Der Vorfall, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannte, wird als "Linksterrorismus" eingeordnet. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Sabotage und Brandstiftung. Die Täter rechtfertigen ihre Tat im Kontext von Umweltschutz, verwehren sich aber gegen Spekulationen über ausländische Einmischung.
www.zeit.de07.01.2026
Der AfD-Politiker Daniel Halemba steht vor dem Amtsgericht Würzburg wegen Vorwürfen wie Volksverhetzung, Geldwäsche und Nötigung. Der 24-Jährige beteuert seine Unschuld und hofft auf einen Freispruch, während seine Verteidigung eine politische Motivation hinter dem Verfahren sieht. Er soll auf seiner Geburtstagsfeier ein Lied einer Neonazi-Band abgespielt haben, das Hass gegen Türken schürt. Halemba wird zudem beschuldigt, Geld aus Betrügereien gewaschen zu haben. Der Prozess umfasst acht Verhandlungstage bis Ende Januar.
www.spiegel.de07.01.2026
Wegen Bauarbeiten an einer Autobahnbrücke in Duisburg sperrt die Bahn für vier Wochen eine zentrale Strecke zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Ab Freitag müssen Pendler und Reisende auf Ersatzbusse umsteigen, während Fernzüge weiträumig umgeleitet werden. Diese Sperrung betrifft auch den Regionalverkehr und hat Auswirkungen auf viele Linien in Nordrhein-Westfalen. Zusätzlich finden Infrastrukturarbeiten statt, die die Modernisierung von Bahnhöfen und Schallschutzwänden umfassen. Es wird eine fünfte Sperrung für die Herbstferien erwartet.
www.zeit.de07.01.2026
Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) setzt seine Schultour fort, um mit Lehrern, Schülern und Eltern über die Bildungssituation zu sprechen. Seit Beginn der Tour hat er 200 Bildungseinrichtungen besucht und betont, dass der Dialog wichtig ist, um die Herausforderungen in Schulen zu verstehen. Clemens hebt den Mangel an Lehrkräften und den damit verbundenen Unterrichtsausfall als Hauptprobleme hervor. Er plant, durch Investitionen und Maßnahmenpakete die Situation zu verbessern und die Bildungsqualität für alle Kinder zu sichern.
www.spiegel.de07.01.2026
In Deutschland bleibt das winterliche Wetter bestehen, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, wo bis zu zehn Zentimeter Neuschnee erwartet werden. Glättegefahr herrscht landesweit, und im Südosten sind Temperaturen bis minus 15 Grad zu erwarten. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor möglichen Sturmböen und Glatteis. Während der Verkehr in einigen Regionen weitgehend störungsfrei verlief, kam es im Hamburger Hafen zu Einschränkungen durch Schnee und Eis. Das Streusalzverbot für Gehwege in Hamburg wurde aufgrund der Wetterlage aufgehoben.