Tierseuchen: Geflügel in Eichsfeld-Ort muss wieder in den Stall

www.zeit.de16.01.2026

In einem Ort im Landkreis Eichsfeld müssen Geflügelhalter erneut strenge Maßnahmen aufgrund eines Ausbruchs der Geflügelpest im benachbarten Göttingen einhalten. Hühner und andere Geflügelarten müssen in geschlossenen Ställen gehalten werden, Transporte und Geflügelausstellungen sind untersagt. Tierhalter sind verpflichtet, ihre Bestände täglich zu überwachen und Auffälligkeiten zu melden. Obwohl die Situation in Thüringen sich beruhigt hat, besteht weiterhin kein Anlass zur Entwarnung.

Aufarbeitung der Pandemie: Ministerium verteidigt Corona-Maßnahmen und sieht Schwächen

www.zeit.de16.01.2026

Brandenburgs Gesundheitsministerium hat die Corona-Maßnahmen verteidigt, weist jedoch auf Schwächen hin. Referatsleiter Ulrich Widders betont, dass präventive Maßnahmen wichtig waren, aber lange Lockdowns die Akzeptanz verringerten und Grenzschließungen ineffektiv waren. Die Maßnahmen führten zu sozialen Einschränkungen und psychischen Belastungen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Die Enquete-Kommission soll Empfehlungen zur Verbesserung des Gesundheitssystems und zur Minimierung staatlicher Eingriffe in die Freiheitsrechte erarbeiten.

Gesundheit: Mehr Geld für Behandlung in Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt

www.zeit.de16.01.2026

In Sachsen-Anhalt erhalten die Krankenhäuser im Jahr 2026 mehr finanzielle Mittel für die Behandlung von über 500.000 Patientinnen und Patienten. Der neue Landesbasisfallwert beträgt 4.562,06 Euro, was eine Erhöhung um 142,02 Euro im Vergleich zu 2025 darstellt. Dies ergibt voraussichtlich 64 Millionen Euro zusätzlich für die Kliniken und bietet Planungssicherheit für Krankenhäuser und Krankenkassen. Der Wert ist entscheidend für die Abrechnung von Krankenhausleistungen und die Kostenschätzung der Krankenkassen.

Strafbefehl rechtskräftig: Erpel unter Trampolin eingesperrt - Geldstrafe

www.zeit.de16.01.2026

Eine Frau aus Oberbayern muss wegen der illegalen Haltung eines wilden Erpels unter einem Trampolin eine Geldstrafe von 6.000 Euro zahlen. Das Amtsgericht Rosenheim bestätigte einen Strafbefehl wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sowie Jagd- und Naturschutzrecht. Wildtiere dürfen nicht ohne Genehmigung gehalten werden. Der Erpel lebte mehr als ein Jahr unter schlechten Bedingungen und musste nach einer tierärztlichen Untersuchung eingeschläfert werden.

Bauern wollen Zeichen setzen: Landwirte-Demo auf dem Marktplatz in Halle

www.zeit.de16.01.2026

Auf dem Marktplatz in Halle demonstrierten 65 Landwirte unter dem Motto "Haltung zeigen! Stadt und Land gemeinsam für Vielfalt" gegen Spaltung und Rechtsextremismus. Die Veranstaltung, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, verlief friedlich und wurde von Teilnehmern teils in Traktoren besucht. Die Landwirte betonten die Wichtigkeit, gemeinsam mit Stadtbewohner:innen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung einzutreten. Nach der Demo plante eine kleine Gruppe, weiter nach Berlin zu fahren, um an einer weiteren Veranstaltung teilzunehmen.

Viele trauern um Tiere ähnlich stark wie um Menschen

www.spiegel.de16.01.2026

Eine Studie im Fachmagazin Plos One zeigt, dass viele Menschen um den Verlust von Haustieren ähnlich stark trauern wie um den Tod von Angehörigen. 21 Prozent der Befragten erklärten den Verlust eines Tieres als schmerzhafter als den Verlust eines Menschen. Bei 7,5 Prozent wurde die Trauer als anhaltende Trauerstörung eingestuft. Haustiere nehmen oft eine zentrale Rolle im Leben ihrer Besitzer ein, besonders für Menschen mit wenig sozialen Kontakten. Die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf Deutschland bleibt unklar.

Klimafreundliche Energie: Wüst: NRW durchbricht Schallmauer beim Ausbau der Windkraft

www.zeit.de16.01.2026

Nordrhein-Westfalen hat laut Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) beim Ausbau der Windkraft einen bedeutenden Fortschritt erzielt. Seit 2022 wurden 1.615 neue Windenergie-Anlagen geplant, von denen 610 bereits in Betrieb sind. Im vergangenen Jahr überschritt NRW erstmals die Schallmauer von 1.000 Megawatt Nennleistung und belegt damit bundesweit den ersten Platz im Windkraftausbau. Wüst bezeichnet den Ausbau als Erfolgsgeschichte der schwarz-grünen Koalition.

Diplomatie: Designierter US-Botschafter witzelt über Island als US-Staat

www.zeit.de16.01.2026

Der designierte US-Botschafter Billy Long sorgte für Aufregung in Island, als er scherzhaft äußerte, die Insel könne der 52. US-Bundesstaat werden. Dies führte zu einer Petition von über 4.100 Citizen, die die Ablehnung seiner Ernennung forderte, da die Äußerung als Beleidigung empfunden wurde. In einer angespannten diplomatischen Lage, besonders nach Trumps Grönland-Meldungen, entschuldigte sich Long später für den Witz und betonte, dass er nicht beleidigen wollte. Island erlangte 1944 die Unabhängigkeit von Dänemark.

