www.zeit.de26.07.2026
CDU-Chef Friedrich Merz besuchte den Tatort im Berliner Tiergarten, wo ein Autofahrer während des CSD mit einem Fahrzeug mehr als zwei Dutzend Menschen angefahren hatte. Eine Frau starb, 29 wurden verletzt. Merz legte Blumen nieder und gedachte der Opfer gemeinsam mit Innenminister Dobrindt und Innensenatorin Spranger. Die Polizei sucht nach einem 21-jährigen Tatverdächtigen.
www.spiegel.de26.07.2026
Verkehrsminister Patrick Schnieder tritt auf eigenen Wunsch zurück, nachdem Kanzler Merz seine Ablösung plante. Ein ursprünglich designierter Nachfolger sagte ab. Diese Entwicklung führt zu weiterer Kritik an Merz' Führungsstil. Steffen Bilger gilt als neuer Favorit für das Amt. Auch die Sportstaatsministerin soll ersetzt werden. Auslöser der Kabinettsrochade war der Rücktritt von Jens Spahn.
www.zeit.de26.07.2026
König Felipe VI. besuchte Vertriebene der schweren Waldbrände in Spanien. Er sprach vom Verlust eines "unschätzbaren" Naturerbes, sah aber auch positive Entwicklungen bei der Brandbekämpfung. 75.000 Menschen mussten aufgrund der Brände nahe Madrid und Valencia evakuiert werden. Der spanische Fußballverband stellt nun ein Teamhotel als Notunterkunft zur Verfügung.
www.zeit.de26.07.2026
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder plant, Bundeskanzler Friedrich Merz um seine Entlassung zu bitten. Dies sei eine Konsequenz aus den jüngsten Entwicklungen und diene der Beendigung eines "unwürdigen Zustands", der eine sachliche Arbeit behindert. Schnieder zieht damit die politische Verantwortung für die Situation.
www.zeit.de26.07.2026
Nach dem Anschlag auf dem Berliner CSD veranstaltet der CSD Dresden eine Mahnwache zur Solidaritätsbekundung. Organisatoren laden zu Gedenken an Opfer und Mitgefühl für Hinterbliebene ein. Die Mahnwache findet bewusst an einem Ort der Erinnerung an einen früheren Angriff auf ein schwules Paar statt. Derweil fahndet die Polizei nach einem Tatverdächtigen mit mutmaßlichem islamistischem Hintergrund.
www.zeit.de26.07.2026
Markus Söder strebt 2028 eine erneute Kandidatur für die bayerische Landtagswahl an. Er verteidigt sein Ergebnis bei den Kommunalwahlen als stabil und sieht sich als Garanten für den Zusammenhalt in Bayern. Söder unterstützt zudem Friedrich Merz' Kabinettsumbau als angemessen. Des Weiteren verurteilt er den Anschlag beim Berliner CSD als Angriff auf die Freiheitsidee und fordert harte Konsequenzen.
www.zeit.de26.07.2026
Der mutmaßliche Täter eines Anschlags am Rande des Berliner CSD, Abdul B., versuchte mehrfach, sich im Ausland dem IS anzuschließen. Nach gescheiterten Ausreiseversuchen über die Türkei nach Mauretanien reiste er in den Libanon, um nach Syrien zu gelangen. Dort wurde er verhaftet und zu drei Monaten Haft verurteilt. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er erneut festgenommen und im Mai 2025 zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Die Generalstaatsanwaltschaft hat Berufung eingelegt.
www.zeit.de26.07.2026
Nach einem mutmaßlich islamistischen Angriff auf den Berliner CSD versammelten sich rund 800 Menschen in Hamburg zu einer Kundgebung. Der Vorfall in Berlin, bei dem eine Frau starb und weitere verletzt wurden, löste Solidaritätsbekundungen aus. Hamburg Pride rief zur Kundgebung auf, die friedlich verlief, jedoch von kleineren Vorfällen begleitet wurde. Eine weitere Demonstration gegen Gewalt ist geplant.
