www.zeit.de12.07.2026
Bundesverkehrsminister Schnieder fordert von der Deutschen Bahn operative Verbesserungen zur Steigerung der Pünktlichkeit, zusätzlich zu den staatlichen Infrastruktur-Investitionen. Er betont, dass die Bahn selbst betriebliche Abläufe, wie Personalplanung bei Verspätungen, optimieren müsse. Bahnchefin Palla arbeite an einer Umstrukturierung zur Sanierung des Konzerns. Schnieder rechnet mit schrittweisen Verbesserungen und räumt ein, dass eine vollständige Wiederherstellung der Zuverlässigkeit Jahre dauern wird.
www.zeit.de12.07.2026
Das Krefelder Seifenkistenrennen findet auf dem Hülser Berg statt, wo Hunderte Zuschauer erwartet werden. Angemeldete Teilnehmer ab zehn Jahren treten mit selbstgebauten Seifenkisten an. Gewertet wird nach Geschwindigkeit und Kreativität. Erwachsene fahren außer Konkurrenz. Die zweijährliche Veranstaltung nutzt eine 500 Meter lange Strecke, auf der Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreicht werden können. Sicherheit wird großgeschrieben: Alle Kisten durchlaufen einen Check und Helmpflicht besteht.
www.spiegel.de12.07.2026
Im Juni ertranken in Deutschland mindestens 99 Menschen, so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr. Die DLRG warnt, dass weitere Hitzewellen die Zahl erhöhen könnten. Über 90 Prozent der Opfer waren Männer, die meisten davon jung. Zu den Ursachen zählen unterschätzte Gefahren wie Strömung, Selbstüberschätzung, schlechte Schwimmfähigkeiten und das Springen in unbekannte Gewässer. Die DLRG appelliert an Vorsicht, das Meiden riskanten Verhaltens und das Aufsuchen bewachter Badestellen.
www.zeit.de12.07.2026
Bei einem Salsa-Festival in Toronto sind zwei Menschen erschossen und mindestens sechs weitere verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend während des Events "Salsa on St. Clair", einem beliebten Straßenfest mit lateinamerikanischer Musik und Kultur. Die Täter sind flüchtig, die Polizei ist weiterhin vor Ort.
www.zeit.de12.07.2026
Der verurteilte Mörder vom Schloss Neuschwanstein kämpft gegen seine drohende Abschiebung aus Deutschland. Der 33-jährige US-Amerikaner wurde wegen Sexualmordes an einer Touristin und versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Er klagt gegen den Ausweisungsbescheid und befürchtet eine mögliche Todesstrafe bei Rückkehr in die USA. Eine Abschiebung ist derzeit nicht absehbar, da er seine lebenslange Haftstrafe verbüßt. Die besondere Schwere der Schuld könnte eine Haftentlassung für über 20 Jahre verhindern.
www.zeit.de12.07.2026
Nach einem Kreuzotterbiss in Bayern musste ein Kind mit extra eingeflogenem Gegengift gerettet werden. Auch in norddeutschen Krankenhäusern lagern Schlangengift-Seren für Notfälle. Während schwere Vergiftungen selten sind, können Symptome von Schwellungen bis zu Kreislaufproblemen reichen. Nicht jeder Biss erfordert Gegengift; oft genügen Überwachung und symptomatische Behandlung. Besonders gefährdet sind Kinder und Vorerkrankte.
www.zeit.de12.07.2026
Die FIFA hat den umstrittenen Ausgleichstreffer Englands gegen Norwegen (1:1) verteidigt. Trotz Beschwerden der Norweger, dass der Ball ein Kameraseil berührt habe, verweist die FIFA auf Ball-Sensordaten. Diese zeigten keine Berührung und somit keine Änderung der Flugbahn an. Ein solcher Vorfall hätte zu einem Schiedsrichterball geführt. England erreichte nach dem Sieg das WM-Halbfinale.
