Kriminalität: Bätzing-Lichtenthäler: Angriff in Berlin verabscheuenswürdig

Datum26.07.2026 11:17

Quellewww.zeit.de

TLDRDie rheinland-pfälzische Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler verurteilt den Angriff auf Passanten am Berliner CSD als feige und verabscheuenswürdig. Sie betont die Solidarität mit der Community und verteidigt die Werte von Toleranz und Gemeinschaft gegen Hass. Der Vorfall, bei dem eine Frau starb und mehrere verletzt wurden, überschattet die Feierlichkeiten. Die rheinland-pfälzische CSD-Organisation und die Landesbeauftragte drücken ebenfalls tiefe Trauer aus und bekräftigen das Eintreten für Vielfalt und Akzeptanz.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Bätzing-Lichtenthäler: Angriff in Berlin verabscheuenswürdig“. Die rheinland-pfälzische Sozial- und Familienministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat den Angriff auf Passanten am Rande des CSD in Berlin als eine feige und verabscheuenswürdige Gewalttat bezeichnet. "In dieser schweren Stunde stehen das Leid und die Hoffnung, dass alle Verletzten schnell und vollständig wieder gesunden, im Vordergrund", teilte die SPD-Politikerin mit. "Aber auch die klare Botschaft: Unsere Gesellschaft steht für Toleranz und Gemeinschaft und gegen jede Form von Hass und Hetze" In diesen dunklen Stunden seien sie erst recht eng an der Seite der Community, sagte sie. "Wir setzen uns ein für queeres Leben und eine offene Gesellschaft. Pride ist stärker als Hass." Ein Autofahrer hatte am Samstagabend im Berliner Tiergarten am Rande des CSD mehr als ein Dutzend Menschen angefahren. Eine Frau starb, andere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Polizei fahndet nach einem 21 Jahre alten Tatverdächtigen. Auch in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz fand am Samstag der CSD statt. "Wir waren geeint als Community für die gleiche Sache auf der Straße und stehen auch jetzt solidarisch zusammen", heißt es auf dem Instagram-Account des CSD Mainz. "Vielfalt ist unsere Stärke und wir lassen uns nicht einschüchtern. Dennoch sind unsere Gedanken bei den Opfern."   Kathrin Anklam-Trapp, Landesbeauftragte für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität, teilte mit: "Ich bin tief traurig und fassungslos über diese schreckliche Gewalttat gegen den Berliner CSD. Gemeinsam mit Tausenden Menschen haben wir gestern in Mainz beim CSD noch Liebe und Akzeptanz gefeiert und dafür demonstriert." Die schrecklichen Nachrichten aus Berlin träfen nun die gesamte Community und alle tief. "Wir werden eng zusammenstehen und die Werte von Toleranz und Vielfalt weiterhin strikt verteidigen. Pride heißt immer auch Sichtbarkeit." © dpa-infocom, dpa:260726-930-439790/1