www.zeit.de22.07.2026
Der Bund hat die Voraussetzungen für regelmäßige Abschiebungen nach Afghanistan geschaffen. Bisherige Beschränkungen für die Identifizierung von Ausreisepflichtigen, die nicht Straftäter oder Gefährder waren, wurden aufgehoben. Hessen will weiterhin Straftäter abschieben, wird aber auch die neuen Möglichkeiten nutzen. Kritik kommt vom hessischen Flüchtlingsrat, der die Aufhebung aller Einschränkungen als unverantwortlich bezeichnet.
www.zeit.de22.07.2026
Angesichts steigender Kraftstoffpreise infolge des Iran-Kriegs führt Total in Frankreich wieder einen Spritpreis-Deckel ein. Benzin kostet maximal 1,99 Euro, Diesel 2,25 Euro pro Liter. An drei August-Wochenenden gibt es Diesel für 1,99 Euro. Total reagiert damit auch auf politische Forderungen nach Gewinnbeteiligung. In Deutschland plant die Regierung derzeit keine neuen Entlastungsmaßnahmen für Autofahrer.
www.spiegel.de22.07.2026
Die Hitzewelle Mitte Juni forderte in Frankreich vorläufig schätzungsweise 5764 Todesopfer, primär bei älteren Menschen. Die Übersterblichkeit betrug 36 Prozent, wobei der Großraum Paris besonders betroffen war. Diese Zahlen sind zwar hoch, aber nicht so dramatisch wie 2003. Frankreich hat durch verbesserte Präventionsmaßnahmen die Folgen abgemildert. Auch in Deutschland starben schätzungsweise 5100 Menschen an Hitze. Angesichts globaler Erwärmung wird mit häufigeren und intensiveren Hitzewellen gerechnet.
www.zeit.de22.07.2026
Viele Menschen kündigen ihre Jobs, einige geben sogar ihren erlernten Beruf auf, um neu anzufangen. Gründe dafür sind oft Unzufriedenheit, unerfüllte Kindheitsträume oder sich veränderte Arbeitsbedingungen. Diese "Quereinsteiger" wagen oft einen Neuanfang durch Ausbildung oder Studium.
www.zeit.de22.07.2026
Die Bundesnetzagentur genehmigte höhere Schienenmaut für den Personennahverkehr, was zu Mehrkosten von rund 400 Millionen Euro führt. Diese Maßnahme folgt einer Entscheidung des EuGH, der eine frühere Preisbremse für rechtswidrig erklärte. Im Gegenzug werden Personenfernverkehr und Güterverkehr um dieselbe Summe entlastet. Sollten die Mehrkosten nicht abgefedert werden, drohen Leistungskürzungen und steigende Ticketpreise.
www.zeit.de22.07.2026
O2 Telefónica plant den Abbau von 1.100 Vollzeitstellen bis Jahresende, was etwa jeder sechsten Position entspricht. Das Unternehmen bietet Abfindungen für freiwillige Austritte an und wird 60 eigene O2-Shops schließen. Die Restrukturierungskosten werden auf 265 Millionen Euro geschätzt.
www.spiegel.de22.07.2026
Ute Vogt, Präsidentin der DLRG, betont im Interview mit Kindern, wie wichtig Schwimmen ist und kritisiert die Bädersituation in Deutschland. Die "Alles auf Sommer!"-Ausgabe von DEIN SPIEGEL bietet Bastelideen, Spiele und Rätsel für die Ferien. Das Magazin richtet sich an Kinder ab acht Jahren und informiert sie verständlich über Themen aus aller Welt, bereichert durch Comics und kreative Projekte.
