www.zeit.de07.05.2026
Melanie Müllers Haus in Leipzig wurde bei einer Zwangsversteigerung nicht verkauft, da keine Gebote eingingen. Das denkmalgeschützte ehemalige Bahnhofsgebäude mit einem geschätzten Wert von 800.000 Euro wird daher vorerst nicht versteigert. Müller erwägt einen freihändigen Verkauf, dem die Gläubiger zustimmen müssten. Die Sängerin, die wegen des Zeigens des Hitlergrußes und Drogenbesitzes verurteilt wurde, gab finanzielle Schwierigkeiten an.
www.zeit.de07.05.2026
Das Bundesliga-Spiel zwischen VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen am Samstag wird zum Duell der Torjäger Deniz Undav (VfB) und Patrik Schick (Leverkusen). Hinter Harry Kane sind sie die zweit- und dritt erfolgreichsten Schützen der Liga. VfB-Trainer Hoeneß sieht in Undav einen Schlüsselspieler für wichtige Duelle. Während Undav aktuell eine kleine Torflaute hat, ist Schick in Topform und schoss zuletzt sechs Tore in drei Spielen. Einer der beiden könnte das Spiel entscheiden.
www.zeit.de07.05.2026
Der AfD-Politiker Petr Bystron wurde vom Vorwurf der Verbreitung des Hitlergrußes freigesprochen. Ihm wurde vorgeworfen, eine Fotomontage geteilt zu haben, die Personen mit erhobenem Arm zeigte. Das Gericht befand zwar, dass die Darstellung geschmacklos sei, aber nicht strafbar im Sinne der Anklage. Auslöser war eine Collage von 2022 im Zusammenhang mit der Entlassung des ukrainischen Botschafters.
www.zeit.de07.05.2026
Greenpeace kritisiert geplante Gasbohrung in Reichling. Die Umweltschutzorganisation berichtet von Plänen für eine weitere Erdgasbohrung unweit des Ammersees. Das Bergamt Südbayern stuft keine Umweltverträglichkeitsprüfung als notwendig ein. Anwohner befürchten eine Verunreinigung von Trinkwasserquellen. Greenpeace warnt vor Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und fordert den Ausbau erneuerbarer Energien.
www.zeit.de07.05.2026
Der FC Energie Cottbus kämpft am vorletzten Spieltag der 3. Liga gegen den SV Wehen Wiesbaden um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Trotz des Fehlens von Kapitän Borgmann und Spielmacher Cigerci hofft das Team auf die Unterstützung der Fans. Cottbus belegt den zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit dem MSV Duisburg auf Relegationsrang drei. Trainer Wollitz wird von der Vereinsführung gestärkt und soll im Falle eines Aufstiegs Trainer bleiben.
www.zeit.de07.05.2026
Der Große Deutsch-Französische Medienpreis wird 2024 an die Notenbankchefs Joachim Nagel (Bundesbank) und François Villeroy de Galhau (Banque de France) verliehen. Sie erhalten die Auszeichnung für ihr Engagement für Stabilität und Vertrauen im gemeinsamen europäischen Wirtschafts- und Währungsraum. Insbesondere ihr gemeinsames öffentliches Auftreten und ihre Gastbeiträge zu europäischen Themen werden gewürdigt. Die Preisverleihung findet am 16. September in Paris statt.
www.zeit.de07.05.2026
Das Silicon Valley vollzieht eine Kehrtwende: War die militärische Technologieentwicklung einst unpopulär, ist sie heute ein lukratives Geschäft. Große Tech- und KI-Unternehmen kooperieren verstärkt mit dem US-Militär. Diese Entwicklung, die als Rückkehr zu den Wurzeln des Valley gesehen wird, birgt laut dem ZEIT-Podcast "Neustart" erhebliche Risiken.
www.zeit.de07.05.2026
Ein 74-Jähriger steht unter Verdacht, zwei Mädchen (7 und 10 Jahre) auf einem Spielplatz in Augsburg sexuell missbraucht zu haben. Die Mädchen rannten davon und informierten ihre Eltern. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Ein bislang unbekannter Mann, der den Mädchen Hilfe anbot, wird als wichtiger Zeuge gesucht.
