www.zeit.de23.10.2025
Apple könnte die Anti-Tracking-Abfrage (ATT) auf iPhones in Deutschland und anderen europäischen Ländern aufgeben, da Wettbewerbshüter unterwegs sind. Die Funktion ermöglicht es Nutzern, ihre Datenverfolgung durch Apps abzulehnen. Kritiker, insbesondere aus der Werbebranche wie Meta, argumentieren, dass dies wettbewerbswidrig ist, da Apple nicht denselben Regeln unterliegt wie andere App-Anbieter. Das Bundeskartellamt prüft die Situation; Entscheidungen in Italien und Frankreich sind ebenfalls ausstehend. Apple will die Funktion verteidigen, sieht sich jedoch unter Druck.
www.spiegel.de23.10.2025
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, dass das US-Militär im Pazifik einen Angriff auf zwei angeblich mit Drogen beladene Boote durchgeführt hat, wobei fünf Menschen getötet wurden. Die Angriffe, die als Teil eines Kampfes gegen Drogenkartelle angesehen werden, erfolgen in internationalen Gewässern und wurden mit Terrorismus verglichen. Diese Maßnahmen stoßen auf erheblichen Widerstand und Kritik, insbesondere weil keine rechtliche Grundlage für die Angriffe angegeben wurde. Kolumbiens Präsident warf den USA vor, einen unschuldigen Fischer getötet zu haben.
www.zeit.de23.10.2025
Das Bundesverfassungsgericht überprüft ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts, das kirchlichen Arbeitgebern untersagt, pauschal eine Religionszugehörigkeit bei Einstellungen zu verlangen. Der Fall dreht sich um eine konfessionslose Bewerberin, die von der Diakonie abgelehnt wurde und dafür eine Entschädigung erhält. Die Diakonie und die evangelische Kirche erwarten von dem höchsten Gericht eine Klärung zur Religionsfreiheit im Grundgesetz. Diese Entscheidung hat weitreichende Auswirkungen auf die rund 240.000 Mitarbeitenden der evangelischen Kirche und 687.000 in der Diakonie.
www.zeit.de23.10.2025
Das Landeskrankenhaus in Andernach rechnet für 2023 mit einem Verlust von rund 14 Millionen Euro, dem bislang höchsten in seiner Geschichte. Die Klinikleitung sieht die Finanzsituation als Folge der unzureichenden Finanzierung, die alle deutschen Krankenhäuser betrifft. In einer Sondersitzung sollen weitere Schritte zur Bewältigung der Krise diskutiert werden, jedoch sind Kündigungen nicht geplant.
www.zeit.de23.10.2025
Die Polizei hat in Eggenstein-Leopoldshafen bei Karlsruhe illegale Sperrmüllsammler kontrolliert, die wertvolle Gegenstände aus bereitgestelltem Sperrmüll entnehmen. Diese Sammler, oft mit Transportern aus Osteuropa, beabsichtigen, die Gerüchte bei Schrotthändlern zu verkaufen. Die Kontrollen führen zu Bußgeldern bis zu 1.000 Euro für Verstöße gegen das Elektro- und Kreislaufwirtschaftsgesetz. Ordnungsamtsleiter betonen die Notwendigkeit regelmäßiger Kontrollen, um gegen die illegale Praxis vorzugehen, die oft zu unkorrekter Müllentsorgung führt.
www.zeit.de23.10.2025
Die CSU feiert 80 Jahre und sieht sich laut Politikwissenschaftlerin Ursula Münch derzeit starkem Druck gegenüber, insbesondere durch die AfD. Obwohl die CSU in Bayern die dominierende Partei bleibt, wandern Wähler aus Unzufriedenheit zur AfD ab. CSU-Chef Markus Söder betont die Notwendigkeit, klare Werte zu vertreten und sich der AfD entschieden entgegenzustellen. Die Partei weist jedoch interne Spannungen und Herausforderungen durch Koalitionspartner wie die Freien Wähler auf, während gesellschaftliche Probleme und wirtschaftliche Unsicherheiten die Stimmung weiter belasten.
www.zeit.de23.10.2025
Green-Kayak-Nutzer in Hamburg haben in dieser Saison über 2,18 Tonnen Müll aus Gewässern gesammelt. Das Projekt ermöglicht es Freiwilligen, kostenlos Kajaks auszuleihen und während ihrer Touren Abfall zu sammeln. Dies fördert das Bewusstsein für Umweltschutz und schützt Ökosysteme. Neben Hamburg sind seit dieser Saison auch Lübeck und Flensburg beteiligt, wo bereits 694 Kilogramm Müll gesammelt wurden. Die NGO "GreenKayak", die 2017 in Kopenhagen gegründet wurde, plant, bis 2025 viele weitere Standorte in Europa zu eröffnen.
www.spiegel.de23.10.2025
Brigitte Bardot hat entschieden gegen Gerüchte über ihren Tod protestiert, die nach ihrer kürzlichen Operation aufgetaucht sind. Die 91-jährige Schauspielerin stellte klar, dass es ihr gut gehe und bezeichnete die Berichte als "Fake News". Nach einem kleinen Eingriff in Südfrankreich kehrte sie nach Saint-Tropez zurück. In einem Interview sprach sie auch über Feminisumus und äußerte sich kritisch über rechtliche Konsequenzen für Männer wegen sexuellen Übergriffen, darunter Gérard Depardieu, ohne die Opfer zu thematisieren.
