www.zeit.de18.12.2025
Eine Frau verklagt einen Immobilienmakler wegen Diskriminierung bei der Wohnungssuche, da sie mit ihrem pakistanischen Namen keine Besichtigungstermine erhielt, während Anfragen mit deutschen Namen erfolgreich waren. Sie sieht einen Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Der Fall gelangte zum Bundesgerichtshof, nachdem das hessische Amtsgericht die Klage abgewiesen hatte, während das Landgericht Darmstadt für die Klägerin entschied. Die Verhandlung des BGH könnte wegweisende Auswirkungen auf das AGG im Mietrecht haben.
www.zeit.de18.12.2025
Das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) startet ein Präventionsprojekt namens C.L.E.V.E.R., um Schüler über die Gefahren von Feuerwerk aufzuklären. Verletzungen, besonders bei Kindern und Jugendlichen, sind häufig und können lebenslange Folgen haben. Rund 100 Schüler besuchen Workshops, die sich mit der Wirkung von Sprengstoffen, Erste-Hilfe-Maßnahmen und den Risiken illegaler Feuerwerkskörper beschäftigen. Das Projekt wird von der Polizei, Feuerwehr und dem Bundesverband für Pyrotechnik unterstützt, um das Bewusstsein für die Gefahren der Silvester-Böllerei zu schärfen.
www.zeit.de18.12.2025
Der Bundesgerichtshof entscheidet über die Speicherfristen von Zahlungsproblemen durch die Schufa, die essentielle Informationen für Kredite und Mietanträge bereitstellt. Aktuell speichert die Schufa Daten über erledigte Zahlungsstörungen meist für drei Jahre, doch ein Mann fordert Schadenersatz, da die Schulden bereits beglichen wurden. Ein vorheriges Urteil des Oberlandesgerichts Köln besagt, dass solche Daten nach Begleichung gelöscht werden müssen. Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen für Verbraucher und die Risikobewertung von Kreditinstituten haben.
www.zeit.de18.12.2025
Bei einem US-Luftangriff auf ein angebliches Drogenboot im östlichen Pazifik wurden vier Männer getötet, was die Zahl der bei ähnlichen Angriffen seit September auf rund 100 erhöht. Der Angriff richtete sich gegen ein Boot einer als "terroristisch" eingestuften Organisation. Verteidigungsminister Pete Hegseth gab den Befehl zu dem Einsatz. UN-Menschenrechtsexperten kritisieren die US-Aktionen als potenziellen Verstoß gegen das Völkerrecht, da sie als außergerichtliche Hinrichtungen bewertet werden könnten.
www.zeit.de18.12.2025
US-Präsident Donald Trump verteidigte in einer Ansprache seine Wirtschaftspolitik trotz einer gestiegenen Arbeitslosenquote von 4,6%, dem höchsten Stand seit vier Jahren. Er lobte gesunkene Preise für Eier und Truthähne sowie gestiegene Löhne in der Baubranche, während er die Demokraten für die hohe Inflation verantwortlich machte. Kritiker, wie der demokratische Senatsführer Chuck Schumer, werfen ihm vor, seine Wahlversprechen nicht einzuhalten. Laut einer Umfrage hatten lediglich 33% der US-Amerikaner eine positive Meinung zu Trumps Wirtschaftspolitik.
www.zeit.de18.12.2025
In Nordrhein-Westfalen gelten zu Silvester unterschiedliche Böllerverbote in Städten. Allgemein dürfen Feuerwerke nicht in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern und Seniorenheimen gezündet werden. In Aachen ist das Feuerwerk in der historischen Innenstadt verboten, um historische Gebäude zu schützen. Bielefeld, Bochum, Duisburg und Düsseldorf haben ebenfalls spezielle Verbotszonen eingerichtet. Die Städte Bonn, Essen und Gütersloh fordern verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerk, verzichten jedoch auf strikte Verbote. Diese Regelungen sollen Verletzungen und Schäden vermeiden.
www.spiegel.de18.12.2025
In einer Rede an die Nation reflektierte Donald Trump kurz vor Weihnachten über seine Zeit im Amt und griff Joe Biden scharf an. Trump behauptete, er habe nach einem „Chaos“ Ordnung geschaffen und lobte seine wirtschaftlichen Erfolge, während er die Probleme mit Lebenshaltungskosten und Inflation ignorierte. Er kündigte eine „Krieger-Dividende“ für das Militär an, die vor Weihnachten ausgezahlt werden soll. Trump warnte vor möglichen Niederlagen seiner Partei bei den bevorstehenden Midterms und mahnte zur Geduld bezüglich seiner wirtschaftlichen Erfolge.
www.zeit.de18.12.2025
Die EU hat eine Kleinanlegerstrategie beschlossen, um den Schutz und die Transparenz für Privatinvestoren zu verbessern. Anleger sollen durch verständliche Informationen zu Geldanlage-Produkten besser informiert werden. Obwohl ein Provisionsverbot für bestimmte Finanzprodukte abgelehnt wurde, sollen Interessenkonflikte durch einen einheitlichen Test verhindert werden. Ziel ist es, mehr Kleinanleger zu motivieren, in die Finanzmärkte zu investieren, damit Gelder in Projekte wie Verteidigung, Infrastruktur, Digitalisierung und Umweltschutz fließen. Die neuen Regeln müssen noch formal genehmigt werden.