www.zeit.de12.07.2026
Oswald Mathias Ungers (1926-2007) gilt als einflussreicher deutscher Architekt und Hochschullehrer. Seine Architektur war streng und analytisch, geprägt von der Philosophie des Reduzierens auf klare Formen. Er lehnte Moden ab und suchte zeitlose Proportionen, integrierte aber historische Bezüge in einer modernen Sprache. Bekanntheit erlangte er durch Bauten wie das Messe-Torhaus in Frankfurt. Eine Ausstellung in Köln widmet sich seinem Werk, das über Architektur hinaus Möbel, Schmuck und Gärten umfasste und als Gesamtkunstwerk betrachtet wird.
www.zeit.de12.07.2026
Die DLRG ist in heißen Perioden stark gefordert. Allein im Juni ertranken in Baden-Württemberg 13 Menschen, hauptsächlich junge Männer, die ihre Fähigkeiten überschätzten. Die DLRG appelliert an diese Gruppe, Risiken zu meiden. In Heidelberg gab es innerhalb von zehn Tagen acht Einsätze, darunter Vermisstensuchen und eine Totenbergung. Ursachen für Badeunfälle sind oft mangelndes Schwimmvermögen, Selbstüberschätzung und die Unterschätzung von Gefahren wie Strömungen.
www.zeit.de12.07.2026
Im Juni ertranken in Baden-Württemberg 13 Menschen, der höchste Wert seit 25 Jahren. Dies ist eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr. Bundesweit gab es im Juni 99 Badetote. Die meisten Unfälle ereigneten sich in Seen. Die DLRG fordert mehr Vorsicht beim Baden, besonders bei steigenden Temperaturen.
www.zeit.de12.07.2026
Im Juni sind in Norddeutschland mehr Menschen beim Baden gestorben als im Vorjahr. Bundesweit ertranken 99 Menschen, so viele wie seit 2003 nicht mehr. Die meisten Opfer waren junge Männer, die Gefahren wie Strömungen und Selbstüberschätzung unterschätzten. Die DLRG mahnt zur Vorsicht, warnt vor Alkoholkonsum und fordert realistische Selbsteinschätzung.
www.zeit.de12.07.2026
Im Juni starben in Mecklenburg-Vorpommern sechs Menschen beim Baden, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Bundesweit ertranken 99 Menschen, der höchste Wert seit 2003. Besonders betroffen waren junge und ältere Männer. Die DLRG mahnt zur Vorsicht, betont die Gefahren von Strömungen und Unterschätzung der eigenen Fähigkeiten. Regeln wie das Baden an bewachten Stellen und das Meiden von Alkohol werden hervorgehoben.
www.zeit.de12.07.2026
Die DLRG warnt angesichts eines tragischen Saisonstarts und eines Anstiegs von Ertrinkungsfällen im Juni vor übermäßiger Vorsicht im Wasser. Besonders Männer, oft jünger als 30 Jahre, sind betroffen. Die DLRG betont die Gefahren durch Strömungen, Temperaturunterschiede, Selbstüberschätzung und Alkohol. Sie empfiehlt bewachte Badestellen, Abkühlung vor dem Schwimmen, Alkoholverzicht und ständige Aufsicht für Kinder.
www.zeit.de12.07.2026
Zehn Jahre nach dem islamistischen Anschlag eines Flüchtlings in einem Würzburger Zug zieht ein Opfer Bilanz. Sie betont, dass die physischen und psychischen Narben bleiben, aber ihr Leben nicht bestimmen. Die Familie erlebte damals außergewöhnliches Mitgefühl und Dankbarkeit. Der Anschlag mit einer Axt und einem Messer, zu dem sich der IS bekannte, verletzte mehrere Personen schwer. Die Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Würzburg betreut die Familie bis heute.
www.zeit.de12.07.2026
Die Chefin von Daimler Truck, Karin Rådström, warnt, dass die EU-CO2-Regulierung die Existenz der europäischen Nutzfahrzeugindustrie bedroht. Sie kritisiert, dass die Politik die Dringlichkeit der Herausforderungen nicht verstehe. Um die Klimaziele zu erreichen, müssten bis 2030 35 Prozent der Lkw elektrisch oder wasserstoffbetrieben sein, was angesichts der aktuellen geringen Umstellung eine große Hürde darstellt. Fehlende Infrastruktur und Kostenparität erschweren die Transformation zusätzlich. Rådström fordert eine Überprüfung der Regulierung und mehr Zeit für die Branche.