Datum02.12.2025 04:00
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Baden-Württemberg bleiben Kirchen weiterhin Ziele von Dieben und Vandalismus. Während die Gesamtzahl der Straftaten in Kirchen 2024 auf 734 Fälle sank, stiegen die Vorfälle in Kapellen um 26 Prozent auf 115. Trotz weniger Einbrüche in Gemeindehäusern und Außenanlagen erhöhten sich die Schäden erheblich auf etwa 853.000 Euro, was den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen darstellt. Die genauen Ursachen für die hohen Kosten sind bislang unklar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Diebe in Gotteshäusern“. Lesen Sie jetzt „Kirchen bleiben Ziele von Dieben – Schäden besonders hoch“. Kirchen in Baden-Württemberg bleiben Ziele von Dieben und Vandalismus, auch wenn die Zahl der Straftaten insgesamt leicht gesunken ist. 2024 registrierten die Behörden 734 Fälle in Kirchen – der niedrigste Wert seit fünf Jahren. Bei Kapellen stieg die Zahl der Vorfälle dagegen auf 115, rund 26 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch in Gemeindehäusern, auf Außenanlagen und in Verwaltungsräumen gab es weniger Einbrüche und Schäden (189 Fälle). Gleichzeitig stieg die Schadenssumme deutlich auf rund 853.000 Euro – das ist mehr als 20 Mal so viel wie im Jahr zuvor und der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Welche Einzelfälle die hohen Kosten verursachten, ist bislang unklar. © dpa-infocom, dpa:251202-930-367616/1