Karriere: Vera Strauch über Führung ohne Alpha-Gehabe

www.spiegel.de15.10.2025

Vera Strauch, Gründerin von Dear Monday, betont in ihrem Interview, dass Frauen oft Führungsrollen ablehnen, nicht weil sie an sich zweifeln, sondern wegen unzureichender Bedingungen in Unternehmen. Sie empfiehlt empathisches und authentisches Führen, das persönliche Beziehungen wertschätzt. Strauch hebt hervor, dass Macht nicht nur formal, sondern vor allem in zwischenmenschlichen Beziehungen entsteht. Sie rät Führungskräften, Verletzlichkeit zu zeigen, klare Erwartungen zu kommunizieren und Vertrauen schrittweise aufzubauen, um eine starke Teamdynamik zu fördern.

Indonesischer Vulkan spuckt zehn Kilometer hohe Aschesäule

www.spiegel.de15.10.2025

Der indonesische Vulkan Lewotobi Laki-Laki ist erneut ausgebrochen und schleuderte Vulkangestein und Asche bis zu zehn Kilometer hoch. Dies führte zur Schließung eines Flughafens und zur Ausrufung der höchsten Warnstufe. Anwohner und Touristen wurden aufgefordert, sich auf Evakuierungen vorzubereiten. In den vergangenen Monaten hatte der Vulkan bereits mehrere Ausbrüche. Indonesien, gelegen am Pazifischen Feuerring, ist aufgrund der Plattentektonik häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen betroffen.

Indonesischer Vulkan spuckt zehn Kilometer hohe Aschesäule

www.spiegel.de15.10.2025

Der indonesische Vulkan Lewotobi Laki-Laki ist erneut ausgebrochen und spuckte Vulkangestein sowie Asche bis zu zehn Kilometer hoch. Die Behörden haben die höchste Warnstufe ausgerufen, da der regionale Flughafen in Maumere schließen musste und Anwohner auf Evakuierungen vorbereitet werden sollen. Dies ist bereits der zweite Ausbruch innerhalb kurzer Zeit; Berichte über Verletzte oder Schäden liegen bislang nicht vor. Indonesien, gelegen am Pazifischen Feuerring, ist anfällig für Vulkanausbrüche.

Arbeiten im Rentenalter: Kabinett beschließt Aktivrente mit 2.000 Euro Steuerfreibetrag

www.zeit.de15.10.2025

Die Bundesregierung hat die Aktivrente beschlossen, die es Rentnern ermöglicht, bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei zu verdienen, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Der Gesetzentwurf soll zum 1. Januar 2026 in Kraft treten und etwa 168.000 Arbeitnehmer betreffen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil betont, dass dies einen Anreiz bietet, länger im Arbeitsmarkt aktiv zu bleiben, was sowohl den Arbeitsmarkt als auch die Wirtschaft stärken soll.

Statistik: Erkrankungen von Herz und Blutgefäßen häufigste Todesursache

www.zeit.de15.10.2025

In Sachsen-Anhalt waren im Jahr 2024 Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems die häufigste Todesursache, verantwortlich für 38,4 Prozent aller Sterbefälle. Insgesamt starben 6.997 Frauen und 6.147 Männer an diesen Erkrankungen. Krebserkrankungen folgten mit 24,2 Prozent, vor allem im Bereich der Verdauungsorgane und Lungenkrebs. Insgesamt verzeichnete Sachsen-Anhalt 34.205 Todesfälle, wovon 1.503 nicht natürlichen Ursprungs waren, einschließlich Unfällen und Suiziden.

Union und AfD: CDU-interne Kritik nach Forderung zu verändertem Umgang mit der AfD

www.zeit.de15.10.2025

Ehemalige führende Unionspolitiker fordern einen Kurswechsel im Umgang mit der AfD, stoßen jedoch auf Widerstand innerhalb der CDU. Ministerpräsident Daniel Günther betont, dass die CDU eine klare Haltung gegen die AfD hat, die für Spaltung und Hetze stehe. Auch die stellvertretende CDU-Vorsitzende Karien Prien sieht die AfD als rechtsextremistisch. Das CDU-Präsidium berät am Wochenende über die Strategie zur AfD, während frühere Vorschläge zu einem anderen Umgang bereits existieren.

Notfälle: Fund von Kinderleiche: Innenminister dankt Einsatzkräften

www.zeit.de15.10.2025

Nach dem tragischen Fund einer Kinderleiche in einem Wald bei Güstrow bedankte sich Innenminister Christian Pegel bei den rund 200 Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Hilfsdiensten für ihren unermüdlichen Einsatz während der Suche. Pegel würdigte die Professionalität und das Engagement der Helfer und drückte sein Mitgefühl aus. Er betonte die Notwendigkeit, die Umstände des Vorfalls aufzuklären, und sprach auch den freiwilligen Helfern seinen Dank aus.

