Einweihung in Berlin: Drohnenabwehrzentrum eingeweiht - Arbeitsbeginn im Januar

www.zeit.de17.12.2025

In Berlin wurde ein gemeinsames Drohnenabwehrzentrum eingeweiht, das im Januar seinen Betrieb aufnehmen wird. Es soll unerlaubt fliegende Drohnen besser erkennen und unschädlich machen, insbesondere in sensiblen Bereichen wie Flughäfen und Bundeswehrstandorten. Vertreter von Sicherheitsbehörden, Bundeswehr und Nachrichtendiensten sollen Informationen austauschen und Einsatzmaßnahmen koordinieren. Angesichts der gestiegenen Drohnensichtungen seit dem Ukraine-Konflikt wird die Bundeswehr für die Abwehr größerer militärischer Drohnen rechtlich in das Luftsicherheitsgesetz einbezogen.

Automobilbranche: Panter warnt vor Verwässerung beim Verbrenner-Aus

www.zeit.de17.12.2025

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter warnt vor einer Verwässerung des EU-Verbrenner-Aus ab 2035. Er betont die Notwendigkeit stabiler Rahmenbedingungen für Automobilhersteller, die Milliarden in die Transformation zur Elektromobilität investiert haben. Die EU-Vorschläge, die schrittweise Emissionssenkungen statt kompletten Verboten vorsehen, könnten Unsicherheit bei Investitionen schaffen. Panter fordert klare und planbare Regeln für die Elektromobilität und sieht in einem neuen Förderprogramm für Elektrofahrzeuge einen wichtigen Schritt zur Stabilisierung der Nachfrage.

Migrationspolitik: EU-Parlament stimmt für Auslagerung von Asylverfahren

www.zeit.de17.12.2025

Das Europaparlament hat beschlossen, Asylverfahren auf Drittstaaten auszulagern, wodurch Asylbewerber einfacher abgeschoben werden können, selbst in Länder, in denen sie nie gelebt haben. Dies wurde von der EVP und der rechten Fraktion unterstützt, während Linke, Grüne und Sozialdemokraten überwiegend dagegen stimmten. Die Regelung ermöglicht Abschiebeabkommen wie das zwischen Italien und Albanien und sieht vor, dass Beitrittskandidaten automatisiert als sichere Drittstaaten gelten. Letzte Streitfragen sollen zwischen den EU-Staaten und dem Parlament geklärt werden.

Brücken: Beschluss zur Waldschlößchenbrücke hat Bestand

www.zeit.de17.12.2025

Die Rechtmäßigkeit der Dresdner Waldschlößchenbrücke wurde erneut durch die Landesdirektion Sachsen bestätigt. Der ursprüngliche Planfeststellungsbeschluss von 2004 bleibt bestehen, obwohl Naturschutzverbände geklagt hatten. Eine ergänzende FFH-Verträglichkeitsprüfung ergab, dass die Brücke den Naturschutzvorgaben entspricht. Allerdings bleibt die nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zur Gefahrenminimierung für Fledermäuse bestehen. Der Bau der Brücke führte zur Aberkennung des UNESCO-Welterbetitels für das Elbtal und sorgte für Kontroversen in der Bevölkerung.

2. Fußball-Bundesliga: Leitls Weihnachtswunsch: 30 Punkte in "verrückter" Liga

www.zeit.de17.12.2025

Im letzten Heimspiel des Jahres muss Hertha BSC auf Maurice Krattenmacher verzichten, während Stürmer Dawid Kownacki einsatzbereit ist. Trainer Stefan Leitl fordert mindestens 30 Punkte vor der Weihnachtspause, um die Aufstiegsambitionen zu wahren, trotz zwei siegloser Spiele. Er hebt die hohe Leistungsdichte in der zweiten Fußball-Bundesliga hervor. Hertha trifft am Freitag auf Arminia Bielefeld, die nach mehreren Niederlagen auf der Suche nach einem Sieg sind.

Kriminalität: Auto in Brand: Gibt es Videos vom Tatort des Raubüberfalls?

www.zeit.de17.12.2025

Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter in Filderstadt sind drei bewaffnete Räuber auf der Flucht. Ein angebliches Video des Tatorts sorgt für Aufsehen, wobei ein brennendes Fluchtfahrzeug und den blockierten Geldtransporter zu sehen sind. Die Räuber verwendeten eine Blockade-Taktik und entkamen mit einer hohen Barschaft. Verletzte gab es keine, da die Fahrer des Transporters in der Kabine blieben. Überfälle auf Geldtransporter sind in Deutschland selten, was auf strenge Sicherheitsrichtlinien zurückzuführen ist.

Immobilienkauf: Studie: Eigenkapitalbildung für Immobilien heute schwieriger

www.zeit.de17.12.2025

Eine Studie des Kiel-Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass Millennials (Jahrgänge 1980-1995) erheblich mehr Eigenkapital für den Immobilienkauf aufbringen müssen als die Babyboomer (1955-1964). Während letztere in den 1980ern etwa das 1,7- bis 3,6-Fache ihres Jahreseinkommens benötigten, sind es für Millennials mehr als das Dreifache für Wohnungen und das Fünffache für Einfamilienhäuser. Trotz höherer Immobilienpreise und geringerer Zinsen bleibt die Hypothekenbelastung ähnlich.