www.zeit.de18.12.2025
US-Präsident Donald Trump hat 1,5 Millionen Militärangehörigen Schecks über jeweils 1.776 Dollar versprochen, die als "Krieger-Dividende" vor Weihnachten ausgezahlt werden sollen. Die Summe bezieht sich auf das Jahr 1776, die Unabhängigkeitserklärung der USA. Diese Maßnahme erfolgt inmitten von Druck aufgrund seiner Wirtschaftspolitik und erinnert an frühere Corona-Hilfszahlungen während seiner ersten Amtszeit, als amerikanische Steuerzahler Schecks in Höhe von 1.200 und 600 Dollar erhielten.
www.zeit.de18.12.2025
Mit Beginn der Weihnachtsferien in Bayern am Freitag müssen Reisende mit hohem Reiseaufkommen auf Straßen, Zügen und Flughäfen rechnen. Besonders am Samstag wird viel Verkehr erwartet, ebenso auf den Autobahnen und in Innenstädten. Reisende sollten Sitzplätze in Zügen reservieren und genügend Zeit für Flughafentransfers und Sicherheitskontrollen einplanen. Über zwei Millionen Passagiere werden an den Münchner und Nürnberger Flughäfen erwartet. Die Bahn hat ihre Bauarbeiten minimiert, um den Reisebedarf zu decken.
www.zeit.de18.12.2025
Der EuGH urteilt über die Weigerung des polnischen Verfassungsgerichts, europäische Entscheidungen anzuerkennen. Polen argumentiert, EU-Recht gelte nur, wenn es mit der nationalen Verfassung übereinstimmt. Die EU-Kommission hat Polen vor den EuGH gebracht, um den Vorrang des EU-Rechts zu verteidigen. Der Fall betrifft auch die umstrittene Zusammensetzung des Verfassungsgerichts. Experten betonen, dass das Urteil grundsätzliche Bedeutung für die Funktionsfähigkeit der EU und das Verhältnis von europäischem und nationalem Recht hat.
www.zeit.de18.12.2025
In der DDR wurde Weihnachten anders gefeiert als heute, obwohl viele Traditionen blieben. Es gab weniger kostspielige Geschenke, und das Feiern fand oft in Betrieben oder Gemeinschaften statt. Weihnachtsbäume waren rar und oft aus mehreren kombiniert. Der Fernseher bot mit der Sendung "Zwischen Frühstück und Gänsebraten" Unterhaltung. Die SED versuchte, die Feierlichkeiten umzudeuten, doch Traditionen blieben weitgehend erhalten. Beliebt sind auch heutzutage erzgebirgische Volkskunst und Weihnachtslieder, die den deutschen Brauch bereichern.
www.zeit.de18.12.2025
Zahide Kayaci, als Zah1de bekannt, ist eine 15-jährige Deutschrap-Künstlerin aus Berlin, die durch Tanzvideos auf Social Media zum Star wurde. Ihr Debütalbum "Pretty Privilege" erscheint bald. Mit 8,5 Millionen TikTok-Followern und viralen Hits, darunter "Chabos wissen, wer Zahide ist", erlangte sie massive Aufmerksamkeit. Ihre Musik kombiniert Berliner Straßenkultur und Rap. Trotz des Erfolgs kritisiert sie die Annahme, ihr Aussehen sei der Grund für ihren Erfolg. Sie wird von Serdar Bogatekin gemanagt und hat große Bühnenauftritte für das nächste Jahr geplant.
www.zeit.de18.12.2025
Die AfD gründet am Samstag in Bayern die neue Jugendorganisation „Generation Deutschland“, unter Leitung von Franz Schmid, der vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Die Organisation wird ebenfalls als Teil der AfD unter Beobachtung stehen. Eine Gegendemonstration mit etwa 300 Teilnehmern ist angemeldet. Kritiker, wie der Grünen-Politiker Cemal Bozoğlu, warnen vor rechtsextremistischen Tendenzen. Die „Generation Deutschland“ löst die Junge Alternative ab und ist rechtlich an die AfD gebunden, was striktere Regelungen und mögliche Ausschlüsse ermöglicht.
www.zeit.de18.12.2025
Melanie Müller, die Schlagersängerin und frühere Dschungelkönigin, steht vor dem Landgericht Leipzig wegen des Vorwurfs, während eines Konzerts im September 2022 den Hitlergruß gezeigt zu haben. Zudem wird ihr der Besitz von Drogen vorgeworfen. Ein erstinstanzliches Urteil verurteilte sie zu 80.000 Euro Geldstrafe, was über der Forderung der Staatsanwaltschaft lag. Müller hatte sich von rechtsextremen Äußerungen distanziert und behauptet, die Handbewegung sei eine Geste für das Publikum gewesen. Ein Berufungsprozess ist angesetzt.