Fußball in der Schweiz: Behrens über Ausraster: "Falsch und inakzeptabel"

www.zeit.de13.01.2026

Kevin Behrens, ehemaliger Bundesligaprofi, hat sich nach einem Ausraster gegen einen Mitspieler im Testspiel des FC Lugano entschuldigt. Er hatte Georgios Koutsias zu Boden geschubst und beleidigt. Behrens bezeichnete sein Verhalten als "falsch und inakzeptabel" und übernahm die Verantwortung. Der Club kündigte an, disziplinarische Maßnahmen zu ergreifen und betonte, dass solches Verhalten den Werten des Vereins widerspricht. Behrens spielt seit Sommer 2023 bei Lugano und hat auch für die deutsche Nationalmannschaft gespielt.

Justiz: Häftling nach Klinikbesuch seit Tagen auf der Flucht

www.zeit.de13.01.2026

Ein 39-jähriger Häftling ist nach einem Klinikbesuch in Ravensburg seit Freitag auf der Flucht. Er entkam während der Rückkehr zum Gefangenentransporter, und eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos, trotz des Einsatzes eines Hubschraubers. Der Mann gilt als nicht gewalttätig und ist vorwiegend wegen Eigentumsdelikten und Sachbeschädigung verurteilt worden. Über seinen aktuellen Aufenthaltsort gibt es bislang keine Informationen.

Vier Jahre nach Coming-out: Schwuler Fußballer wirft Ex-Club Homophobie vor

www.zeit.de13.01.2026

Der schwule australische Fußballer Josh Cavallo erhebt Vorwürfe gegen seinen Ex-Club Adelaide United, ihn aus homophoben Gründen nicht spielen zu lassen. In einem Instagram-Post schildert er, seine sportlichen Leistungen seien ignoriert worden und er habe sich über einen Gruppenchat, in dem Teamkollegen sich über ihn und seinen Partner lustig machten, verletzt gefühlt. Adelaide United weist die Vorwürfe zurück und betont, Entscheidungen basierten ausschließlich auf sportlichen Gründen. Cavallo, der 2021 als erster Spieler der A-League sein Coming-out hatte, erhält weiterhin Morddrohungen.

Gesellschaft: Weniger Organspender und Spenderorgane in Bayern

www.zeit.de13.01.2026

Im Jahr 2025 ist die Zahl der Organspender und Spenderorgane in Bayern im Gegensatz zum bundesweiten Trend leicht gesunken, mit 143 Spendern und 454 entnommenen Organen. Während die bundesweiten Zahlen an Spendern und entnommenen Organen gestiegen sind, bleibt der Mangel an Spenderorganen ein zentrales Problem. Die DSO betont die Notwendigkeit der Widerspruchsregelung, um die potenziellen Spender zu identifizieren und die Spendenraten zu erhöhen.

Glatteis: Unwetterwarnung für Westen des Landes aufgehoben

www.zeit.de13.01.2026

Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnung wegen Glatteis für den Westen Mecklenburg-Vorpommerns aufgehoben. Stattdessen gilt ab 8.00 Uhr eine Warnung vor „markanter Glätte“. Im Osten des Landes bleibt die Unwetterwarnung vor Glatteis bis 10.00 Uhr bestehen, da dort weiterhin hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz besteht.

Jahresbilanz: Weniger Organspender in Berlin - mehr in Brandenburg

www.zeit.de13.01.2026

Im Jahr 2025 gab es in Berlin 33 Organspender, ein Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren (2024: 42, 2023: 53), während in Brandenburg die Zahl auf 20 Spender stieg (2024: 12, 2023: 25). Bundesweit erreichte die Organspende mit 985 Spendern den höchsten Stand seit 2012, bleibt jedoch unzureichend für alle Wartelistenpatienten. In Berlin wurden 84 Organe gespendet, in Brandenburg 53. Die DSO begrüßt die Diskussion um eine Widerspruchslösung für Organspenden.

Gegen den Trend: Weniger Organspender in Hessen

www.zeit.de13.01.2026

Die Zahl der Organspender in Hessen ist 2025 auf 63 gesunken, während der Bundestrend einen Anstieg verzeichnete. Hessen hat damit 10,0 Spender pro Million Einwohner, im Vergleich zu 11,8 bundesweit. Insgesamt haben 985 Menschen in Deutschland Organe gespendet, was den höchsten Stand seit 2012 darstellt. In Hessen sank auch die Zahl der gespendeten Organe auf 192, während die Transplantationen im Land auf 122 stiegen.

Gesundheit: Mehr Organspender im Saarland

www.zeit.de13.01.2026

Im Saarland stieg 2025 die Zahl der Organspender auf 17, verglichen mit 9 im Jahr 2024. Damit liegt die Spenderquote bei 16,8 pro Million Einwohner, deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 11,8. Insgesamt wurden im Saarland 58 Organe gespendet, was eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Deutschlandweit erreichte die Organspende mit 985 Spendern den höchsten Stand seit 2012, jedoch bleibt die Zahl angesichts der langen Wartelisten problematisch.

