Anschlagspläne?: Gewerkschaft: "Maßnahmen zur inneren Sicherheit ausbauen"

www.zeit.de15.12.2025

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert nach der Festnahme von fünf Männern mit mutmaßlichen Anschlagsplänen auf einen Christkindlmarkt in Niederbayern, die inneren Sicherheitsmaßnahmen auszubauen. GdP-Landesvorsitzender Florian Leitner kritisiert datenschutzrechtliche Hürden und betont die Notwendigkeit, Sicherheitsgesetze an aktuelle Bedrohungen anzupassen. Die Verdächtigen, darunter ein ägyptischer Prediger und drei Marokkaner, sollen einen islamistisch motivierten Anschlag geplant haben. Die GdP fordert zudem eine verbesserte technische Ausstattung der Sicherheitsbehörden und eine bessere Vernetzung.

Unfälle: L49 bei Bordersholm nach Unfall voll gesperrt

www.zeit.de15.12.2025

Die L49 bei Bordesholm ist nach einem Unfall vollständig gesperrt. Zwei Personen wurden dabei teilweise schwer verletzt, und ein Rettungshubschrauber landete am Unfallort. Aktuell sind keine weiteren Details bekannt.

Feuer ausgebrochen: Hoher Schaden bei Wohnungsbrand in Darmstadt

www.zeit.de15.12.2025

In Darmstadt brach am Samstagabend ein Wohnungsbrand im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus, verursacht durch einen technischen Defekt an einem Stromverteilerkasten. Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle; verletzt wurde niemand. Die Wohnung ist nun unbewohnbar, und der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Konkurrenz aus China: Saugroboter-Vorreiter iRobot stellt Insolvenzantrag

www.zeit.de15.12.2025

iRobot, der Pionier der Saugroboter, hat in den USA Insolvenzantrag gestellt und wird von dem chinesischen Auftragsfertiger Picea Robotics übernommen. Der Insolvenzplan sieht vor, dass die bisherigen Aktionäre leer ausgehen und Picea 100 Prozent der Anteile übernimmt. Der Betrieb soll jedoch fortgeführt werden, mit einem Abschluss des Verfahrens bis Februar. iRobot litt unter steigender Konkurrenz aus China und scheiterte in der Vergangenheit an einem Übernahmeangebot durch Amazon aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken der EU.

Terroranschlag in Sydney: Albanese bereitet nach Terroranschlag schärfere Waffengesetze vor

www.zeit.de15.12.2025

Nach einem antisemitischen Terroranschlag in Sydney, bei dem 16 Menschen starben, kündigte Premierminister Anthony Albanese schärfere Waffengesetze an, darunter eine Begrenzung der Waffenzahl und eine Überprüfung bestehender Lizenzen. Der Anschlag wurde als der schlimmste Fall von Schusswaffengewalt in Australien seit 30 Jahren eingestuft. Albanese betonte die Notwendigkeit, Hass und Gewalt zu bekämpfen. Zudem steht die Regierung wegen ihrer Politik zur Anerkennung eines palästinensischen Staates unter Druck, da Israel Vorwürfe des Antisemitismus erhob.

Coronapandemie: Jens Spahn sagt vor Enquetekommission erneut über Maskenkäufe aus

www.zeit.de15.12.2025

Die Enquetekommission des Bundestags vernimmt erneut den ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn zu seinen umstrittenen Maskenkäufen während der Coronapandemie. Spahn geriet wegen hoher Beschaffungspreise und nicht abgenommener Masken unter Druck; dies könnte dem Bund milliardenschwere Risiken einbringen. Der Bundesrechnungshof kritisierte eine "Überbeschaffung" und mangelnde Versorgungssicherheit. Spahn verteidigte seine Entscheidungen mit dem Verweis auf die damalige Krisensituation und den Bedarf an Schutzmaterial. Die Kritik an seiner Amtsführung bleibt jedoch bestehen, da klare Regelungen fehlen.

Wiederholt erwischt: Schwarzer Rauch verrät Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis

www.zeit.de15.12.2025

Ein 42-jähriger Mann wurde zweimal an einem Tag ohne gültige Fahrerlaubnis erwischt. Zunächst in Ingolstadt und später in Neuburg an der Donau, wo er aufgrund von schwarzem Rauch aus dem Auto auffiel. Die Polizei nahm die Autoschlüssel sicher. Er wird wegen wiederholten Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Auch der 49-jährige Halter des Fahrzeugs muss sich verantworten, da er dem Mann die Schlüssel überlassen hat.

Brown University: Festgenommener wird nach tödlichen Schüssen an Eliteuni freigelassen

www.spiegel.de15.12.2025

Nach einem tödlichen Schusswaffenangriff an der Brown University, bei dem zwei Menschen starben und neun weitere verletzt wurden, wurde der ursprünglich festgenommene Verdächtige von den Behörden freigelassen, da sich die Beweise gegen ihn nicht bestätigten. Die Suche nach dem tatsächlichen Täter, der noch auf freiem Fuß ist, wird fortgesetzt. Der Angriff ereignete sich während Prüfungen in einem Fakultätsgebäude. Ein Videomaterial zeigt einen schwarz gekleideten Verdächtigen, dessen Motiv derzeit unklar bleibt.

