www.zeit.de26.07.2026
Eine 86-Jährige bei Bad Kreuznach löste einen Polizeieinsatz aus, als eine Nachbarin Taschenlampenlicht in ihrem Haus bemerkte und einen Einbruch vermutete. Tatsächlich versuchte die Seniorin, Strom zu sparen, indem sie nachts das Deckenlicht durch eine Taschenlampe ersetzte. Die Polizei konnte das Missverständnis schnell telefonisch aufklären.
www.zeit.de26.07.2026
Bei einem Frontalzusammenstoß im Landkreis Nienburg kamen drei Menschen ums Leben. Ein 66-jähriger Fahrer fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Der Unfallverursacher starb sofort, ebenso die 63-jährige Fahrerin und ihr 60-jähriger Beifahrer im anderen Auto. Die Straße war mehrere Stunden gesperrt.
www.zeit.de26.07.2026
Waldbrände breiten sich in Frankreich und Spanien aus. Um Bordeaux wurden weitere Menschen evakuiert, Bauern unterstützen die Feuerwehr. Auch bei Valencia brennt ein neues Feuer, nachdem bereits ein Toter gemeldet wurde. In Spanien wurde wegen Bränden um Madrid der Notstand ausgerufen. Häufigere und intensivere Hitzewellen infolge des Klimawandels verschärfen die Lage.
www.zeit.de26.07.2026
Die rheinland-pfälzische Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler verurteilt den Angriff auf Passanten am Berliner CSD als feige und verabscheuenswürdig. Sie betont die Solidarität mit der Community und verteidigt die Werte von Toleranz und Gemeinschaft gegen Hass. Der Vorfall, bei dem eine Frau starb und mehrere verletzt wurden, überschattet die Feierlichkeiten. Die rheinland-pfälzische CSD-Organisation und die Landesbeauftragte drücken ebenfalls tiefe Trauer aus und bekräftigen das Eintreten für Vielfalt und Akzeptanz.
www.zeit.de26.07.2026
Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank äußerte sich bestürzt über einen tödlichen Angriff am Rande des Berliner CSD. Ein Autofahrer fuhr in eine feiernde Gruppe, tötete eine Frau und verletzte Dutzende. Fegebank nannte es eine Tragödie, die eine Demonstration für Vielfalt und Freiheit überschattet. Die Veranstalter des Hamburger CSD zeigten sich solidarisch mit Berlin und bezeichneten den Vorfall als dunklen Tag.
www.zeit.de26.07.2026
Fünf Bundeswehrsoldaten werden wegen Diebstahls während der Evakuierungsmission in Kabul beschuldigt. Die Staatsanwaltschaft Kempten ermittelt gegen Soldaten des Fallschirmjägerregiments 31, die Uniformteile und möglicherweise Messer gestohlen haben sollen. Plünderungsvorwürfe wurden von der Bundesanwaltschaft ausgeräumt. Die Ermittlungen wegen Diebstahls dauern an, da die Soldaten bewaffnet waren. Die Mission selbst steht wegen nicht evakuierter Ortskräfte in der Kritik.
www.zeit.de26.07.2026
Fünf Bundeswehrsoldaten werden wegen Diebstahls während der Kabul-Evakuierung 2021 ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, T-Shirts, Abzeichen und Messer vom militärischen Teil des Flughafens entwendet zu haben. Die Staatsanwaltschaft Kempten führt die Ermittlungen, nachdem der Verdacht auf Plünderung durch den Generalbundesanwalt ausgeräumt wurde. Die Bundeswehr wertete Bildmaterial aus, um die Vorfälle aufzuklären.
www.zeit.de26.07.2026
Für die Internationalen Fredener Musiktage sind noch Karten erhältlich. Die Kammermusikreihe unter dem Motto "Lasst uns tanzen" findet vom 2. bis 9. August statt. Fast täglich gibt es Konzerte, auch eine Zusatzvorstellung für das ausverkaufte Flamenco-Konzert ist geplant. Neben Musik bietet die Veranstaltung eine Tanzgalerie und Workshops.
