Glück im Spiel: Erster großer Lotto-Gewinn des Jahres geht nach Vorpommern

www.zeit.de05.01.2026

In Vorpommern gab es den ersten großen Lotto-Gewinn des Jahres 2023. Eine Lottospielerin oder ein Spieler gewann 711.810,30 Euro bei der „6aus49“-Ziehung. Der Gewinn wurde in einer Annahmestelle im Landkreis Vorpommern-Rügen anonym abgegeben. Die gezogenen Zahlen stimmten mit den Tipps überein, jedoch fehlte nur die Superzahl, um den Jackpot von rund 3 Millionen Euro zu gewinnen. Die Gewinnwahrscheinlichkeit lag bei 1 zu etwa 15,6 Millionen.

Beba und Alfamino: Nestlé ruft Säuglingsnahrung zurück

www.spiegel.de05.01.2026

Nestlé ruft vorsorglich bestimmte Chargen von Beba- und Alfamino-Säuglingsnahrung in Deutschland zurück, nachdem in einer Zutat eines Zulieferers ein Bazillus (Bacillus Cereus) gefunden wurde, der potenziell schädlich sein könnte. Es sind bisher keine Erkrankungen gemeldet worden. Betroffene Eltern sollen die Produkte zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet, auch ohne Kassenbon. Weitere Nestlé-Produkte sind sicher. Bei gesundheitlichen Bedenken wird empfohlen, einen Kinderarzt zu konsultieren.

Beba und Alfamino: Nestlé ruft vorsorglich Säuglingsnahrung zurück

www.spiegel.de05.01.2026

Nestlé ruft vorsorglich bestimmte Chargen von Beba- und Alfamino-Säuglingsnahrung in Deutschland zurück, da ein Bazillus (Bacillus Cereus) entdeckt wurde, der potenziell schädlich für Babys sein könnte. Bislang wurden keine Erkrankungen gemeldet. Eltern wird geraten, betroffene Produkte zurückzugeben und im Zweifelsfall einen Kinderarzt aufzusuchen. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet. Andere Nestlé-Produkte bleiben unbedenklich. Bei Fragen steht der Nestlé Verbraucherservice zur Verfügung.

Prozessbeginn: Junge Nachbarin erstochen - 31-Jähriger vor Gericht

www.zeit.de05.01.2026

Ein 31-jähriger Nachbar steht wegen Mordes vor Gericht, nachdem er eine 26-jährige Frau in Hemmingen erstochen hat. Der Angeklagte gestand, die Kontrolle über sich verloren zu haben, und begründete seine Tat mit persönlichem Leid durch Lärm und Rauch von ihrem Vermieter. Er soll die Frau mit einem Jagdmesser überrascht und tödliche Verletzungen zugefügt haben. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem heimtückischen Übergriff aus niedrigen Beweggründen. Nachbarn hatten die Polizei wegen Schreien alarmiert.

Frankreich: Zehn Personen wegen Verschwörungstheorien über Brigitte Macron verurteilt

www.spiegel.de05.01.2026

Ein Gericht in Paris hat zehn Personen wegen der Verbreitung von Verschwörungstheorien über Brigitte Macron verurteilt, darunter die Behauptung, sie sei als Mann geboren worden. Die Verurteilten, acht Männer und zwei Frauen, erhielten Bewährungsstrafen und wurden zu Sensibilisierungstrainings verurteilt. Brigitte Macron kämpft rechtlich gegen die Belästigungen, die das Familienleben belasten. Die Angeklagte Delphine Jegousse, maßgeblich an der Verbreitung des Gerüchts beteiligt, erhielt eine sechsmonatige Haftstrafe auf Bewährung.

Frankreich: Zehn Personen wegen Verschwörungstheorien über Brigitte Macron verurteilt

www.spiegel.de05.01.2026

In Frankreich wurden zehn Personen verurteilt, die Verschwörungstheorien über Brigitte Macron, die Frau des Präsidenten, verbreitet hatten, darunter die Behauptung, sie sei als Mann geboren worden. Die Angeklagten, darunter acht Männer und zwei Frauen, erhielten Bewährungsstrafen zwischen vier und acht Monaten und mussten Sensibilisierungstrainings absolvieren. Brigitte Macron hatte rechtliche Schritte unternommen, um gegen die Belästigung vorzugehen. Die Verbreitung der Gerüchte belastete die Familie, die Macrons kämpfen auch in den USA gegen Verleumdung.

ÖPNV: Chemnitzer Nahverkehrs-Modell wird weiter ausgebaut

www.zeit.de05.01.2026

Das Chemnitzer Nahverkehrs-Modell wird durch den Ausbau einer Neubaustrecke nach Limbach-Oberfrohna fortgesetzt. Der erste Bauabschnitt im Stadtgebiet hat bereits die Genehmigung erhalten und soll im Februar beginnen. Ziel ist die umsteigefreie Verbindung von Stadt und Umland, inklusive der Verknüpfung von Eisenbahn- und Straßenbahnnetz. Es werden sechs neue Haltestellen geschaffen, und die Gesamtinvestition wird im mittleren dreistelligen Bereich erwartet. Weitere Erweiterungen nach Stollberg, Olbernhau und Annaberg-Buchholz sind geplant.

