www.zeit.de29.11.2025
Die US-Einwanderungsbehörde USCIS hat alle Asylentscheidungen ausgesetzt, um sicherzustellen, dass Ausländer gründlich überprüft werden, nachdem zwei Nationalgardisten in Washington, D.C. angeschossen wurden. Ein Soldat erlag seinen Verletzungen, während der zweite in Lebensgefahr schwebt. Präsident Trump kündigte zudem einen vorläufigen Aufnahmestopp für Migranten aus "Drittweltländern" an, ohne genaue Details zu nennen. Menschenrechtler kritisieren die politische Instrumentalisierung des Vorfalls und warnen vor den Folgen für Flüchtlinge aus betroffenen Ländern.
www.zeit.de29.11.2025
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) sieht sich wegen Korruptionsvorwürfen und Kritik durch die AfD als Zielscheibe politischer Angriffe. Trotz Forderungen nach seinem Rücktritt betont er, sich nicht "rechten Trollen" zu beugen. Die Vorwürfe beziehen sich auf teure Teilnahmegebühren beim Ludwig-Erhard-Gipfel, die Einfluss auf politische Entscheidungen haben sollen. Weimer plant, seine Anteile an der Weimer Media Group zu übertragen. Bundeskanzler Friedrich Merz hält die Vorwürfe für widerlegt, während auch die Grünen und Linken seinen Umgang mit privaten Interessen kritisieren.
www.zeit.de29.11.2025
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán fordert die Ukraine zu Zugeständnissen gegenüber Russland, einschließlich Gebietsabtretungen, um den Konflikt zu beenden und die Ukraine wieder als "Pufferstaat" zu etablieren. Er warnt, dass Verzögerungen beim Frieden der Ukraine schaden werden. Orbán unterstützt zudem die Integration Russlands in die Weltwirtschaft und kritisiert die EU-Position. Sein überraschender Besuch bei Wladimir Putin löste Kritik aus, da er ohne europäisches Mandat handelte, während Ungarn weiterhin von russischen Energieimporten abhängig ist.
www.spiegel.de29.11.2025
Das Pariser Filminstitut schließt seine Kinosäle für einen Monat wegen Bettwanzenbefalls. Nach einer Vorführung des Films "Alien" berichteten Besucher von Wanzen, die auf Sitzen und Kleidung liefen und beißende Begegnungen hatten. Zur Bekämpfung der Insekten werden Kinositze demontiert, mit heißem Dampf behandelt und durch Spürhunde kontrolliert. Die Bettwanzen-Problematik ist ein wiederkehrendes Thema in Paris und hat durch soziale Medien an Aufmerksamkeit gewonnen, was die Regierung mit politischen Manipulationen in Verbindung bringt.
www.spiegel.de29.11.2025
Donald Trump kündigt die Begnadigung des ehemaligen honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández an, der in den USA wegen Drogenhandels inhaftiert ist. Trump unterstützt den rechten Präsidentschaftskandidaten Nasry "Tito" Asfura und droht, die US-Hilfe zu stoppen, wenn dieser nicht gewinnt. Hernández, der Honduras zur "Drogenbastion" gemacht haben soll, wurde für seine Verbrechen zu 45 Jahren Haft verurteilt. Trump bezeichnet seine Behandlung als unfair und betont den Kampf gegen Drogenhandel und kommunistische Regime in Lateinamerika.
www.zeit.de29.11.2025
Die US-Einwanderungsbehörde USCIS hat nach den Schüssen auf zwei Nationalgardisten in Washington alle Asylentscheidungen vorübergehend gestoppt. Dieser Schritt erfolgt zur Gewährleistung gründlicher Überprüfungen ausländischer Antragsteller. Präsident Trump hatte zuvor einen dauerhaften Aufnahmestopp für Menschen aus "Dritte-Welt-Ländern" angekündigt. Die Maßnahmen betreffen Afghane sowie Personen aus 18 weiteren Ländern. Trump machte Flüchtlinge für gesellschaftliche Probleme verantwortlich, während Menschenrechtler vor einer politischen Instrumentalisierung des Vorfalls warnen.
www.zeit.de29.11.2025
Das Pariser Filminstitut Cinémathèque française schließt seine Kinosäle für einen Monat aufgrund von Bettwanzenbefall. Nach Berichten von Besuchern, die nach einer Vorführung des Films "Alien" gebissen wurden, werden alle Kinositze demontiert und gründlich mit heißem Dampf behandelt. Die Probleme mit Bettwanzen in Frankreich sind seit 2023 zunehmend aufgekommen, wobei die Hysterie möglicherweise von Russland angestachelt wurde. Bettwanzen sind wiedervermehrt ein Thema in Europa, da sie in bewohnten Räumen leben und Blut saugen.