Unfälle: Milchlaster kippt um – 1.000 Liter Milch ausgelaufen

www.zeit.de15.10.2025

In Staig südlich von Ulm ist ein Milchlaster umgekippt, wobei etwa 1.000 Liter Milch ausgelaufen sind. Der 26-jährige Fahrer geriet beim Ausweichen vor einem entgegenkommenden Lastwagen in den Grünstreifen. Der geschätzte Schaden beträgt rund 25.000 Euro. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt, und eine Mitarbeiterin des Landratsamts stellte keine Umweltgefährdung fest.

Stiftung Warentest: Viele Hustenmittel schneiden im Test nicht gut ab

www.spiegel.de15.10.2025

Die Stiftung Warentest hat 27 Hustenmittel getestet und kommt zu dem Ergebnis, dass viele Produkte, insbesondere Hustenstiller, überflüssig sind, da ihre Wirksamkeit nicht ausreichend belegt ist. Insbesondere einige Inhaltsstoffe können sogar gesundheitliche Risiken bergen. Hustenlöser schneiden etwas besser ab, wirken jedoch nur mäßig. Statt auf Medikamente zu setzen, empfehlen die Tester Hausmittel wie Honig und betonen die Wichtigkeit von Ruhe und Geduld, da Husten oft von selbst abklingt.

Stiftung Warentest: Hustenmittel machen im Test keine gute Figur

www.spiegel.de15.10.2025

Die Stiftung Warentest hat in einem Test 27 Hustenmittel untersucht und empfiehlt Hausmittel als bessere Alternative. Die Wirksamkeit sowohl pflanzlicher als auch synthetischer Hustenstiller wurde als unzureichend bewertet, wobei einige sogar Risiken wie Abhängigkeit bergen. Hustenlöser schnitten etwas besser ab, zeigten jedoch ebenfalls nur mäßige Effekte. Honig, warme Getränke und Geduld sind als unterstützende Maßnahmen empfohlen. Grundsätzlich sollte man beachten, dass Husten oft länger anhält, aber in der Regel von selbst abheilt.

Palästinenserpräsident Abbas verurteilt Hinrichtungen durch Hamas

www.spiegel.de15.10.2025

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat die jüngsten Hinrichtungen durch die Hamas im Gazastreifen scharf verurteilt, die er als eklatante Verletzung der Menschenrechte bezeichnete. Dutzende Zivilisten seien ohne Gerichtsverfahren getötet worden. Abbas fordert ein Ende der Tötungen und die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen. Diese Ereignisse verschärfen den Konflikt zwischen der Fatah-Bewegung und der Hamas, während Abbas betont, dass die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit im Gazastreifen essenziell ist.

Palästinenserpräsident Abbas verurteilt Hinrichtungen durch Hamas

www.spiegel.de15.10.2025

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat die Hamas wegen der jüngsten Hinrichtungen im Gazastreifen scharf verurteilt. Diese Exekutionen, die ohne Gerichtsverfahren durchgeführt wurden, bezeichnete er als "abscheuliche Verbrechen" und als schwere Menschenrechtsverletzungen. Abbas forderte ein sofortiges Ende der Tötungen und die rechtliche Verfolgung der Verantwortlichen. Die Rivalität zwischen seiner Fatah-Bewegung und der Hamas wird durch diese Vorfälle erneut verstärkt, während die Hamas ihre Kontrolle im Gazastreifen durch Gewalt demonstriert.

Gaza: Bei von Hamas übergebener Leiche soll es sich nicht um eine Geisel handeln

www.spiegel.de15.10.2025

Die Hamas hat vier Tote an Israel übergeben, die möglicherweise nicht alle Geiseln sind. Das israelische Militär äußert Bedenken, dass eine Leiche nicht mit den Daten bekannter Geiseln übereinstimmt und vermutet, es könnte sich um einen Hamas-Kämpfer handeln. Israel geht davon aus, dass es 28 tote Geiseln gibt, von denen viele nicht gefunden werden können. Die Geisel- und Leichenausgaben sind Teil eines Waffenruheabkommens, das auch die Freilassung von Palästinensern und humanitäre Hilfe umfasst.

Gaza: Von Hamas übergebene Leiche soll keine Geisel aus Israel sein

www.spiegel.de15.10.2025

Die Hamas hat Israel vier Leichname übergeben, die angeblich verstorbene Geiseln sein sollen. Die israelische Armee äußert jedoch Bedenken, da einer der übergebenen Leichname möglicherweise nicht mit den bekannten Geiseln übereinstimmt. Stattdessen vermutet das Militär, dass es sich um einen Hamas-Kämpfer handelt.

Arbeitsunfall in Straubing: Metallplatte fällt auf Arbeiter und verletzt ihn tödlich

www.zeit.de15.10.2025

In Straubing ereignete sich ein fataler Arbeitsunfall, als ein 48-jähriger Arbeiter von einer 450 Kilogramm schweren Metallplatte getroffen wurde und tödlich verletzt starb. Der Unfall geschah während des Anhebens der Platte mit einem Kran, wobei sich das schwere Stück löste. Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch unklar. Die Polizei und die Berufsgenossenschaft Metall ermitteln gemeinsam, um die Ursachen zu klären.