USA: Dänischer Energiekonzern klagt gegen Stopp von Windpark vor US-Küste

Datum02.01.2026 11:22

Quellewww.zeit.de

TLDRDer dänische Energiekonzern Ørsted hat Klage gegen den Baustopp seines Offshore-Windparks Revolution Wind vor der US-Ostküste eingereicht. Das Projekt war nahezu fertiggestellt, als die US-Regierung unter Präsident Trump am 22. Dezember die Pachtverträge für mehrere Windparks wegen „nationaler Sicherheitsrisiken“ aussetzte. Ørsted strebt eine gerichtliche Verfügung an, um den Stopp des Fünf-Milliarden-Dollar-Projekts aufzuheben, das voraussichtlich 2026 Strom erzeugen sollte.

InhaltDas dänische Unternehmen Ørsted will den durch die US-Regierung erwirkten Baustopp für seinen Offshore-Windpark anfechten. Der Windpark stand kurz vor der Fertigstellung. Der dänische Energiekonzern Ørsted ‌will juristisch gegen den Stopp seines Windpark-Projekts Revolution Wind in den USA vorgehen. Das Unternehmen fechte die Entscheidung der US-Regierung an und werde eine gerichtliche ‍Verfügung gegen den Stopp des Fünf-Milliarden-Dollar-Projekts ​beantragen, teilte Ørsted mit. ‌Die Klage reichte ‍das Gemeinschaftsunternehmen Revolution Wind LLC ein, das Ørsted zu gleichen Teilen mit Skyborn Renewables gehört. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte am 22. Dezember ⁠die Pachtverträge für fünf große Offshore-Windparks ​vor der US-Ostküste vorerst ausgesetzt. Das Innenministerium begründete dies mit "nationalen Sicherheitsrisiken". Das Projekt ⁠sei zu etwa 87 Prozent fertiggestellt, teilte Ørsted weiter mit. Zum Zeitpunkt der Aussetzung sei erwartet worden, dass der Windpark bereits im Januar 2026 Strom erzeugen könne. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.