www.zeit.de22.07.2026
Der Porsche-Aufsichtsrat unterstützt ein Sparpaket, das offenbar zu Stellenabbau führen wird. Der Vorstand hat den aktuellen Stand der Verhandlungen zum "Zukunftspaket" vorgestellt, dessen Details noch nicht bekannt sind. Es wird erwartet, dass vor allem Stellen in Verwaltung und Entwicklung betroffen sind, möglicherweise mehrere Tausend. Im Gegenzug könnte die Beschäftigungssicherung verlängert werden. Dies folgt auf frühere Sparmaßnahmen und den Abbau von rund 1.900 Stellen bis 2029, das Auslaufen von befristeten Verträgen sowie Stellenkürzungen im Leipziger Werk.
www.zeit.de22.07.2026
Die erste Tarifverhandlung für rund 11.000 Hafenbeschäftigte in Norddeutschland endete ergebnislos. Verdi fordert 8,2% mehr Gehalt oder mindestens 2,50€/Stunde, betonte die Belastung und zentrale Rolle der Beschäftigten. Die Arbeitgeber, vertreten durch den ZDS, äußern sich zurückhaltend. Die Verhandlungen werden am 5./6. August fortgesetzt.
www.spiegel.de22.07.2026
Der DW-Journalist Alican Uludağ wurde in Ankara festgenommen, angeblich wegen der Verbreitung irreführender Informationen und Aufstachelung. Berlin zeigte sich "sehr irritiert" und betonte die Bedeutung der Pressefreiheit. Uludağ, nicht deutscher Staatsbürger, wurde wieder freigelassen, darf aber die Türkei nicht verlassen. Dies ist nicht seine erste Festnahme; ein Prozess gegen ihn wegen ähnlicher Vorwürfe läuft weiter.
www.zeit.de22.07.2026
O2 Telefónica plant, jede sechste Stelle in Deutschland abzubauen, was bis zu 1.100 Vollzeitstellen betreffen könnte. Zusätzlich werden rund 60 eigene O2-Shops geschlossen. Diese Restrukturierung, die bis 2028 fortgesetzt werden soll, dient der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Kostensenkung. Ursächlich für die Maßnahmen ist unter anderem der Verlust des Großkunden 1&1 an Vodafone.
www.spiegel.de22.07.2026
München darf im Univiertel nächtlichen Wegbier-Verkauf verbieten, um Anwohner vor Lärm und Verschmutzung zu schützen. Das Verwaltungsgericht hat das Verbot zwischen 22 und 5 Uhr für rechtmäßig erklärt, jedoch ein angedrohtes Zwangsgeld aufgehoben. Geklagt hatte ein Gastronom, der betroffen ist. Die Stadt wartet nun weitere gerichtliche Entscheidungen ab, bevor sie eine endgültige Regelung trifft.
www.zeit.de22.07.2026
Astronomen entdeckten ein ungewöhnliches System: Ein planetarischer Himmelskörper umkreist einen Braunen Zwerg, der wiederum einen roten Zwergstern umschließt. Diese Entdeckung könnte die Suche nach Exomonden revolutionieren, da sie zeigt, dass Monde auch um ungewöhnliche Objekte existieren können. Die Klassifizierung der Himmelskörper wird durch solch komplexe Systeme herausfordernd und wirft Fragen nach neuen Kategorien auf.
www.zeit.de22.07.2026
Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat eine Aufstellung des Haushalts 2022 gerügt. Die Staatsregierung hatte die Schuldenbremse missachtet, indem sie Kreditermächtigungen für die Corona-Pandemie nutzte, ohne diese ausreichend zu begründen. Die AfD-Klage war teilweise erfolgreich. Da die Kredite nicht in Anspruch genommen wurden, bleibt das Urteil jedoch ohne weitreichende Folgen.
www.spiegel.de22.07.2026
Ein entlaufenes Schaf verursachte eine anderthalbstündige Vollsperrung der A14 bei Ludwigslust. Polizisten fingen das panische Tier, das über die Fahrbahn rannte, schließlich unverletzt ein. Es wurde gefesselt und aus dem Gefahrenbereich getragen. Der Halter war zunächst unbekannt, das Schaf wurde zu einer anderen Herde gebracht.