www.spiegel.de23.10.2025
Brigitte Bardot, 91-jährige französische Filmikone, hat Gerüchte über ihren Tod entschieden zurückgewiesen, nachdem sie sich einer erfolgreichen Operation unterzogen hatte. In einem Statement auf dem Onlinedienst X bezeichnete sie die "Fake News" über ihren Gesundheitszustand als Unsinn. Trotz ihres Rückzugs lebt sie weiterhin aktiv und äußerte sich kürzlich kritisch über Sexismus in der Filmbranche, indem sie bekannte, Männer, die Frauen belästigen, nicht bestrafen zu wollen. Diese Äußerungen waren umstritten, besonders im Zusammenhang mit Gérard Depardieu.
www.zeit.de23.10.2025
Mit der bevorstehenden Zeitumstellung steigt in Sachsen das Risiko von Wildunfällen, da viele Tiere in der Dämmerung auf Nahrungssuche gehen. Experten empfehlen erhöhte Vorsicht, besonders zwischen Oktober und Dezember, da im letzten Jahr 149 Wildunfälle mit Verletzten verzeichnet wurden. Die durchschnittlichen Schäden pro Wildunfall betragen etwa 4.100 Euro. Zudem sind auch bedrohte Arten wie die Wildkatze von Verkehr betroffen, ebenso wie der Luchs und der Fischotter. Autofahrer sollten in waldreichen Gebieten besonders achtsam sein.
www.zeit.de23.10.2025
Herbert Diess verlässt Volkswagen zum 24. Oktober, seinem 67. Geburtstag, und geht in den Ruhestand. Nach seiner Absetzung als Konzernchef 2022 erhielt er weiterhin ein Jahresgehalt von 11,2 Millionen Euro, während sein Nachfolger Oliver Blume auf Gehalt verzichtete. Diess war maßgeblich für den Elektro-Kurs von VW verantwortlich, hatte jedoch Konflikte mit dem Betriebsrat und Probleme bei der Software-Entwicklung von Cariad. Er wird nun im Aufsichtsrat von Infineon aktiv und engagiert sich in Start-ups.
www.zeit.de23.10.2025
Tesla verzeichnete im letzten Quartal einen Gewinnrückgang von 37 Prozent auf 1,37 Milliarden Dollar, trotz eines Verkaufsrekords von 497.099 Fahrzeugen, bedingt durch vorgezogene Käufe vor dem Ablauf von US-Subventionen. Um den Verkaufsdruck zu mindern, plant Tesla günstigere Modellvarianten. Während Musk an zukünftige Innovationen wie autonome Fahrzeuge und humanoide Roboter glaubt, sieht der Markt zunehmend wachsende Konkurrenz und die finanziellen Auswirkungen von Trumps Zöllen und CO2-Rechtsverkäufen als Herausforderungen.
www.zeit.de23.10.2025
Das US-Militär hat im Pazifik ein mutmaßliches Drogenschmuggelboot angegriffen, bei dem drei Menschen getötet wurden. Dies ist der erste Angriff dieser Art im Pazifik und der achte insgesamt in den letzten Monaten. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Präsident Trump betrachten Drogenkartelle als terroristische Organisationen, die einen "bewaffneten Konflikt" gegen die USA führen. Kritiker argumentieren, die Angriffe seien illegal und fordern mehr Transparenz und Zustimmung des Kongresses. Viele sind überzeugt, dass der Drogenhandel besser mit anderen Maßnahmen bekämpft werden könnte.
www.zeit.de23.10.2025
Der Stadtwerkeverband VKU fordert Maßnahmen zur Entlastung von Gaskunden bei den Rückbaukosten von Gasnetzen, angesichts der möglichen Stilllegungen bis 2045. VKU-Hauptgeschäftsführer Liebing betont die Notwendigkeit klarer Regelungen für den Ausstieg aus Erdgas. Vorschläge umfassen einen "Umstellbonus" für Hausbesitzer und ein "Kompensationskonto" zur Abfederung von Kosten. Viele Stadtwerke planen bereits Stilllegungen und setzen auf Fernwärme oder grüne Gase. Klare gesetzliche Vorgaben zur kommunalen Wärmeplanung sind entscheidend für eine geregelte Umstellung und die Unterstützung der Verbraucher.
www.zeit.de23.10.2025
Malala Yousafzai veröffentlicht ihre zweite Autobiografie "Finding My Way", in der sie ihre Erfahrungen als Überlebende eines Taliban-Angriffs und ihre Entwicklung zur globalen Bildungsaktivistin reflektiert. Sie thematisiert ihre Einsamkeit, Identitätsfindung und den Druck, eine Vorbildfunktion einzunehmen. Malala kritisiert die weltweite Untätigkeit gegenüber der Unterdrückung von Mädchen in Afghanistan durch die Taliban und betont die Notwendigkeit, härter für Bildungschancen einzutreten. Ihre persönliche Reise und ihre Herausforderungen als öffentliche Figur stehen im Mittelpunkt des Buches.