www.zeit.de24.07.2026
Der Städtetag fordert Mitsprache bei möglichen Schließungen von Galeria-Filialen. Von den 83 Kaufhäusern sind 33 von der Prüfung bedroht. Kommunen wollen individuelle Lösungen für Standorte und Mitarbeiter. Angesichts der Insolvenz und der Unsicherheit droht eine Abwärtsspirale für Innenstädte, weshalb der Städtetag auf eine Folgenutzung drängt.
www.zeit.de24.07.2026
Der Städtetag fordert Mitspracherecht bei den geplanten Schließungen von über 30 Galeria-Kaufhausfilialen. Er befürchtet eine Abwärtsspirale für Innenstädte und will individuelle Lösungen für Standorte und Mitarbeiter finden. Der angeschlagene Konzern, der erneut Insolvenz angemeldet hat, verhandelt mit Vermietern über Mietkonditionen. Für betroffene Standorte sind schlüssige Nachnutzungskonzepte unerlässlich, um negative Auswirkungen auf die Innenstädte zu vermeiden.
www.zeit.de24.07.2026
Ab Montag starten wieder Schiffstouren zwischen Kühlungsborn und Warnemünde mit der "Adler IV", nachdem die "Baltica" letztes Jahr havarierte. Adler-Schiffe übernimmt die Route und den Betrieb. Der späte Saisonstart hängt mit der Betreiberübernahme zusammen. Die Fahrt dauert knapp drei Stunden und startet neu im Bootshafen. Bis Ende Oktober gibt es drei tägliche Touren. Nächstes Jahr soll die Saison früher beginnen.
www.zeit.de24.07.2026
Der Hamburger Sommerdom beginnt und bietet erstmals das neue Fahrgeschäft "Hypnotizer" bis 30 Meter Höhe. Insgesamt locken 254 Buden und Attraktionen, darunter zwei Wildwasserbahnen. Das Fest auf dem Heiligengeistfeld dauert dieses und nächstes Jahr fünf Wochen statt vier, basierend auf dem Wunsch der Besucher. Geöffnet ist täglich varying hours, mit bis zu 1,3 Millionen erwarteten Besuchern.
www.zeit.de24.07.2026
Thüringen erwägt die Gründung eines Azubi-Werks zur besseren Betreuung von Auszubildenden. Ministerpräsident Mario Voigt prüft die Einrichtung einer Organisation, die Studierendenwerken ähnelt. Ziel ist, Auszubildende gleichwertig zu behandeln und die Attraktivität der dualen Ausbildung zu steigern, beispielsweise durch bezahlbaren Wohnraum oder Mobilitätsangebote. Regierung und Kammern stehen im Austausch. Die Initiative reagiert auf den seit Jahren bestehenden Mangel an Bewerbern für Ausbildungsplätze.
www.zeit.de24.07.2026
Hamburg feiert seine Pride Week mit zahlreichen Veranstaltungen, die in der 46. CSD-Demonstration am 1. August gipfeln. Die Organisatoren fordern angesichts steigender Queerfeindlichkeit die Wiedereinsetzung des bundesweiten Aktionsplans "Queer Leben". Die Polizei registrierte zuletzt einen Anstieg von Hassverbrechen. Die Route der Demonstration wurde aus Sicherheitsgründen angepasst.
www.zeit.de24.07.2026
Jürgen Klopp beginnt seine Amtszeit als Bundestrainer mit der Aufgabe, die Nationalmannschaft nach der WM-Enttäuschung wieder zu beleben. Er muss wichtige Entscheidungen treffen, wie die Kapitänsfrage und die Torwartposition, und über den Umgang mit erfahrenen Spielern entscheiden. Klopp plant, mit seinen bewährten Assistenten und dem Sportdirektor Rudi Völler zusammenzuarbeiten, um eine positive Stimmung zu schaffen und die Erwartungen zu managen. Erste Spiele in der Nations League werden zeigen, ob sein "Effekt" greift.
