www.spiegel.de05.05.2026
Eine Polizistin in NRW steht im Verdacht, ihren Geschlechtseintrag von männlich zu weiblich geändert zu haben, um von der Frauenförderung zu profitieren. Das Oberverwaltungsgericht Münster untersagt ihr vorerst Beförderungen im Rahmen eines laufenden Disziplinarverfahrens. Zeugen bestätigten Äußerungen der Kommissarin, dass sie dies zur schnelleren Beförderung geplant habe und beabsichtige, anschließend zurückzuwechseln. Das Gericht wertet dies als Dienstpflichtverletzung und rechtsmissbräuchliche Vorteilsnahme.
www.spiegel.de05.05.2026
Ein Polizist in NRW soll seinen Geschlechtseintrag von männlich zu weiblich geändert haben, um die Frauenförderung für eine schnellere Beförderung zu nutzen. Mehrere Zeugen berichteten von entsprechenden Äußerungen. Das Oberverwaltungsgericht Münster untersagte der Beamtin vorerst Beförderungen aufgrund eines laufenden Disziplinarverfahrens und äußerte Zweifel an ihrer Eignung. Das Gericht wertete die Handlungen als rechtsmissbräuchlich und als Dienstpflichtverletzung, die den Betriebsfrieden stört.
www.zeit.de05.05.2026
Ein 14-Jähriger wurde im Allgäu getötet. Der Tatverdächtige, ein 37-jähriger abgelehnter Asylbewerber mit ungeklärter Identität, wurde nach Polizeischüssen getötet. Er war im Westjordanland geboren, seine Nationalität war aber unklar. Der Mann war bereits wegen unerlaubten Aufenthalts und Sachbeschädigung verurteilt worden.
www.zeit.de05.05.2026
PSG-Trainer Luis Enrique zitiert Rafael Nadal, um seine Spieler vor dem Champions-League-Halbfinal-Rückspiel gegen die Bayern zu motivieren. Er vergleicht die Bayern mit Nadals Rivalen und hofft, dass dies PSG zu Höchstleistungen anspornt. Trotz eines knappen Hinspielsieges warnt Enrique vor Überheblichkeit und betont die Notwendigkeit eines Sieges, nicht nur eines Spielmanagements. Rechtsverteidiger Hakimi fehlt verletzt.
www.zeit.de05.05.2026
Ein Mann sitzt in Bremen in U-Haft, weil er mutmaßlich Lenkräder mit Airbags von einem Neufahrzeug-Transportzug gestohlen und zum Verkauf angeboten hat. Der Schaden beläuft sich auf rund 180.000 Euro. Bei Durchsuchungen wurden neben fünf Lenkrädern auch ein Luxusauto, Bargeld, Waffen und Diebeswerkzeuge sichergestellt. Die Bundespolizei ermittelt wegen schweren Diebstahls und gewerbsmäßiger Hehlerei.
www.zeit.de05.05.2026
Ein Gericht hat nach einer tödlichen Amokfahrt in Leipzig die Unterbringung des 33-jährigen Täters in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Die Staatsanwaltschaft Leipzig bestätigte die Entscheidung des Ermittlungsrichters.
www.zeit.de05.05.2026
Im Süden Niedersachsens sind Gewitter und Starkregen zu erwarten. Eine Luftmassengrenze führt zu Schauern und Gewittern, die sich in der Nacht und am Mittwoch intensivieren. Besonders im Raum Göttingen bis zum Harz drohen Niederschlagsmengen von 20 bis 35 Litern pro Quadratmeter innerhalb von sechs Stunden. Der Norden und Nordwesten bleiben von dem Unwetter weitgehend verschont.