Gelsenkirchen: Ermittler finden Autokennzeichen nach Einbruch in Sparkassentresor

www.zeit.de05.01.2026

Nach einem Einbruch in einen Sparkassentresor in Gelsenkirchen fanden Ermittler Autokennzeichen in einem Müllbehälter am Dortmunder Hauptbahnhof. Diese könnten zu den Fluchtfahrzeugen der Täter gehören, die ein schwarzer Audi RS 6 und ein Mercedes-Kleintransporter waren. Die Einbrecher hatten nahezu 3.250 Kundenschließfächer geleert, der Schaden könnte über 100 Millionen Euro betragen. Die Sicherheitsmaßnahmen der Sparkasse stehen nach der Tat in der Kritik, während die Täter weiterhin flüchtig sind.

Keine Grenzüberschreitung: Gute Luftqualität zum Jahreswechsel in Sachsen-Anhalt

www.zeit.de05.01.2026

Die Luftqualität in Sachsen-Anhalt blieb zum Jahreswechsel trotz Feuerwerken gut, da der Feinstaubgrenzwert nicht überschritten wurde. Das Landesamt für Umweltschutz erklärte, dass nässe- und windreiche Wetterbedingungen zur schnellen Reduktion der Feinstaubbelastung führten. Im Gegensatz dazu verzeichnete das Umweltbundesamt am 1. Januar deutschlandweit 20 Überschreitungen des Tagesmittelwertes, vor allem im Süden und Südwesten.

Linksextremismus: "Vulkangruppen" für zahlreiche Anschläge verantwortlich

www.zeit.de05.01.2026

Linksextremistische "Vulkangruppen" stehen im Fokus, nachdem ein Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin verübt wurde. Seit 2011 haben sie in Berlin und Brandenburg wiederholt Anschläge auf die Infrastruktur begangen, die zu erheblichen Störungen im Strom- und Telekommunikationsnetz führten. Die Gruppen sind dem gewaltorientierten, anarchistischen Spektrum zuzuordnen, wobei ihre Identität und genaue Anzahl der Anschläge unklar bleiben. Die Ermittlungen wegen Terrorismusverdachts wurden von der Bundesanwaltschaft übernommen.

Tierdiebstahl: Mehrfach Kaninchen gestohlen - Polizei ermittelt Diebin

www.zeit.de05.01.2026

In Betzdorf wurde eine 38-jährige Frau als mutmaßliche Kaninchen-Diebin identifiziert. Sie steht im Verdacht, Ende letzten Jahres ein Kaninchen aus einem Stall gestohlen zu haben. Bei ihrer Festnahme wurde das Tier unter ihrer Jacke gefunden. Bei einer Wohnungsdurchsuchung entdeckte die Polizei ein weiteres, zuvor gestohlenes Kaninchen. Die Frau ist der Polizei wegen ähnlicher Delikte bekannt, und der entscheidende Hinweis kam aus Nordrhein-Westfalen.

Nigeria: Viele Tote bei Überfall auf Dorf im Westen des Landes

www.spiegel.de05.01.2026

In Nigeria haben mutmaßliche Terroristen bei einem Überfall auf das Dorf Kasuwan Daji im Bundesstaat Niger mindestens 30 Menschen getötet und mehrere Bewohner verschleppt. Der Angriff ereignete sich in der Nähe einer Schule, aus der zuvor viele Schüler entführt worden waren. Die Behörden vermuten, dass die Angreifer nach US-Angriffen aus dem Nordwesten geflohen sind. Nigeria leidet unter ethnischen Konflikten, in denen sowohl Christen als auch Muslime betroffen sind, während kriminelle Banden weiterhin zahlreiche entführungsbedingte Gewalttaten verüben.

Gustavo Petro: Kolumbiens Präsident weist Drohungen Trumps zurück

www.zeit.de05.01.2026

Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat die Drohungen von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen und bezeichnete sie als "illegitim". Er warnte vor schwerwiegenden Konsequenzen, sollte es zu einem militärischen Vorgehen gegen ihn kommen. Trump hatte Kolumbien beschuldigt, unter einem "kranken Mann" zu leiden und drohte mit militärischen Maßnahmen, zuvor hatte er bereits Venezuela angegriffen. Petro wies die Drogenvorwürfe zurück und forderte Loyalität von den Sicherheitskräften, während die USA eine aggressive Militärpolitik in der Region verfolgen.

Gustavo Petro: Kolumbiens Präsident weist Drohungen Trumps zurück

www.zeit.de05.01.2026

Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat die Drohungen von Donald Trump als "illegitim" abgewiesen und vor möglichen Konsequenzen gewarnt, falls er angegriffen werde. Trump hatte zuvor angedeutet, auch gegen Kolumbien militärisch vorzugehen und Petro als "kranken Mann" bezeichnet. Petro verteidigte die Anti-Drogen-Bemühungen Kolumbiens und rief die Sicherheitskräfte zur Loyalität auf. Zudem wurden in den USA Truppen mobilisiert, um in Venezuela tätig zu werden, was einen klaren Völkerrechtsbruch darstellt, da kein UN-Mandat vorliegt.

Sahelanthropus tchadensis: Vormensch ging schon vor sieben Millionen Jahren aufrecht

www.spiegel.de05.01.2026

Neue Forschungen zeigen, dass der Vormensch Sahelanthropus tchadensis vor sieben Millionen Jahren möglicherweise bereits aufrecht ging. Knochenanalysen belegen, dass seine Oberschenkel- und Unterarmknochen Merkmale aufweisen, die auf eine homininenähnliche Fortbewegung hinweisen. Er konnte sich sowohl auf zwei Beinen als auch in Bäumen bewegen. Die Studie unterstreicht, dass der aufrechte Gang ein evolutionärer Prozess war. Ob Sahelanthropus ein direkter Vorfahr des Menschen oder ein Seitenzweig ist, bleibt unklar.