www.zeit.de26.07.2026
Nach dem Anschlag mit einem Auto am Rande des Christopher Street Day in Berlin lobte Bürgermeister Kai Wegner den Einsatz von Polizei und Hilfsorganisationen. Auch die CSD-Veranstalter erhielten Dank für ihre Kooperation, die eine Eskalation und Panik verhinderte. Bei dem mutmaßlich islamistisch motivierten Angriff starben ein Mensch, 29 wurden verletzt. Wegner kündigte eine Überprüfung der Sicherheitskonzepte an, betonte aber, dass vieles bereits gut funktioniert habe. Die Polizei sucht nach einem 21-jährigen Verdächtigen aus dem islamistischen Spektrum.
www.zeit.de26.07.2026
Nach einer tödlichen Messerstecherei am Hamburger U-Bahnhof Berne sucht die Polizei Zeugen. Ein 24-Jähriger verstarb nach schweren Stichverletzungen, ein 19-Jähriger liegt lebensbedrohlich verletzt im Krankenhaus. Ein 22-jähriger Ungar wurde festgenommen und wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt. Eine Schreckschusswaffe und mehrere Messer wurden sichergestellt. Die Mordkommission leitet die Ermittlungen.
www.zeit.de26.07.2026
Die Polizei hat das Fahrzeug sichergestellt, das bei einem Angriff auf dem Berliner CSD als Tatwerkzeug diente. Ein weißer Van wurde verladen und wird auf einem Sicherstellungsgelände auf Spuren untersucht. Mit diesem Fahrzeug soll ein 21-jähriger Mann am Samstagabend in eine Menschenmenge am Rande der Veranstaltung gefahren sein.
www.zeit.de26.07.2026
In München hat ein 42-jähriger Autofahrer drei Kinder (10 und 11 Jahre alt) mit seinem Kleinwagen erfasst, die daraufhin von ihren Fahrrädern geschleudert wurden. Der Fahrer kollidierte anschließend mit einem Kleintransporter und flüchtete, konnte aber identifiziert werden. Gegen ihn wird wegen Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt; sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Zwei Kinder kamen ins Krankenhaus, das dritte wurde vor Ort versorgt.
www.zeit.de26.07.2026
Nach dem Angriff auf den Berliner CSD kündigt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann an, die Sicherheitskonzepte für bevorstehende Veranstaltungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken. Aktuell gibt es keine konkreten Anschlagspläne in Bayern. Herrmann bezeichnete den Angriff als "abscheuliche Gewalttat" und "direkten Angriff auf Grundwerte unseres Zusammenlebens". Er plädiert zudem für eine gesetzliche Grundlage zur Live-Gesichtserkennung mittels KI zur Unterstützung der Fahndung.
www.zeit.de26.07.2026
In Mittelhessen ist ein Waldbrand auf einer Fläche von rund 12.000 Quadratmetern entlang der A5 bei Grebenau ausgebrochen. Etwa 200 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Die Brandursache ist unbekannt, die Löscharbeiten dauern an. Der Verkehr auf der Autobahn ist nicht beeinträchtigt. Eine Rundfunkwarnung wurde für das Gebiet herausgegeben.
www.zeit.de26.07.2026
In Burg im Spreewald wurde zum 133. Mal das sorbisch-wendische Hahnrupfen gefeiert. Dabei versuchen Reiter, kopfüber hängenden toten Häh
www.zeit.de26.07.2026
Die Bundesanwaltschaft wird die Ermittlungen zum Anschlag auf den Berliner CSD übernehmen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig kündigte dies an und betonte, dass die Verantwortlichen "mit aller Härte" verfolgt werden. Der Anschlag wurde vom Innenminister als islamistisch eingestuft. Die Übernahme durch den Generalbundesanwalt ist bei islamistisch motiviertem Terrorismus üblich und unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Tat.
www.zeit.de26.07.2026
Lando Norris gewann in Ungarn vor Max Verstappen. Kimi Antonelli, trotz einer Strafversetzung, sicherte sich mit seiner Leistung den dritten Platz und baute seine WM-Führung aus. Lewis Hamilton wurde Fünfter. Das Rennen, geprägt von Reifenstrategien und Zwischenfällen, profitierte Antonelli zudem durch den Ausfall von Oscar Piastri. Die Formel 1 geht nach der Sommerpause am 23. August in Zandvoort weiter.
www.zeit.de26.07.2026
Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte den Angriff auf den Christopher Street Day in Berlin. Er betonte, dass solche Taten darauf abzielen, die Gesellschaft zu spalten und die offene und freie Lebensweise zu zerstören. Merz sicherte zu, dass die Täter schnell gefasst und zur Rechenschaft gezogen werden. Er rief dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen und die Freiheit der Gesellschaft gemeinsam zu verteidigen.
www.zeit.de26.07.2026
Nach einem Angriff am Rande des Christopher Street Day in Berlin hat die Polizei mehrere Personen in Gewahrsam genommen, spricht jedoch nicht von Tatverdächtigen. Die Ermittler der Mordkommission analysieren akribisch Spuren und das Tatfahrzeug, um den Tathergang zu rekonstruieren. Es wird vermutet, dass eine Hieb- oder Stichwaffe eingesetzt wurde. Die Hypothese eines einzelnen Täters wird nicht ausgeschlossen.
www.zeit.de26.07.2026
Die Telekom Baskets Bonn haben Basketball-Nationalspieler Leon Kratzer (29) verpflichtet. Der Europameister kehrt nach drei Jahren nach Bonn zurück und unterschrieb bis 2028. Kratzer spielte bereits von 2020 bis 2023 für die Baskets und gewann die Champions League. Zuletzt stand er beim FC Bayern München unter Vertrag. Der Verein bezeichnete die Verpflichtung als "Transfercoup".
www.zeit.de26.07.2026
Ein 35-Jähriger hat in Dortmund nach Widerstand gegen eine Personenkontrolle und folgenden Angriffen auf einer Polizeidienststelle zwei Bundespolizisten verletzt. Einer der Beamten war nicht mehr dienstfähig. Der Mann, gegen den ein Haftbefehl wegen Sachbeschädigung vorlag und der eine Ersatzfreiheitsstrafe von 21 Tagen antreten muss, schlug und trat um sich. Erst der Einsatz von Fußfesseln brachte die Situation unter Kontrolle. Es laufen Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs und Körperverletzung.
www.zeit.de26.07.2026
In Reutlingen wurden acht Personen durch Pfefferspray in einem Einkaufszentrum verletzt, zwei davon mussten ins Krankenhaus. Ein 23-Jähriger versprühte das Reizgas im Niedrigschoss während eines Streits, angeblich zur Selbstverteidigung. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen des Vorfalls und der Auseinandersetzung. Das Einkaufszentrum wurde vorübergehend geräumt.
www.zeit.de26.07.2026
Nach dem islamistischen Terroranschlag am Rande des Berliner CSD, bei dem eine Frau getötet und 29 Menschen verletzt wurden, rief CDU-Politiker Friedrich Merz zur Geschlossenheit auf. Er betonte, dass solche Taten die Gesellschaft spalten und Freiheit sowie Offenheit bedrohen sollen. Merz rief dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen und erklärte, dass Extremisten keinen Platz in der Gesellschaft hätten. "Wir sind mehr, wir sind stärker", so Merz. Nach dem mutmaßlichen Täter wird gefahndet.