www.zeit.de05.05.2026
In Wittlich wurde ein 61-Jähriger festgenommen, nachdem er Passanten mit einer Axt und später auch die Polizei mit einem Stock bedroht hatte. Der Mann befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand in seinem Wohnwagen. Spezialkräfte drangen in den Wohnwagen ein und nahmen ihn fest. Er wird in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
www.spiegel.de05.05.2026
Ein Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff fordert Todesopfer. Biontech plant massiven Stellenabbau und schließt deutsche Produktionsstätten, da die Einnahmen aus Corona-Impfstoffen fehlen. Die Parteien SPD, Grüne und Linke wollen die Plattform X verlassen, doch einige Abgeordnete posten weiterhin.
www.zeit.de05.05.2026
Der Untersuchungsausschuss zum Nord Stream 2 hat im Zuge der umstrittenen Klimastiftung MV zentrale Unterlagen sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft Schwerin beschlagnahmte Vorstandsprotokolle aus der Gründungszeit der Stiftung, die für die Aufklärung über deren Rolle und mögliche staatliche Einflussnahme von Bedeutung sind. Die Fraktionen von CDU und Grünen hatten die Durchsuchung beantragt, da die Stiftung zuvor Unterlagen vorenthalten und widersprüchliche Angaben gemacht hatte.
www.zeit.de05.05.2026
Die Deutsche Post AG benennt sich in DHL um. Die Aktionäre stimmten dem Namenswechsel und einer neuen Konzernstruktur zu, die das traditionelle Postgeschäft eigenständiger positioniert. Ziel ist es, die globale Ausrichtung des Logistikkonzerns stärker abzubilden, da nur noch ein Fünftel des Geschäfts auf Briefe und Pakete entfällt. Der Name "Deutsche Post" bleibt für die neu gegründete Tochtergesellschaft bestehen, die das Deutschlandgeschäft verantwortet. Der Namenswechsel wird voraussichtlich am 1. September vollzogen.
www.zeit.de05.05.2026
Das neue Heizungsgesetz der Bundesregierung entlastet Hauseigentümer um fünf Milliarden Euro. Vorgaben zu erneuerbaren Energien in Heizungen werden gelockert. Stattdessen sollen neue Gas- und Ölheizungen ab 2029 schrittweise klimaneutraler betrieben werden. Eine "Bio-Treppe" sieht steigende Mindestanteile von Biokraftstoffen vor, die jedoch nicht bis zum Klimaneutralitätsziel 2045 reichen. Das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands wird auf 2050 verschoben.
www.spiegel.de05.05.2026
Eine Studie des Ifo-Instituts zeigt, dass Tankstellen beim Diesel nur vier von 17 Cent der Steuersenkung weitergeben, bei Benzin sind es zwölf Cent. Dies könnte an Importabhängigkeit und geringerer Preissensibilität von Dieselfahrern liegen. Kritiker bemängeln, dass der Rabatt den Verbrauch nicht senkt und dem Staat Milliarden entgehen. Verkehrsminister Schnieder hält den Rabatt für sinnvoll und schließt eine Verlängerung nicht aus, lehnt aber ein Tempolimit ab.
www.zeit.de05.05.2026
Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat die Klage der Stadt Borkum gegen Gasbohrungen vor der Nordseeinsel abgewiesen. Das Gericht befand, dass zu erwartende Beeinträchtigungen wie Erdbeben oder Auswirkungen auf Trinkwasser und Tourismus nicht erheblich seien. Damit ist die Genehmigung des Landesamtes für Bergbau für das Projekt des Energieunternehmens One-Dyas rechtskräftig. Die Umwelthilfe will weiterhin klagen.
www.zeit.de05.05.2026
Die AfD-Fraktion in Rheinland-Pfalz plant eine Klage gegen die geplante Anhebung der Hürden für die Einsetzung von Untersuchungsausschüssen von 20 auf 25 Prozent. Die Partei sieht darin eine Verletzung ihrer Oppositionsrechte und eine faktische Einschränkung. CDU, SPD und Grüne begründen die Initiative mit der Verhinderung einer Lähmung des Parlaments, die AfD sieht jedoch eine gezielte Beschneidung ihrer erstarkten Stellung, die ihr nach geltendem Recht die alleinige Einrichtung ermöglicht. Die Klage wird in den kommenden Wochen eingereicht.