Verkehr: Schwerverletzte und Totalschaden nach Zusammenstoß

www.zeit.de16.01.2026

Bei einem Verkehrsunfall in Maikammer, Pfalz, wurde eine 37-jährige Autofahrerin schwer verletzt, nachdem ein 23-jähriger Transporter-Fahrer ihr beim Abbiegen die Vorfahrt nahm. Der Zusammenstoß führte dazu, dass sich ihr Auto mehrfach überschlug und auf dem Dach in einem Graben lag. Die verletzte Frau wurde ins Krankenhaus gebracht, während der Transporter-Fahrer und zwei Mitfahrer unverletzt blieben. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, und die Landesstraße 516 war zeitweise gesperrt.

Stuttgart und Hannover: Polizei stoppt Terrorverdächtige an Flughäfen

www.spiegel.de16.01.2026

Die Polizei hat an den Flughäfen Stuttgart und Hannover zwei Terrorverdächtige festgenommen, die nach Syrien reisen wollten, um sich dort vom IS ausbilden zu lassen. Die Männer, 27 und 18 Jahre alt, sitzen nun in Untersuchungshaft. Bei Durchsuchungen ihrer Wohnungen in Nordhessen fanden Ermittler eine Armbrust, IS-Broschüren sowie Bargeld und Datenträger. Laut Behörden bestand zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefährdung für die Bevölkerung.

ZDF-"Politbarometer": Mehrheit der Deutschen sieht Nato durch Trump in Gefahr

www.zeit.de16.01.2026

Laut dem ZDF-Politbarometer sehen 78 Prozent der Deutschen die NATO durch die Politik von Donald Trump bedroht. Eine klare Reaktion der EU auf völkerrechtswidrige Handlungen wird von 69 Prozent der Befragten gefordert. Trump hat wiederholt mit der Übernahme Grönlands gedroht und US-Streitkräfte entführten kürzlich den venezolanischen Präsidenten Maduro. Dänemarks Regierungschefin warnte vor Konflikten zwischen NATO-Staaten. 22 Prozent der Deutschen wünschen sich, dass die EU sich heraushält, während nur 5 Prozent eine Unterstützung für die US-Politik befürworten.

Nicht öffentlicher Prozess: Mordversuch - 17-Jähriger erhält mehrjährige Jugendstrafe

www.zeit.de16.01.2026

Ein 17-Jähriger wurde vom Landgericht Stralsund zu vier Jahren und sechs Monaten Jugendstrafe verurteilt, nachdem er im vergangenen Juli seinen schlafenden Schwager mit einem Messer 22 Mal attackierte. Das Gericht berücksichtigte, dass der Angeklagte geständig war, keine Vorstrafen hatte und der Erziehungsgedanke im Jugendstrafrecht im Vordergrund steht. Das Opfer hatte keine bleibenden Schäden und trat nicht als Nebenkläger auf. Der Prozess fand nicht öffentlich statt, da der Verurteilte minderjährig ist.

Vorhersage: Nach turbulentem Jahresstart wird das Wetter ruhiger

www.zeit.de16.01.2026

Nach einem turbulenten Jahresstart mit Glätte, Schnee und Regen wird das Wetter in Deutschland ruhiger. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für das Wochenende trockenes und meist sonniges Wetter, jedoch sinkende Temperaturen. Deutschland befindet sich zwischen einem Tief und einem Hoch, wobei Tief "Christian" trockene Kontinentalluft bringt. Am Samstag liegen die Höchsttemperaturen zwischen fünf und zehn Grad, am Sonntag wird es kühler, insbesondere im Osten. Die Woche beginnt mit viel Sonnenschein und Temperaturen von zwei bis acht Grad.

Ludwig-Erhard-Gipfel: Goetz-Weimer beklagt Diffamierung von Erhard-Gipfel

www.zeit.de16.01.2026

Christiane Goetz-Weimer, Organisatorin des Ludwig-Erhard-Gipfels, reagiert auf die Kritik und Absagen hochrangiger Politiker, darunter Markus Söder und Lars Klingbeil. Sie betont, dass die Existenz des Gipfels nicht gefährdet sei und die langjährigen Partnerschaften Vertrauen schaffen. Goetz-Weimer weist Vorwürfe zurück, dass Kontakte zu Politikern verkauft wurden, und erklärt, dass der Gipfel eine unabhängige Plattform für Dialog zwischen Wirtschaft und Politik bleibt. Politische Angriffe, besonders von der AfD, empfindet sie als Diffamierung.

Jemen: Jemenitischer Ministerpräsident tritt zurück

www.zeit.de16.01.2026

Der jemenitische Ministerpräsident Salem bin Breik hat seinen Rücktritt angekündigt, um eine neue Regierung zu ermöglichen. Außenminister Schaja Mohsen al-Saindani wurde mit der Regierungsbildung beauftragt. Der Jemen ist seit über zehn Jahren gespalten, mit der Huthi-Miliz im Norden und einem fragmentierten Regierungsbündnis im Süden, das separatistische Bestrebungen verfolgt. Während die Emirate die Separatisten unterstützen, will Saudi-Arabien die Einheit des Landes bewahren.