www.zeit.de02.12.2025
Der Artikel thematisiert die faszinierende Welt der Fotografie und präsentiert eine Auswahl bemerkenswerter Bilder des Tages. Diese Bilder zeigen außergewöhnliche Momentaufnahmen und reflektieren die Vielfalt und Kreativität in der Fotografie. Sie bieten Einblicke in verschiedene Themen und Perspektiven, die den Betrachter zum Nachdenken anregen und Emotionen wecken. Der Artikel unterstreicht die Bedeutung der Fotografie als Kunstform und Kommunikationsmittel.
www.zeit.de02.12.2025
In Berlin kostet ein Anwohnerparkschein aktuell 10,20 Euro jährlich, was die Verwaltungskosten nicht deckt. Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) hatte ein Konzept zur Anpassung der Anwohnerparkgebühren angekündigt, die jedoch noch nicht präsentiert wurde. Regierender Bürgermeister Kai Wegner fordert eine rasche Erhöhung der Gebühren, um die Einnahmesituation der Stadt zu verbessern. Die Entscheidung soll bald im Zusammenhang mit dem Doppelhaushalt 2026/2027 fallen, auch ohne das finale Gesamtkonzept. Gründe für die Verzögerung bleiben unklar.
www.zeit.de02.12.2025
In Baden-Württemberg kam es 2024 zu 734 Straftaten in Kirchen, darunter 379 Diebstähle und 216 Sachbeschädigungen. Trotz eines Rückgangs der Fallzahlen im Vergleich zu den Vorjahren blieb der finanzielle Schaden mit etwa 275.000 Euro hoch. Während Pfarrhäuser und Klöster selten betroffen sind, stieg die Kriminalität in Dorfkapellen um 26%. Vandalismus und Einbrüche belasten die Gemeinden stark, was Sicherheitsmaßnahmen wie Alarmanlagen und Überwachung erforderlich macht, um die spirituelle Bedeutung der Kirchen zu wahren.
www.zeit.de02.12.2025
Rhönradturnen ist eine deutsche Erfindung, bei der Turnerinnen und Turner in drei Disziplinen antreten: Geradeturnen, Spiraleturnen und Sprung. Das Rhönrad besteht aus zwei parallelen Reifen und ist in verschiedenen Durchmessern erhältlich. Im Geradeturnen bewegen sich die Athleten rhythmisch auf beiden Reifen, während im Spiraleturnen nur ein Reifen genutzt wird. Beim Sprung führen Turner Akrobatik aus, bevor sie auf einer Matte landen. Die Sportgeräte kosten ab etwa 1.100 Euro.
www.zeit.de02.12.2025
Studenten der Martin-Luther-Universität in Niemberg haben die alte, verlassene Malzfabrik filmisch dokumentiert, um ihre Geschichte zu bewahren. Im Rahmen des Projekts "Lost Places in Sachsen-Anhalt" vergleichen sie die Vergangenheit mit der Gegenwart der Fabrik, die zeitweise als Waffenlager diente. Ihre Recherche, unterstützt von Ortschronisten, beleuchtet die Industriekultur und die Veränderungen des Ortes. Die Dokumentation soll andere ermutigen, regionale Geschichte zu entdecken. Die Historische Kommission fördert diese Sichtbarmachung vergessener Erinnerungsorte.
www.zeit.de02.12.2025
In Bayern gibt es derzeit über 100 Langsamfahrstellen, überwiegend im Großraum München. Diese werden aus verschiedenen Gründen eingerichtet, meist wegen Instandhaltungsarbeiten oder Schäden an der Infrastruktur. Langsamfahrstellen führen oft zu Verspätungen und Zugausfällen. Die Bahn plant, die Infrastruktur zu verbessern und wechselt dafür mehr Geld ein. Ab 2024 stehen zudem Komplettsperrungen für Generalsanierungen an. Ziel dieser Maßnahmen ist die Stabilisierung des S-Bahn-Verkehrs in der Region.
www.zeit.de02.12.2025
In Baden-Württemberg bleiben Kirchen weiterhin Ziele von Dieben und Vandalismus. Während die Gesamtzahl der Straftaten in Kirchen 2024 auf 734 Fälle sank, stiegen die Vorfälle in Kapellen um 26 Prozent auf 115. Trotz weniger Einbrüche in Gemeindehäusern und Außenanlagen erhöhten sich die Schäden erheblich auf etwa 853.000 Euro, was den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen darstellt. Die genauen Ursachen für die hohen Kosten sind bislang unklar.
www.zeit.de02.12.2025
Vor dem Bundessozialgericht wird geprüft, ob das Arbeitslosengeld II im Jahr 2022 verfassungsgemäß war, insbesondere angesichts der Preissteigerungen infolge der Corona-Pandemie und des Ukrainekriegs. Kläger fordern eine Erhöhung des Regelbedarfs und kritisieren eine 200-Euro-Einmalzahlung als unzureichend. In vorherigen Instanzen waren sie gescheitert. Sollte das Gericht zu dem Schluss kommen, dass die Regelbedarfe ungenügend waren, könnte dies an das Bundesverfassungsgericht weitergeleitet werden.