Brown University: Tödliche Schüsse an US-Eliteuni – Festgenommener kommt frei

www.spiegel.de15.12.2025

An der Brown University in Rhode Island wurden am Samstag zwei Menschen durch Schüsse getötet und neun weitere verletzt. Ein zunächst festgenommener Verdächtiger wurde aufgrund fehlender Beweise freigelassen. Die Behörden setzten die Suche nach dem unbekannten Täter fort, der das Universitätsgelände zu Fuß verließ. Das Motiv des Schützen bleibt unklar. Zurückgebliebene Beweise und ein veröffentlichtes Video sollen bei der Identifizierung des Täters helfen. Die Schüsse fielen während Prüfungen in einem Ingenieur- und Physikgebäude.

Statistik: Vernachlässigung häufigster Grund für Kindeswohlgefährdung

www.zeit.de15.12.2025

In Hamburg wurden im letzten Jahr 1.986 Fälle von Kindeswohlgefährdung registriert, wobei Vernachlässigung mit 56 Prozent der häufigste Grund war. Weitere Ursachen umfassten psychische Misshandlungen (34 Prozent), körperliche Misshandlungen (30 Prozent) und sexuelle Gewalt (6 Prozent). 72 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen wiesen eine klare Gefährdung auf. Die Mehrheit der Fälle betraf Kinder unter 18 Jahren. Kindeswohlgefährdung wird definiert als erhebliche Schädigung des physischen oder psychischen Wohls, die von den Sorgeberechtigten nicht verhindert werden kann.

Proteste Preispolitik: Landwirte protestieren gegen Preispolitik der Discounter

www.zeit.de15.12.2025

Landwirte aus Sachsen protestieren gegen die Preispolitik von Discountern wie Lidl und Aldi, die aufgrund eines Preiskampfs die Preise für Butter drastisch senken. Etwa 20 Traktoren blockierten den Logistikknoten von Lidl in Radeburg. Die Bauern kritisieren, dass die Preisdumpings auf ihrem Rücken ausgetragen werden und führen den starken Preisverfall für Milchprodukte als Hauptproblem an. Laut Marc Bernhardt von der Vereinigung "Land schafft Verbindung" erwarten die Landwirte, dass die Preise in der Milchbranche weiter fallen werden.

Schwerer Unfall: Autofahrerin stirbt bei Unfall mit Güterzug

www.zeit.de15.12.2025

In Brandenburg an der Havel starb eine Autofahrerin bei einem Zusammenstoß mit einem Güterzug. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zu Montag am Bahnübergang bei der Planebrücke. Die Polizei hat bisher keine Informationen zu den genauen Umständen des Unfalls veröffentlicht. Die Bergungsarbeiten sind im Gange.

Unfälle: Kleintransporter kracht in Lkw – neun Verletzte

www.zeit.de15.12.2025

Auf der A4 im Weimarer Land kam es in der Nacht zu einem Unfall, bei dem ein Kleintransporter auf einen Sattelzug auffuhr. Der 35-jährige Beifahrer wurde schwer verletzt, während acht weitere Insassen leichte Verletzungen erlitten. Der Kleintransporter wurde dabei vollständig zerstört. Die Autobahn musste für etwa anderthalb Stunden gesperrt werden.

Illegaler Zigarettenhandel: 10,4 Millionen Schmuggelzigaretten – Festnahmen bei Razzien

www.zeit.de15.12.2025

Zollfahnder haben bei Razzien in mehreren Städten über 10,4 Millionen unversteuerte Zigaretten sichergestellt und zwei Hehlerbanden zerschlagen. Der Steuerschaden beträgt fast zwei Millionen Euro. Fünf Personen, darunter mehrere moldauische Staatsangehörige, wurden verhaftet. Die Ermittlungen, die seit dem vergangenen Sommer laufen, richten sich gegen eine Gruppierung, die große Mengen Zigaretten an Abnehmer in mehreren Bundesländern verkauft hat. Bei den Razzien wurden auch Bargeld und Beweismaterialien sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Karibik: Passagiermaschine entgeht offenbar nur knapp Kollision mit US-Militärflugzeug

www.spiegel.de15.12.2025

Ein JetBlue-Flug entging über der Karibik nur knapp einer Kollision mit einem US-Militärflugzeug, dessen Transponder offenbar deaktiviert war. Der Pilot beschwerte sich über die fehlende Positionsübermittlung und musste den Steigflug abbrechen. Der Vorfall geschah in der Nähe von Venezuela, wo die US-Luftfahrtbehörde vor erhöhter militärischer Aktivität warnt. Die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela sind angespannt, mit militärischen Einsätzen der USA gegen mutmaßliche Drogenschmuggler und Vorwürfen beider Seiten über Sicherheitsgefährdungen.