Genossenschaftswohnungen: Was sie bieten – und was nicht

www.spiegel.de02.01.2026

Genossenschaftswohnungen bieten Gemeinschaft und bezahlbaren Wohnraum, erfordern jedoch Geduld und bergen Risiken. Mitglieder zahlen Anteile und genießen niedrigere Nutzungsgebühren sowie Kündigungsschutz. Die Genossenschaften investieren Gewinne in neue Wohnungen, bieten aber oft keine oder nur geringe Rückzahlungen auf Anteile. Im Insolvenzfall können Mitglieder ihre Einlagen verlieren. Die Nachfrage ist hoch, dennoch warten Interessenten oft jahrelang. Experten raten zur sorgfältigen Prüfung von Genossenschaften und warnen vor hohen Renditeversprechen. Die Gründung neuer Genossenschaften ist aufgrund hoher Baukosten schwierig.

Rückgang der Geburtenrate: Mehr Gleichstellung – das ist auch gut für die Demografie

www.zeit.de02.01.2026

Die niedrige Geburtenrate in Deutschland, derzeit bei 1,35 Kindern pro Frau, ist kein individuelles Problem, sondern ein Zeichen struktureller Missstände. Laut Claudia Goldin entsteht die Diskrepanz zwischen den Lebensentwürfen von Frauen und den bestehenden gesellschaftlichen Bedingungen, was zu Frustration und späteren Familiengründungen führt. Die unzureichende Gleichstellung am Arbeitsmarkt, mit einem Gender-Pay-Gap von 16% und nur 29% Frauen in Führungspositionen, verstärkt diesen Trend. Eine vollständige Gleichstellung könnte das BIP Deutschlands um bis zu 10% steigern.

Kriminalität: Anklage nach Messerangriff in Dresdner Straßenbahn erhoben

www.zeit.de02.01.2026

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen zwei 21-jährige Männer erhoben, die im August einen 20-jährigen US-Amerikaner in einer Straßenbahn attackiert haben. Der Mann griff ein, als die Angreifer Frauen belästigten. Einer der Männer verletzte ihn zunächst im Gesicht, während der andere mit einem Messer tiefe Schnittwunden zufügte. Der US-Amerikaner musste operiert werden. Den Tätern werden weitere Straftaten vorgeworfen; sie sind vorbestraft und in Untersuchungshaft.

USA: Dänischer Energiekonzern klagt gegen Stopp von Windpark vor US-Küste

www.zeit.de02.01.2026

Der dänische Energiekonzern Ørsted hat Klage gegen den Baustopp seines Offshore-Windparks Revolution Wind vor der US-Ostküste eingereicht. Das Projekt war nahezu fertiggestellt, als die US-Regierung unter Präsident Trump am 22. Dezember die Pachtverträge für mehrere Windparks wegen „nationaler Sicherheitsrisiken“ aussetzte. Ørsted strebt eine gerichtliche Verfügung an, um den Stopp des Fünf-Milliarden-Dollar-Projekts aufzuheben, das voraussichtlich 2026 Strom erzeugen sollte.

Unfälle: Unbekannter Verletzter nach Kollision mit Lastwagen gefunden

www.zeit.de02.01.2026

Ein Mann hat nach einem Zusammenstoß mit einem Lastwagen auf der Autobahn 3 bei Montabaur, trotz schwerer Verletzungen, selbstständig eine Rettungswache aufgesucht. Er war kurz vor dem Unfall aus seinem Auto ausgestiegen und auf die Fahrbahn getreten. Nach der Kollision fuhr er blutend davon. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sein Zustand stabil ist. Die Familie erkannte ihn aufgrund von Medienberichten und meldete sich bei der Polizei.

Wetter: Winterwetter mit Wind und Schnee in MV

www.zeit.de02.01.2026

In Mecklenburg-Vorpommern sorgten Schneefall und starker Wind zu Beginn des neuen Jahres für einige Einsätze der Feuerwehr, da umgestürzte Bäume entfernt werden mussten. Viele Menschen waren aufgrund des Brückentags nicht unterwegs, was die Unfallzahlen gering hielt. Das Wetter variierte regional; während im Westen Schnee fiel, blieb es in Rostock trocken. Eine amtliche Warnung vor Sturmböen gilt bis 21 Uhr an der vorpommerschen Küste, doch die Fährverbindungen sind wieder in Betrieb.