Polizei im Einsatz: Reizgas in Schule – Schüler mit Atembeschwerden

www.zeit.de17.12.2025

In einer Berufsschule in Stockach wurde Reizgas versprüht, was bei etwa zehn Schülern Atembeschwerden verursachte. Der genaue Vorfall und die Anzahl der Betroffenen sind noch unklar. Die Polizei ermittelt, um herauszufinden, wer das Pfefferspray eingesetzt hat, während der Rettungsdienst vor Ort ist, um die Schüler zu versorgen.

Bieterstreit mit Paramount: Warner Bros lehnt Angebot von Paramount ab

www.zeit.de17.12.2025

Warner Bros Discovery hat das Übernahmeangebot von Paramount für 108,4 Milliarden Dollar abgelehnt, da die Finanzierung nicht gesichert sei. Stattdessen bevorzuge der Verwaltungsrat das Angebot von Netflix. Paramounts Behauptung, dass ihr Barangebot von 30 US-Dollar pro Aktie vollständig garantiert sei, wurde als irreführend bezeichnet. Warner Bros sieht sich im Bieterstreit um eine mögliche Übernahme klar im Vorteil, und der Artikel wird weiterhin aktualisiert.

Kritik an Ausstellung: Anne-Frank-Bild in Museum löst Antisemitismus-Vorwurf aus

www.zeit.de17.12.2025

Ein Porträt von Anne Frank mit einem Palästinensertuch in der Potsdamer Ausstellung "COMUNE" sorgt für heftige Kritik und Vorwürfe des Antisemitismus. Jüdische Organisationen und die Botschaft Israels bezeichnen es als Relativierung des Holocausts. Das Museum lehnt es ab, das Bild abzuhängen, betont aber die Notwendigkeit eines Dialogs. Die Staatsanwaltschaft prüft eine Strafanzeige gegen das Museum. Eine mögliche Lösung ist ein Textbeitrag der jüdischen Gemeinde neben dem Bild. Diskussionen über Kunstfreiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt sind entbrannt.

Anti-AfD-Proteste: Arbeitsgruppe führt Ermittlungen nach Protesten in Gießen

www.zeit.de17.12.2025

Nach Protesten gegen die Gründung der AfD-Jugendorganisation in Gießen untersucht eine Arbeitsgruppe des Polizeipräsidiums Mittelhessen zahlreiche Ermittlungsverfahren, auch gegen Polizeibeamte. Am 29. November demonstrierten rund 25.000 Menschen, wobei es zu Zusammenstößen mit der Polizei kam. Neun vorläufige Festnahmen wurden durchgeführt und über 50 Polizisten wurden verletzt. Hessens Innenminister betonte die Notwendigkeit des Polizeieinsatzes zur Vermeidung schwerer Gewalttaten, während das Bündnis "Widersetzen" von massiver Polizeigewalt sprach.

Rosa von Praunheim ist tot: Filmemacher und LGBTQ-Aktivist offenbar gestorben

www.spiegel.de17.12.2025

Rosa von Praunheim, ein bedeutender Filmemacher und LGBTQ-Aktivist, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Als Pionier des queeren Kinos in Deutschland gilt er durch seinen Film "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt". Mit über 150 Filmen zu queeren Themen prägte er die LGBTQ-Bewegung und war bekannt dafür, prominente Persönlichkeiten zu outen. Kürzlich heiratete er seinen langjährigen Lebensgefährten Oliver Sechting.

Kurzarbeit: Bundestag verlängert Kurzarbeitergeld erneut auf zwei Jahre

www.zeit.de17.12.2025

Die Bundesregierung hat die Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld erneut auf zwei Jahre verlängert, um Unternehmen in der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheit Unterstützung zu bieten. Diese Maßnahme, beschlossen vom Kabinett und initiiert von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas, reagiert auf handels- und geopolitische Risiken, insbesondere im Zusammenhang mit den USA und China. Die Verlängerung bis zum 31. Dezember 2026 soll Arbeitnehmer vor Arbeitslosigkeit schützen und ermöglicht Weiterbildungsmaßnahmen. Die Gewerkschaft IG Metall begrüßt diese Entscheidung als wichtige Unterstützung in Krisenzeiten.

Filmemacher Rosa von Praunheim ist tot

www.zeit.de17.12.2025

Der Filmemacher und Autor Rosa von Praunheim ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Dies wurde von mehreren Medien bestätigt. Weitere Informationen sind in Kürze verfügbar.

Schnittstelle programmiert: Bezahlkarte für Geflüchtete ab Ende Januar landesweit

www.zeit.de17.12.2025

Ab Ende Januar 2026 wird in Hessen landesweit eine Bezahlkarte für Geflüchtete eingeführt, wie das hessische Sozialministerium verkündet. Eine erforderliche Software-Schnittstelle wurde programmiert, nachdem die Einführung zunächst für März 2025 geplant war. Die Karte soll staatliche Leistungen digital bereitstellen und die Verwaltung in Kommunen entlasten. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass dies den Einkauf in Flohmärkten einschränken könnte und Sicherheitsbedenken bezüglich der Barzahlung für Schlepper bestehen. Hanau und Frankfurt sind vorübergehend von der Regelung ausgenommen.