www.zeit.de26.07.2026
Nach einem sommerlichen Wochenende kühlt es in Sachsen ab. Ab Sonntagabend sind Gewitter und Schauer möglich, die Temperaturen sinken auf 14-16 Grad. Am Montag bleibt es wechselnd bewölkt und kühler (21-24 Grad), mit weiterhin möglichen Schauern. Diese Abkühlung ist jedoch nur kurzzeitig. Bereits am Mittwoch werden wieder Höchsttemperaturen von bis zu 34 Grad erwartet.
www.zeit.de26.07.2026
Schwere Waldbrände breiten sich im Südwesten Frankreichs aus und nähern sich Bordeaux. Über 200.000 Menschen mussten seit Mittwoch evakuiert werden, darunter 55.000 westlich und südwestlich von Bordeaux. Ein Brand hat bereits 42.000 Hektar zerstört und entwickelt sich unberechenbar. 140 Wohnhäuser wurden vernichtet. Der Einsatz wird langwierig. Ein weiterer Brand im Département Landes ist unter Kontrolle, aber nicht gelöscht. Eine Evakuierung von Bordeaux selbst ist derzeit nicht geplant.
www.zeit.de26.07.2026
Politiker wie Bundespräsident Steinmeier und CDU-Chef Merz verurteilen den Anschlag auf den Berliner CSD scharf. Sie betrachten die Tat als Angriff auf die offene Gesellschaft und die Vielfalt. Die Queerbeauftragte Sophie Koch ruft zu Zusammenhalt auf und betont, dass Hass und Gewalt mit mehr Vielfalt und Sichtbarkeit begegnet werde. Die Ermittlungen laufen, und die Politik sichert zu, Freiheit und Vielfalt zu verteidigen.
www.zeit.de26.07.2026
Ein Angriff auf Passanten am Rande des Berliner CSD, bei dem eine Frau starb, ist laut Terrorismusexperte Felix Neumann praktisch nicht verhinderbar. Zwar können Sicherheitsmaßnahmen die Gefahr reduzieren, doch absolute Sicherheit sei nicht möglich. Der polizeibekannte Verdächtige wird der islamistischen Szene zugerechnet. Neumann betont die zunehmende Bedeutung des Internets und sozialer Medien für Radikalisierungsprozesse, bei denen Algorithmen eine Rolle spielen. Eine effektive Präventionsarbeit, die auf Zusammenarbeit von Polizei und Nachrichtendiensten abzielt, sei trotz schwerer Messbarkeit wichtig.
www.zeit.de26.07.2026
Ein 18-jähriger Fahranfänger wurde auf einer Bundesstraße bei Arnschwang mit 201 km/h, wo nur 100 km/h erlaubt waren, von der Polizei gestoppt. Ihm wurde der erst im Juni erhaltene Führerschein abgenommen. Gegen den jungen Mann wird wegen des Verdachts eines illegalen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.
www.zeit.de26.07.2026
Zwei Wochen vor Saisonstart kassierten Nürnberg (2:2 vs. Palermo) und Fürth (1:4 vs. Hoffenheim) Testspiel-Niederlagen. Coach Klose sah bei Nürnberg Positives, bemängelte aber mangelnde Torgefahr. Fürths Coach Vogel war mit Defensivfehlern unzufrieden, obwohl Chancen da waren. Augsburg trennte sich 1:1 von Saarbrücken.
www.zeit.de26.07.2026
Irans Armeesprecher droht den USA mit einer Ausweitung des Kriegsgebiets, falls die Luftangriffe fortgesetzt werden. Bereits jetzt reiche das Gebiet von Jordanien bis zu den Anrainerstaaten des Persischen Golfs. Iran habe Strategien für weitere Expansionen und andere US-Szenarien vorbereitet. Die Angriffe auf US-Verbündete wurden vorerst eingestellt, da die USA ihre Luftschläge pausierten. Das iranische Vorgehen sei ausschließlich auf Vergeltung ausgerichtet.