Datum02.12.2025 04:02
Quellewww.zeit.de
TLDRRhönradturnen ist eine deutsche Erfindung, bei der Turnerinnen und Turner in drei Disziplinen antreten: Geradeturnen, Spiraleturnen und Sprung. Das Rhönrad besteht aus zwei parallelen Reifen und ist in verschiedenen Durchmessern erhältlich. Im Geradeturnen bewegen sich die Athleten rhythmisch auf beiden Reifen, während im Spiraleturnen nur ein Reifen genutzt wird. Beim Sprung führen Turner Akrobatik aus, bevor sie auf einer Matte landen. Die Sportgeräte kosten ab etwa 1.100 Euro.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Deutsche Erfindung“. Lesen Sie jetzt „Rhönradturnen: Drei Disziplinen rollen um die Wette“. Zwei parallele Stahlreifen, die durch mehrere Sprossen miteinander verbunden sind: So sieht ein Rhönrad aus. Die Turnerinnen und Turner sind über Lederschlaufen auf zwei Brettern mit dem Turngerät verbunden, an weiteren zwei Sprossen sowie an den Reifen sind Griffe befestigt. Der Durchmesser der Sportgeräte variiert nach Angaben des Deutschen Turnerbundes (DTB) zwischen 1,30 und 2,45 Metern. Die Preise für kleinere Räder beginnen bei etwa 1.100 Euro. Beim Rhönradturnen gibt es laut DTB auf nationaler und internationaler Ebene drei Disziplinen: das Geradeturnen (mit oder ohne Musik), das Spiraleturnen und den Sprung. Im Geradeturnen rollt das Rhönrad auf beiden Reifen hin und her. Es werden Elemente aus dem Reck- und Barrenturnen eingesetzt. Im Erwachsenenbereich werden die Übungen mit Musik geturnt. Beim Spiraleturnen bewegt sich das Rhönrad auf nur einem Reifen. Beim Sprung wird das Rad angeschoben, der Turner oder die Turnerin läuft hinterher, fasst das Rad an, springt vom Boden ab und lässt sich von hinten durch den Schwung auf das Rad ziehen. Nach Überschlägen, Hock- oder Grätschsprüngen landen die Athleten dann auf einer Weichbodenmatte. © dpa-infocom, dpa:251202-930-367639/1