Datum29.11.2025 00:01
Quellewww.zeit.de
TLDRBärbel Bas, die SPD-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin, hat bekanntgegeben, dass sie nicht als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2027 zur Verfügung steht. Sie betont, dass ihre Aufgaben in Berlin im Vordergrund stehen. Während Spekulationen über mögliche Kandidaten aufkamen, wie Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, der ebenfalls absagte, sieht Bas potenzielle Kandidaten wie den Fraktionschef Jochen Ott. Ein Vorschlag für den SPD-Listenkandidaten soll bis Januar erfolgen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wichtige Personalentscheidung“. Lesen Sie jetzt „Bas will nicht Ministerpräsidentin in NRW werden“. Die SPD-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas steht nicht als Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2027 zur Verfügung. "Um Ministerpräsidentin werden zu können, müsste ich für den NRW-Landtag kandidieren. Das werde ich nicht tun", sagte Bas der "Rheinischen Post" (Samstag). "Ich bin SPD-Vorsitzende, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete und Bundesarbeitsministerin. Wir haben als Bundesregierung noch viel vor. Meine Aufgaben sind in Berlin", erläuterte Bas. Daher stehe sie nicht zur Verfügung. Mit Blick auf Spekulationen, dass Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link als Spitzenkandidat antreten könnte, sagte Bas: "Ja, er hätte das Zeug dazu. Aber Sören Link hat im Gespräch mit mir gesagt, dass er nicht zur Verfügung steht." Auf die Frage, wer also für die SPD in Nordrhein-Westfalen voraussichtlich gegen Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) antreten sollte, sagte Bas: "Wir haben ja einen sehr guten Fraktionschef mit Jochen Ott." Sie habe volles Vertrauen in die SPD-Landesvorsitzenden, einen geeigneten Vorschlag zu machen. "Das soll bis Januar passieren", erklärte Bas weiter. © dpa-infocom, dpa:251128-930-356712/1