Organspender: Mehr Organspender in Rheinland-Pfalz

www.zeit.de13.01.2026

In Rheinland-Pfalz ist 2025 die Zahl der Organspender auf 39 gestiegen, im Vergleich zu 35 im Jahr 2024. Dies entspricht 9,5 Spendern pro Million Einwohner, wohingegen der Bundesdurchschnitt 11,8 beträgt. Obwohl der Anstieg als positives Signal gewertet wird, ist die Zahl angesichts der langen Wartelisten weiterhin zu niedrig. Deutschlandweit ist die Organspende auf den höchsten Stand seit 2012 angestiegen, mit insgesamt 985 Spendern. Die Zahl der gespendeten Organe in Rheinland-Pfalz sank jedoch auf 112.

Jahresbilanz: Wieder mehr Organspender im Nordwesten - Hunderte warten

www.zeit.de13.01.2026

Im Jahr 2025 stieg die Zahl der Organspender im Nordwesten Deutschlands: Niedersachsen verzeichnete 80 Spender (vorher 72), Bremen 12 (von 8). Insgesamt gab es 985 Organspender deutschlandweit, der höchste Stand seit 2012. Trotz dieser Steigerung reichen die Organspenden nicht aus, um die wartenden Patienten (8.207 bundesweit) zu versorgen. Die DSO plädiert für eine Widerspruchslösung, damit alle Bürger automatisch als Spender gelten, sofern sie nicht widersprechen.

Jahresbilanz: Zahl der Organspender erreicht höchsten Stand seit 2012

www.zeit.de13.01.2026

Im Jahr 2025 erreichte die Zahl der Organspender in Deutschland mit 985 den höchsten Stand seit 2012, was eine Steigerung von 3,4 Prozent bedeutet. Trotz 3.020 transplantierter Organe bleibt die Zahl der Spender unzureichend, da 8.199 Menschen auf Wartelisten stehen. Besonders die ostdeutschen Bundesländer weisen hohe Spenderzahlen auf. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation fordert eine politische Diskussion über eine Widerspruchslösung, um die Organspendebereitschaft zu erhöhen, da viele potenzielle Spender ihre Entscheidung nicht dokumentieren.

Iran: Friedrich Merz rechnet mit baldigem Ende der iranischen Staatsführung

www.spiegel.de13.01.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz prognostiziert das baldige Ende des iranischen Regimes, das inmitten brutaler Massenproteste brutal gegen die Bevölkerung vorgeht. In seiner Aussage während eines Besuchs in Indien betont er, dass Gewalt ein Zeichen von Schwäche sei und die Legitimität des Regimes fehle. Menschenrechtsorganisationen berichten von Hunderten bis Tausenden Toten und einer steigenden Zahl an Festnahmen. Merz fordert ein gewaltsames Ende der Brutalität und einen friedlichen Übergang zu einer demokratisch legitimierten Regierung.

Kriminalität: Polizei erwischt Autofahrer mit über 4.000 Euro Falschgeld

www.zeit.de13.01.2026

Die Grenzpolizei in der Oberpfalz hat einen 51-jährigen Autofahrer mit über 4.000 Euro Falschgeld erwischt. Bei einer Kontrolle in Roding fanden die Beamten in seiner Umhängetasche 3.400 Euro in gefälschten 20-Euro-Scheinen sowie einen gefälschten 200-Euro-Schein und acht 100-Euro-Scheine in seinem Portemonnaie. Der Verdächtige befindet sich in Untersuchungshaft, und die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt wegen Geldfälschung gegen ihn.

Unfälle: Schneepflug stürzt Hang hinab: Termin für Bergung noch offen

www.zeit.de13.01.2026

Ein Schneepflug ist im Nordschwarzwald von der Straße abgekommen und einen Hang hinabgestürzt. Der Fahrer wurde leicht, die Beifahrerin schwer verletzt. Die Bergung des Fahrzeugs verzögert sich aufgrund des Winterwetters, und ein Abschlepptermin steht noch aus. Der Schaden am Schneepflug wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt, während der Schaden am betroffenen Haus noch nicht bekannt ist.

Nachhaltigkeit: Täglich 50 Hektar: Siedlungsbau verbraucht Flächen

www.zeit.de13.01.2026

In Deutschland wird täglich eine Fläche von 50 Hektar für Siedlungen und Verkehr verbraucht, was mehr als der Fläche der Vatikanstadt entspricht. Dieser Flächenverbrauch bleibt im Vergleich zu den Vorjahren konstant und stellt eine Herausforderung für die Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung dar, die bis 2030 30 Hektar Durchschnitt anstrebt und bis 2050 eine Flächenkreislaufwirtschaft etablieren will. Siedlungs- und Verkehrsflächen machen 14,6 Prozent der gesamten Bodenfläche Deutschlands aus.