Datum26.07.2026 16:35
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem Angriff am Rande des Christopher Street Day in Berlin hat die Polizei mehrere Personen in Gewahrsam genommen, spricht jedoch nicht von Tatverdächtigen. Die Ermittler der Mordkommission analysieren akribisch Spuren und das Tatfahrzeug, um den Tathergang zu rekonstruieren. Es wird vermutet, dass eine Hieb- oder Stichwaffe eingesetzt wurde. Die Hypothese eines einzelnen Täters wird nicht ausgeschlossen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Attacke in Berlin“. Lesen Sie jetzt „Polizei: Ermittler müssen Spurenlage analysieren“. Die Polizei hat nach dem Angriff am Rande des Christopher Street Day in Berlin mehrere Menschen in Gewahrsam genommen. Von Tatverdächtigen sprach Polizei-Sprecher Florian Nath dabei aber nicht. Er sagte zugleich auch: "Wir haben immer noch die Ermittlungshypothese, dass es nicht nur ein Tatverdächtiger sein könnte." Der Sprecher weiter: "Wir haben mehrere Personen, die wir natürlich im Zusammenhang mit dieser ganzen Tat befragt haben, die wir auch teilweise im Gewahrsam hatten, die wir im Gewahrsam haben", sagte er. "Wir müssen diesen Personen aber konkrete Tatverdachtsmomente zuordnen. Wenn wir das nicht können, dann sind diese Personen nach Ablauf von 48 Stunden zu entlassen." In dem betroffenen Bereich im Tiergarten war die Polizei am Nachmittag weiter mit der Tatortarbeit befasst. Derzeit werde das Fahrzeug, das zu dem Angriff genutzt wurde, von einem Unfallgutachter akribisch untersucht, sagte Polizei-Sprecher Nath am Nachmittag. Die Mordkommission habe hier sozusagen die Federführung der Ermittlungen. "Wir sind die ganze Zeit dabei, Spuren zu analysieren und dann tatsächlich auch diese Spuren aneinanderzulegen, um nachher ein komplettes Tatbild, einen Tathergang rekonstruieren zu können und den dann auch gerichtsfest beweisen zu können", sagte Nath. Bei dem Angriff scheine eine Hieb- oder Stichwaffe eingesetzt worden zu sein. "Das ist von Zeugen hier auch bestätigt worden. Das ist aber auch Bestandteil unserer Ermittlungen, jetzt genau zu verifizieren, was für eine Stich- oder Hiebwaffe ist hier eingesetzt worden, wie ist das Verletzungsmuster bei denjenigen, die hier die Opfer, die Geschädigten sind." © dpa-infocom, dpa:260726-930-441527/1