www.zeit.de24.07.2026
Der Anteil nicht-deutscher Gefängnisinsassen in Deutschland ist auf 44,8 Prozent gestiegen. Dies führt zu Herausforderungen in der Resozialisierung, insbesondere aufgrund von Sprachbarrieren, warnt die Strafvollzugsgewerkschaft. Die Zustände variieren regional stark. Die Gewerkschaft fordert mehr Personal zur Bewältigung der Situation.
www.zeit.de24.07.2026
Der Anteil nichtdeutscher Gefängnisinsassen in Deutschland ist auf 44,8% gestiegen. Mehr als 27.000 ausländische Häftlinge befinden sich in deutschen Gefängnissen. Die Strafvollzugsgewerkschaft warnt vor Problemen bei der Resozialisierung aufgrund von Sprachbarrieren und einem erhöhten Gewaltpotenzial. Es wird mehr Personal gefordert, um die Situation zu verbessern. Starke regionale Unterschiede sind erkennbar, wobei Stadtstaaten wie Berlin und Hamburg einen besonders hohen Anteil aufweisen.
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Ein 76-jähriger Autofahrer kam in Angern im Landkreis Börde bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben. Er versuchte, einen geschlossenen Bahnübergang zu überqueren. Ein Zug erfasste sein Auto trotz einer eingeleiteten Bremsung. Der Autofahrer wurde aus seinem Fahrzeug geschleudert und verstarb noch am Unfallort. Zugführer und Fahrgäste blieben unverletzt.
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Duisburg ehrt 16 Jahre nach der Loveparade-Katastrophe die 21 Opfer. Erstmals organisiert die Stadt die Gedenkveranstaltungen, da die bisherige Opferstiftung aufgelöst wurde. Die zentralen Orte der Erinnerung, darunter der Unglückstunnel, bleiben erhalten. Eine frühere Lichterzeremonie entfällt jedoch. Juristische Konsequenzen gab es trotz festgestellter Mängel nie. Auf dem ehemaligen Festivalgelände sind neue Stadtquartiere geplant, während die Unglücksstelle als Parkanlage in die Zukunft integriert wird.
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Der NDR würdigt Hubertus Meyer-Burckardts 70. Geburtstag mit einer Dokumentation. Der "Grandseigneur" der NDR-Unterhaltung, bekannt aus der "NDR Talk Show", blickt auf eine vielseitige Karriere zurück. Die Sendung zeigt sein Leben auf Mallorca, seine Lebensphilosophie von Mut und Humor sowie Einblicke in seine Arbeit und sein privates Leben. Die Dokumentation ist im NDR und in der Mediathek verfügbar.
www.zeit.de24.07.2026
In Brandenburg wurde erstmals ein Nest der Asiatischen Hornisse erfolgreich beseitigt. Diese invasive Art, eine Gefahr für Honigbienen und die Artenvielfalt, wurde in Eisenhüttenstadt entdeckt. Mit Spezialausrüstung und einer Gefriermethode wurden geschätzt 50-100 Hornissen neutralisiert. Eine genetische Untersuchung soll den Ursprung der Ansiedlung klären. Trotz ihrer Aggressivität bei Störung des Nestes, stellen einzelne Tiere für Menschen keine Gefahr dar.
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Das CSD-Wochenende in Berlin feiert Gleichberechtigung mit einer großen Parade und Veranstaltungen wie Drag March und Gottesdienst. Das Motto "Haltung ist hot" fordert queere Sichtbarkeit, Demokratie und Menschenrechte. Neben politischen Kundgebungen und Konzerten prominenter Künstler gibt es auch Proteste gegen Kapitalismus und Kolonialismus sowie eine rechtsextreme Gegendemonstration.
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Brandenburgs Krankenhäuser stehen unter enormem wirtschaftlichen Druck. Eine geplante Krankenhausreform, kombiniert mit Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen, verschärft die Situation. In Potsdam bündeln Kliniken ihre Leistungen, was zur Schließung von Abteilungen wie Orthopädie, Gefäßchirurgie und Geburtshilfe führt. Während Gegner eine schlechtere Versorgung befürchten, betont der Gesundheitsminister eine Qualitätssteigerung durch die Reform. Proteste gegen die Umstrukturierungen sind die Folge.