www.zeit.de26.07.2026
Bei einem Testspiel gegen SSV PCK Schwedt überraschten die Füchse Berlin mit Welthandballer Mathias Gidsel und Leo Prantner im Tor. Trainer Krickau begründete dies schmunzelnd mit unzufriedener Leistung in der ersten Hälfte, die sich durch die neuen Torhüter verbesserte. Die Füchse gewannen klar 57:26. Auch Torwart Palicka versuchte sich erfolglos als Siebenmeterschütze. Die Mannschaft steht vor weiteren Testspielen und dem Supercup gegen SC Magdeburg.
www.zeit.de26.07.2026
Sachsens Tierheime sind überlastet mit zu viel Katzennachwuchs, verhaltensauffälligen Hunden und kranken Tieren. Der Landestierschutzverband kritisiert die Regierung für Untätigkeit bei der Einführung einer Katzenschutzverordnung zur Kastrationspflicht. Verhaltensauffällige Hunde resultieren aus überforderter Haltung. Gestiegene Tierarztkosten führen zur Abgabe kranker Tiere. Das Dresdner Tierheim nimmt zudem Tiere zur Zwangspflege auf. Saisonale Aussetzungen nahmen nicht zu, aber die Vermittlung verlangsamt sich in den Ferien.
www.zeit.de26.07.2026
Die CSU-Landesgruppe hält ihre Sommerklausur in Kloster Banz ab, überschattet von Personalwechseln in der Union. Landesgruppen-Chef Alexander Hoffmann fordert ein Rüstungsabkommen mit der Ukraine, um durch deren Drohnentechnologie die Bundeswehr zu stärken. Ein weiterer Schwerpunkt ist Hightech, inklusive einer Robotik-Agenda zur Schließung von Fachkräftelücken. Unter den Gästen sind Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Quantum-Systems-Chef Sven Kruck, Astronaut Alexander Gerst und Ungarns Außenministerin Anita Orban.
www.zeit.de26.07.2026
Die Veranstalter des Berliner CSD warnen nach einem Anschlag am Rande der Abschlussfeier vor Instrumentalisierung und Spekulationen. Ein Autofahrer rammte Menschen und attackierte weitere Passanten, eine Frau starb, 29 wurden verletzt. Die Polizei sucht einen 21-jährigen Tatverdächtigen mit mutmaßlichem islamistischem Hintergrund. Die CSD-Organisatoren betonen, dass sie jede Form von Gewalt ablehnen und für Zusammenhalt, Respekt und Solidarität stehen.
www.zeit.de26.07.2026
Ein Brand in der Rottenburger Altstadt führte zu drei Verletzten, zwei davon mit Rauchvergiftung. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Das Feuer sprang von einem Holzunterstand auf zwei weitere Gebäude über, die beschädigt wurden und vorerst nicht bewohnbar sind. Der Sachschaden wird auf 400.000 bis 500.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen.
www.spiegel.de26.07.2026
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nutzt trotz scharfer Kritik der jüdischen Nachfahren der Marke Simson Wahlkampf auf Kultmopeds. Die Familie, die von den Nazis vertrieben wurde, ist schockiert über die politische Vereinnahmung. Die AfD, vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft, nutzt die ostdeutsche Kultmarke für ihre Propaganda. Die Simson-Mopeds stehen für eine bedeutende jüdische Industriegeschichte.
www.spiegel.de26.07.2026
Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nutzt im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt erneut Simson-Mopeds für Eigenwerbung, trotz scharfer Kritik der jüdischen Nachfahren der Simson-Brüder. Die Familie, die von den Nazis vertrieben wurde, verurteilt die politische Vereinnahmung ihres Namens durch die AfD, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wird. Die Mopedmarke steht bei Jugendlichen für ostdeutsches Lebensgefühl.