www.zeit.de29.11.2025
Ein US-Militärangriff auf ein mutmaßlich mit Drogen beladenes Boot in der Karibik im September 2023 wirft Fragen zu möglichen Völkerrechtsverstößen auf. Berichten zufolge wurden Überlebende eines ersten Angriffs, die sich am brennenden Wrack klammerten, bei einem zweiten gezielten Angriff getötet. Experten argumentieren, dass die Überlebenden hätten gerettet werden müssen. Insgesamt wurden bei den Einsätzen der US-Armee in der Region 80 Menschen getötet, wobei die Rechtfertigung für die Angriffe als Maßnahmen gegen Drogenkriminalität dient.
www.zeit.de29.11.2025
Die Grünen haben auf ihrem Parteitag beschlossen, die Kostenübernahme für homöopathische Behandlungen durch gesetzliche Krankenkassen abzulehnen. Dies geschieht, weil die Wirksamkeit dieser Mittel wissenschaftlich nicht belegt ist und eine Erstattung die falsche Vorstellung von deren Effektivität erzeugt. Der frühere Kurs, der eine Teilfinanzierung in Extratarifen vorsah, wird damit über Bord geworfen. Dieser Schritt erfolgt vor den bevorstehenden Landtagswahlen und spiegelt eine Diskussion über das Verhältnis der Partei zur Wissenschaft wider.
www.zeit.de29.11.2025
US-Präsident Donald Trump hat die Begnadigung des ehemaligen honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández angekündigt, der wegen Drogenhandels zu 45 Jahren Haft verurteilt wurde. Trump kritisierte die Behandlung Hernández' als unfair und erklärte auf Truth Social, dass er eine vollständige Begnadigung erteilen werde. Hernández war von 2014 bis 2022 Präsident und soll für den Drogenschmuggel über Honduras verantwortlich gewesen sein. Trump unterstützt zudem den Präsidentschaftskandidaten Nasry Asfura in den bevorstehenden Wahlen in Honduras.
www.zeit.de29.11.2025
In Köln wurden zwei Männer bei einer Auseinandersetzung angeschossen und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind bislang unklar. Die Polizei untersucht den Vorfall, der sich zwischen mehreren Personen ereignete.
www.zeit.de29.11.2025
Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) und Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) sind offen für ein Verbotsverfahren gegen die Thüringer AfD, die als rechtsextremistisch gilt. Badenberg argumentiert für die Grundrechtsverwirkung gegen Björn Höcke, der die AfD leitet, während Maier mahnt, dass ein Verbot auch Neuwahlen zur Folge hätte. Eine gemeinsame Diskussion über den Entzug der Parteienfinanzierung oder ein Verbot einzelner Landesverbände ist ebenfalls im Gange. Die Union bleibt skeptisch gegenüber einem allgemeinen Parteiverbot.
www.zeit.de29.11.2025
Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) plant, Deutschland zu verlassen, falls die AfD an die Macht kommt. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" äußerte sie, dass ein AfD-Kanzler für sie bedeuten würde, in Deutschland nicht mehr willkommen zu sein. Badenberg kritisiert die AfD dafür, zwischen Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund zu unterscheiden und teilt die Bevölkerung in "autochthone Deutsche" und "Passdeutsche" ein.
www.zeit.de29.11.2025
Bärbel Bas, die SPD-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin, hat bekanntgegeben, dass sie nicht als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2027 zur Verfügung steht. Sie betont, dass ihre Aufgaben in Berlin im Vordergrund stehen. Während Spekulationen über mögliche Kandidaten aufkamen, wie Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, der ebenfalls absagte, sieht Bas potenzielle Kandidaten wie den Fraktionschef Jochen Ott. Ein Vorschlag für den SPD-Listenkandidaten soll bis Januar erfolgen.
www.zeit.de28.11.2025
Bei einem Unfall auf der A9 in Richtung München wurden am Freitagabend sieben Personen verletzt, darunter ein Schwerverletzter. Vier Fahrzeuge waren in den Vorfall bei Denkendorf (Landkreis Eichstätt) verwickelt. Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar, und die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten ist die Autobahn in Richtung München vorübergehend voll gesperrt. Eine Freigabe der Fahrbahn wird im Laufe der Nacht erwartet.