Datum22.10.2025 11:56
Quellewww.spiegel.de
TLDRBei einem schweren Busunfall in Uganda sind mindestens 46 Menschen gestorben und zahlreiche weitere verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich auf der Autobahn zwischen Kampala und Gulu, als zwei Reisebusse bei Überholmanövern frontal zusammenstießen. Zunächst berichteten die Behörden von 63 Toten, korrigierten die Zahl jedoch später. Präsident Yoweri Museveni appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, vorsichtiger zu sein, um solche Tragödien zu vermeiden. Im vergangenen Jahr kam es in Uganda zu 4434 tödlichen Verkehrsunfällen.
InhaltIn Uganda hat es bei einem Zusammenstoß zweier Busse zahlreiche Tote und Verletzte gegeben. Zunächst waren die Behörden sogar von einer noch größeren Opferzahl ausgegangen. Bei einem Busunfall in Uganda sind mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien mehrere Menschen verletzt worden, als zwei Reisebusse in der Nacht zum Mittwoch auf einer wichtigen Autobahn in dem ostafrikanischen Staat frontal zusammenstießen, teilte die Polizei im Onlinedienst X mit . Die Behörden hatten zunächst von 63 Toten gesprochen. Das Unglück ereignete sich demnach kurz nach Mitternacht auf der Autobahn zwischen der Hauptstadt Kampala und der 650 Kilometer entfernten Stadt Gulu. Die beiden Busse seien bei einem Überholmanöver frontal ineinander gekracht. In den Unfall waren überdies ein Lastwagen und ein Auto verwickelt. Ersten Erkenntnissen zufolge versuchte der Fahrer des von der Hauptstadt Kampala nach Gulu fahrenden Busses, einen Lkw zu überholen. Zeitgleich versuchte ein Bus aus der Gegenrichtung, ein anderes Fahrzeug zu überholen. Die Verletzten seien in ein Krankenhaus in Kiryandongo und in weitere medizinische Einrichtungen gebracht worden, teilte die Polizei mit. Angaben zur Zahl der Betroffenen und der Schwere ihrer Verletzungen machte sie nicht. Die Polizei hatte die Zahl der Todesopfer zunächst mit 63 angegeben und die Angaben später mit Verweis auf Krankenhausangaben auf 46 korrigiert. An der Unfallstelle seien mehrere Opfer bewusstlos vorgefunden worden, einige von ihnen seien offenbar irrtümlich zunächst als Todesopfer gezählt worden, erklärte die Polizei auf X. Ugandas langjähriger Präsident Yoweri Museveni rief im Onlinedienst X alle "Verkehrsteilnehmer zu allergrößter Vorsicht auf, um derartige Tragödien zu verhindern". In Uganda kam es einem Polizeibericht zufolge im vergangenen Jahr zu 4434 tödlichen Verkehrsunfällen, bei denen 5144 Menschen ums Leben kamen. Offiziellen Zahlen zufolge stieg die Zahl der Verkehrsunfälle von 2023 auf 2024 um sechs Prozent.