Kreis Segeberg: Brand am Neujahrsmorgen: Vereinsheim zerstört

www.zeit.de02.01.2026

Am Neujahrsmorgen wurde das Vereinsheim eines Fußballvereins in Henstedt-Ulzburg im Kreis Segeberg durch ein Feuer vollständig zerstört. Der Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt, glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Feuerwehr wurde von einer Spaziergängerin gegen 7.45 Uhr alarmiert, als das Gebäude bereits in Vollbrand stand. Die Brandursache ist derzeit unklar, die Kriminalpolizei Norderstedt hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Dax-Vorstände: Anteil der Frauen in Vorständen von Dax-Unternehmen sinkt leicht

www.zeit.de02.01.2026

Der Frauenanteil in den Vorständen deutscher Dax-Unternehmen ist 2025 leicht auf 25,5 Prozent gesunken, was einem Rückgang von 0,2 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im MDax fiel der Anteil sogar um 0,4 Prozentpunkte auf 19,5 Prozent. Diese Entwicklung markiert das Ende einer zehnjährigen Phase des Wachstums. Gleichzeitig haben erstmals vier Dax-40-Unternehmen und fünf MDax-Unternehmen einen Frauenanteil von 50 Prozent erreicht, während zwei Dax-40-Unternehmen keine Frauen im Vorstand haben.

Glätteunfall: Linienbus rutscht Böschung runter - drei Verletzte

www.zeit.de02.01.2026

Ein Linienbus ist im Bergischen Land aufgrund von Glätte einen Hang hinuntergerutscht und hat sich überschlagen, nachdem er die Kontrolle verloren hatte. Der 47-jährige Fahrer wurde schwer verletzt, zwei Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen. Der Bus prallte gegen ein Haus und blieb auf dem Dach liegen, was die Bergung kompliziert macht. Der Vorfall ereignete sich während eines Wintereinbruchs, der in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Verkehrsunfälle verursachte.

Silvester in Berlin: Kind in Berlin vermutlich durch Kugelbombe schwerstverletzt

www.zeit.de02.01.2026

Ein Kind in Berlin wurde schwer verletzt, vermutlich durch eine illegale Kugelbombe. Laut Mediziner des Unfallkrankenhauses hat das Kind eine vollständig zerstörte Hand und weitere schwere Verletzungen am Körper. Die Behandlung erfolgt im Unfallkrankenhaus Berlin. Die Situation ist ernst, und es gibt Berichte über den Vorfall. Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Erinnerung: Politische Bildung: Mehr Schüler besuchen Gedenkstätten

www.zeit.de02.01.2026

Im vergangenen Jahr haben deutlich mehr Schüler Gedenkstätten besucht, wie die Landeszentrale für politische Bildung berichtet. Etwa 10.000 Schülerinnen und Schüler nahmen an rund 480 Fahrten zu verschiedenen Gedenkstätten teil, einschließlich Auschwitz und Theresienstadt. Insgesamt erreichten die Angebote der Landeszentrale rund 40.000 Menschen, was im Vergleich zu 2024 einen Rückgang darstellt, als die Zahl bei etwa 67.000 lag, bedingt durch Jubiläumsveranstaltungen und Wahlen.

Brandgeschehen: Feuerwehr findet Tote in verrauchtem Haus in Nordhausen

www.zeit.de02.01.2026

Am Neujahrstag entdeckte die Feuerwehr in einem verrauchten Einfamilienhaus in Nordhausen die leblose Frau einer 68-jährigen Bewohnerin. Angehörige hatten zuvor Alarm geschlagen, da sie sich um sie sorgten. Die Ursache des Brandes und die Todesursache sind bisher unklar. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen, die in alle Richtungen führen.

Zehn Gäste in Restaurant verletzt – womöglich Putzmittel als Getränk serviert

www.spiegel.de02.01.2026

In einem Restaurant in Timmendorfer Strand, Schleswig-Holstein, wurden zehn Gäste verletzt, nachdem sie möglicherweise versehentlich mit einem Putzmittel statt einem alkoholischen Getränk bedient wurden. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend; ein Gast erlitt schwere Verätzungen. Neun Personen wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet und Beweismittel sichergestellt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften, einschließlich Feuerwehr, war im Einsatz.

Luftverkehr: Hamburg Airport: Passagierzahlen bleiben auf Vorjahresniveau

www.zeit.de02.01.2026

Der Hamburg Airport verzeichnete 2024 rund 14,8 Millionen Passagiere, ähnlich wie im Vorjahr, jedoch weiterhin unter dem Niveau von 2019. Die Erholungsrate beträgt etwa 86%. 2025 stellte sich als herausfordernd für die Luftfahrt in Deutschland dar, vor allem im inländischen Verkehr. Der Flughafen plant eine Modernisierung von Sanitäranlagen und Wartebereichen und erwartet für 2025 einen leichten Anstieg der Passagierzahlen. Im Jahr 2024 flogen etwa 55 Airlines zu rund 120 Direktzielen.

Notfälle: Leiche im Klärwerk - Polizei identifiziert Toten

www.zeit.de02.01.2026

In einem Klärwerk in Mitterfels (Landkreis Straubing-Bogen) wurde die Leiche eines 56-jährigen Mitarbeiters gefunden. Eine Kollegin hatte ihn im Klärschlammbecken entdeckt und den Notruf alarmiert. Der Mann war bereits tot, und die genaue Todesursache bleibt unklar. Die Polizei ermittelt, geht jedoch von einem Unfall aus, ohne Hinweise auf ein Gewaltverbrechen oder Suizid. Gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft wird der Fall untersucht.