www.spiegel.de07.05.2026
Obi verteidigt seinen Orangeton vor dem Bundesgerichtshof gegen Hornbach und Globus, die die Löschung der Farbmarke fordern. Das Bundespatentgericht hatte Obi bereits abgewiesen, da die nötige Unterscheidungskraft fehle. Der BGH schätzt die Chancen für Obi als gering ein, wird aber noch ein weiteres Gutachten prüfen. Der Fall beleuchtet die Bedeutung von Farben im Marketing und in der Markenwiedererkennung.
www.spiegel.de07.05.2026
Obi kämpft vor dem Bundesgerichtshof um Markenschutz für seinen Orangeton gegen Hornbach und Globus. Das Bundespatentgericht hatte Obi die Unterscheidungskraft abgesprochen. Der BGH deutete an, dass Obi geringe Chancen hat. Der Fall wirft Fragen zur Bedeutung von Farben im Marketing und ihrer Wiedererkennbarkeit auf. Orange ist im Baubereich eine gängige Farbe.
www.spiegel.de07.05.2026
Die Schauspielerin Q’orianka Kilcher verklagt James Cameron und Disney wegen der Nutzung ihrer Gesichtszüge für die Figur Neytiri in "Avatar". Kilcher behauptet, Cameron habe ihre biometrischen Merkmale ohne Erlaubnis für die Figur verwendet, was sie als "Diebstahl" bezeichnet. Sie beruft sich auf das "Right of Publicity"-Gesetz und betont die Relevanz des Falls im KI-Zeitalter, wo die Sicherheit der äußeren Erscheinung ein wachsendes Anliegen ist.
www.spiegel.de07.05.2026
Schauspielerin Q’orianka Kilcher verklagt James Cameron und Disney. Sie wirft ihnen vor, ihre Gesichtszüge als Vorlage für die Figur Neytiri in „Avatar“ verwendet zu haben, ohne ihre Zustimmung einzuholen. Kilcher, deren peruanisch-indigene Wurzeln sie und Neytiri verbinden, sieht darin Ausbeutung und Diebstahl biometrischer Daten. Sie beruft sich auf das „Right of Publicity“-Gesetz und zieht Parallelen zu aktuellen Debatten über KI und digitale Kopien im Hollywood-Streik.
www.zeit.de07.05.2026
Die Kölner Haie haben Thomas Berglund (57) aus Schweden als neuen Cheftrainer verpflichtet. Er tritt die Nachfolge von Kari Jalonen an und hat nun einen Vertrag bis 2028. Berglund bringt seinen Assistenten Henrik Stridh mit und soll das Team nach dem Vizemeistertitel 2025 und dem Halbfinal-Aus in der Vorsaison wieder zum Meistertitel führen. Berglund war zuvor lange bei Lulea HF tätig und strebt mit den Haien den ersten Meistertitel seit 2002 an.
www.zeit.de07.05.2026
Der Zoll hat bundesweit Arbeitsbedingungen im Kurierdienstgewerbe überprüft. In Schleswig-Holstein wurden 269 Angestellte von 64 Betrieben in drei Paketzentren kontrolliert. Dabei wurden drei Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts und vier Ordnungswidrigkeiten wegen fehlender Arbeitserlaubnisse eingeleitet. Es bestehen zudem Verdachtsmomente auf Leistungsmissbrauch und Nichtzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen. Genaue Ergebnisse hängen von der Prüfung der Geschäftsunterlagen ab.
www.zeit.de07.05.2026
Das Landgericht München hat den AfD-Politiker Petr Bystron vom Vorwurf der Verbreitung des "Hitlergrußes" freigesprochen. Eine von ihm geteilte Fotocollage, die politische Persönlichkeiten mit erhobenem Arm zeigte, wurde nicht als strafbare Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen gewertet, auch wenn das Gericht sie als geschmacklos bezeichnete. Zuvor war er in erster Instanz zu einer Geldstrafe verurteilt worden.