»Jede Aggression konsequent beantworten«: Irans Reaktion auf Trumps Drohung

www.spiegel.de30.12.2025

Iran hat auf die Drohungen von US-Präsident Trump mit einer klaren Warnung reagiert, dass jede Aggression konsequent beantwortet werde. Präsident Masoud Pezeshkian betonte, Iran benötige keine Erlaubnis für seine Verteidigungsstrategien und Raketenkapazitäten. Trump hatte Drohungen gegen Iran und dessen Atomprogramm ausgesprochen, während die Spannungen zwischen Iran und Israel weiterhin bestehen. Der Konflikt ist trotz Waffenruhe ungelöst, und neue Angriffe könnten die bereits angespannte innenpolitische Lage Irans erheblich verschärfen.

Angriffe mit Silvester-Böller: Polizei-Einsatz: Straßenbahnen mit Böllern beworfen?

www.zeit.de30.12.2025

In Duisburg wurden Straßenbahnen mit Silvester-Böllern beworfen, was zu einem Polizeieinsatz führte. Die Beamten fanden jedoch nur eine Person und ein Kind, die Feuerwerkskörper zündeten. Die Polizei stellte einen möglichen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz fest. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft berichtete von mehreren Vorfällen, die zu Umleitungen der Bahnen führten. Verletzte gab es keine. Die Polizei plant verstärkten Einsatz zu Silvester, während viele Organisationen ein generelles Böllerverbot fordern.

AfD: Wie wir das Gutachten des Verfassungsschutzes durchsuchbar machten

www.spiegel.de30.12.2025

Die SPIEGEL-Redaktion machte das Gutachten des Verfassungsschutzes zur AfD interaktiv durchsuchbar, nachdem sie auf technische Hürden mit einem schlechten Scan gestoßen war. Mithilfe von Texterkennungssoftware und manueller Prüfung durch 24 Mitarbeiter extrahierten sie mehr als 1100 Zitate aus dem Dokument, die rechtsextreme und demokratiefeindliche Inhalte aufzeigen. Nach neun Tagen intensiver Arbeit wurde die interaktive Anwendung erstellt, die Bürgern und Wissenschaftler Zugang zu den Daten bietet, um die Verfassungsfeindlichkeit der AfD zu verdeutlichen.

Wiehl: Rentnerin von rollendem Auto erfasst - Lebensgefahr

www.zeit.de30.12.2025

In Wiehl wurde eine 83-jährige Rentnerin beim Zurückrollen eines Autos lebensgefährlich verletzt. Der Wagen, der von ihrem Bruder zur Wartung bewegt wurde, geriet auf der abschüssigen Garageneinfahrt ins Rollen und erfasste die Frau. Sie wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Rettungsdienst und Notfallseelsorger betreuten die Zeugen und Angehörigen des Vorfalls.

Handball-Bundesliga: Vertrag von Flensburgs Kirkeløkke wird nicht verlängert

www.zeit.de30.12.2025

Der Vertrag von Niclas Kirkeløkke bei der SG Flensburg-Handewitt wird bis 2027 nicht verlängert. Der dänische Nationalspieler, der seit der Saison 2024/2025 im Verein spielt, kehrt nach Ablauf seines Vertrags zu Fredericia HK in Dänemark zurück. Kirkeløkke betont, dass er bis zu seinem Abschied in Flensburg voll konzentriert bleibt, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen.

Tradition: Sternsinger sammeln Spenden für Kampf gegen Kinderarbeit

www.zeit.de30.12.2025

Die 68. Sternsinger-Aktion konzentriert sich auf den Kampf gegen Kinderarbeit. Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger betonte die Bedeutung von Solidarität und die Notwendigkeit, Kindern eine schulische Ausbildung zu ermöglichen. Aktuell arbeiten weltweit 138 Millionen Kinder, viele unter ausbeuterischen Bedingungen. Das diesjährige Motto „Schule statt Fabrik“ unterstützt Projekte, die Kinder aus der Arbeit befreien, insbesondere in Bangladesch. Seit 1959 sammelten die Sternsinger über 1,4 Milliarden Euro für benachteiligte Kinder in verschiedenen Regionen.

Nahost: Vereinigte Arabische Emirate kündigen Abzug aus dem Jemen an

www.zeit.de30.12.2025

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben angekündigt, ihre verbleibenden Truppen aus dem Jemen abzuziehen. Diese Entscheidung wurde durch "die jüngsten Entwicklungen" im Land motiviert, wie das emiratische Verteidigungsministerium mitteilte.

Kriminalität: Verdacht der Schussabgabe: Ein Verletzter in Düsseldorf

www.zeit.de30.12.2025

In Düsseldorf wurde vermutlich durch einen Schuss ein Mensch auf offener Straße verletzt. Die Polizei hat sofort mit starken Kräften und einem Hubschrauber am Tatort eingegriffen. Es kommt zu einer Fahndung nach dem unbekannten Täter.