www.zeit.de02.12.2025
Bei den Demonstrationen in Gießen gab es mehrere Straßenblockaden, die Konfliktforscher Simon Teune als „sehr geordnet“ bezeichnete. Protestierende sehen die AfD als Bedrohung für die Demokratie und zeigten eine bemerkenswerte Selbstrücknahme im Gegensatz zu früheren gewaltsamen Konflikten. Nach dem Einsatz von Wasserwerfern kam es zu einer Debatte über den Polizeieinsatz und Protestformen. Innenminister Poseck wies auf ein extremistisches Potenzial hin. Teune betonte die Vielfalt der Protestmethoden in Gießen, darunter auch friedliche Veranstaltungen.
www.zeit.de02.12.2025
Vor 100 Jahren patentierte Otto Feick das Rhönrad, ursprünglich inspiriert von Kindheitserinnerungen. Entwickelt in einem Gefängnis nach dem Ersten Weltkrieg, erlangte das Gerät weltweite Bekanntheit, wurde aber oft unterschätzt. Trotz seiner Erfolge in den 50er Jahren und dem Status als offizielle Sportart des Deutschen Turnerbunds, bleibt das Rhönradturnen in Deutschland eine Nische. Aktive und Trainer betonen die Einzigartigkeit des Sports, kämpfen jedoch mit Platzmangel für Training und Aufführungen. Ein geplantes Rhönrad-Museum bleibt wegen finanzieller Engpässe unrealisiert.
www.zeit.de02.12.2025
In Frankfurt bietet die Beratungsstelle pro familia eine einzigartige gynäkologische Sprechstunde für Frauen mit Behinderung an, die in Hessen stark nachgefragt wird. Angesichts der begrenzten Kapazitäten ist die Nachfrage höher als das Angebot. Die Sexualpädagogin Claudia Hohmann betont die Wichtigkeit von Beratungsgesprächen zur Sexualität und Aufklärung über Rechte für Menschen mit Behinderung. Dies zeigt bestehende Wissenslücken bei Fachkräften und Betreuern auf und verdeutlicht die Herausforderungen in der Inklusion im Gesundheitswesen.
www.spiegel.de02.12.2025
US-Außenminister Marco Rubio nahm nicht an dem wichtigen NATO-Treffen in Brüssel teil, wo der Ukraine-Konflikt besprochen wurde. Ein Sprecher des US-Außenministeriums bezeichnete seine Abwesenheit als normal, obwohl dies als ungewöhnlich gilt. Führende europäische NATO-Mitglieder haben Bedenken hinsichtlich einer US-Politik geäußert, die die NATO als Hindernis für einen Frieden mit Russland sieht. Kritische Elemente in einem Friedensplan von Präsident Trump legen nahe, dass die USA die NATO künftig eher als Außenstehende betrachten möchten.
www.spiegel.de02.12.2025
Marco Rubio, der US-Außenminister, nimmt nicht an einem wichtigen Nato-Treffen in Brüssel teil, was ungewöhnlich ist. Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte, dass seine Teilnahme nicht für notwendig gehalten wird, da er bereits an vielen Treffen teilgenommen hat. Die Gespräche in Brüssel konzentrieren sich auf die Unterstützung der Ukraine. Kritiker sehen Rubios Abwesenheit als schlechtes Signal für die transatlantische Zusammenarbeit angesichts aktueller Friedensverhandlungen und der Rolle der Nato. Der Hintergrund könnte eine veränderte US-Position zur NATO und deren Mitgliedschaft sein.
www.zeit.de02.12.2025
Die US-Regierung hat eine Webseite gestartet, die Journalisten und Medien als "Mediensünder der Woche" kennzeichnet. Dies dient dazu, eine angebliche Unschärfe in der Berichterstattung über die Trump-Administration zu kritisieren, insbesondere die Nutzung anonymen Quellen. Regierungssprecherin Karoline Leavitt rechtfertigte die Maßnahme als Teil eines Versprechens der Republikaner zur Medienverantwortung. Die Aktion erfolgt im Kontext eines allgemeinen Drucks auf unabhängige Berichterstattung und offenbaren persönlichen Angriffen von Trump gegen kritische Journalisten.
www.zeit.de02.12.2025
Auf der indonesischen Insel Sumatra steigt die Zahl der Todesopfer nach schweren Flutkatastrophen auf über 600, während mehr als 460 Menschen vermisst und rund 2.600 verletzt sind. Besonders betroffen sind die Provinzen Aceh, Nordsumatra und Westsumatra, wo Hunderttausende obdachlos wurden. Tagelange Regenfälle führten zu Überschwemmungen, Erdrutschen und einer Isolation vieler Gemeinden. Experten warnen, dass der Klimawandel solche extremen Wetterereignisse verstärken könnte.