In den Hals geschnitten: Ehefrau versucht Mann im Schlaf zu töten

www.zeit.de30.12.2025

Eine 50-jährige Frau in Laufenburg hat versucht, ihren Ehemann im Schlaf mit einem Messer in den Hals zu schneiden. Der Mann wachte aufgrund der Schmerzen auf und erhielt medizinische Hilfe. Die Verdächtige verschloss nach der Tat die Schlafzimmertür und wurde später in ein psychisches Krankenhaus eingewiesen. Die Staatsanwaltschaft erhebt den Vorwurf des versuchten Mordes gegen sie. Die Motivlage für den Angriff bleibt unklar.

Konflikt zwischen Anhängern und Gegnern der Regierung: Ausgangssperre in Syriens Latakia nach tödlichen Kämpfen

www.spiegel.de30.12.2025

In Latakia, Syrien, gilt nach tödlichen Ausschreitungen zwischen Regimegegnern und -anhängern eine Ausgangssperre. Mehrere Todesfälle und über hundert Verletzte wurden gemeldet. Diese Spannungen folgen dem Sturz von Diktator Assad durch eine Rebellenallianz, angeführt von Haiat Tahrir al-Scham, der eine über 50-jährige Herrschaft beendete. Die Alawiten, zur Minderheit gehörend, befürchten unter der neuen sunnitischen Regierung Verfolgung, trotz Versprechen auf Schutz. Die Proteste wurden durch einen Aufruf des alawitischen Führers Ghasal Ghasal ausgelöst.

Deutsche Eishockey Liga: Schon wieder zwei Verletzte bei den Eisbären

www.zeit.de30.12.2025

Die Eisbären Berlin müssen erneut zwei Verletzte verkraften: Stürmer Manuel Wiederer fällt wegen einer Beinverletzung aus und hat bereits die letzten drei Spiele verpasst, während Markus Vikingstad sich am Sonntag bei einem Spiel gegen Nürnberg verletzte. Die genaue Ausfallzeit wurde nicht bekannt gegeben. Die Verletzungsproblematik setzt den Meister stark zu, da auch Kapitän Kai Wissmann und Angreifer Ty Ronning fehlen. Die Eisbären stehen derzeit auf Platz sechs in der Tabelle.

Rückgang in Thüringen: In diesem Jahr halb so viel Asylerstanträge wie 2024

www.zeit.de30.12.2025

In Thüringen wurden in diesem Jahr etwa 3.100 Erstanträge auf Asyl gestellt, was einem Rückgang von rund 50% im Vergleich zu 2024 entspricht. Im vergangenen Jahr waren es über 6.200 Anträge. Der Rückgang spiegelt den bundesweiten Trend wider, wo in den ersten zehn Monaten etwa 97.000 Asylanträge eingingen, verglichen mit 230.000 im Vorjahr. Fachleute vermuten, dass weniger Menschen aus Syrien nach Deutschland fliehen, seit dem Sturz von Baschar al-Assad.

Wirtschaften für das Finanzamt: Ifo-Firmenumfrage: Große Mehrheit findet Steuern zu hoch

www.zeit.de30.12.2025

Eine Ifo-Umfrage unter 1.705 deutschen Unternehmen zeigt, dass die Mehrheit die Steuer- und Abgabenlast als zu hoch empfindet. Besonders belastend sind Arbeitskosten, Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Energieabgaben. 83% der Firmen sehen hohe Steuern auf Arbeit als starke Belastung. Die Studie betont, dass die hohe Abgabenlast die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich mindert. Ökonomen empfehlen eine Senkung der Einkommensteuer, der Stromsteuer für Unternehmen und der Körperschaftsteuer zur Verbesserung der Standortattraktivität.

Reisechaos vor Silvester: Bahnverkehr am Eurotunnel teilweise wieder aufgenommen

www.zeit.de30.12.2025

Vor Silvester kam es zu erheblichen Störungen im Bahnverkehr durch den Eurotunnel zwischen Großbritannien und dem Kontinent. Der Tunnelbetreiber Getlink gab bekannt, dass der Betrieb zumindest teilweise wieder aufgenommen wird, nachdem der Personenzugbetreiber Eurostar sämtliche Verbindungen ausgesetzt hatte. Betroffene Reisende können ihre Tickets kostenlos umbuchen oder erstatten lassen. Bilder zeigen hunderte wartende Passagiere am Londoner Bahnhof St. Pancras, während einige Reisende, die bereits unterwegs waren, zurück nach London gebracht wurden.

Silvester: Nächtliche Feuerwerksdiebe in Wiesbaden aktiv

www.zeit.de30.12.2025

In Wiesbaden haben Diebe kurz vor Silvester eine große Menge Feuerwerkskörper gestohlen, deren Wert mehrere tausend Euro beträgt. Die Täter öffneten einen Lagercontainer auf einem Parkplatz. Die Polizei der Region sucht Zeugen und meldet ähnliche Vorfälle in anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Bayern, Brandenburg und Berlin.