Kriminalität: Mann fällt in Chemnitz Gewalttat zum Opfer

www.zeit.de05.05.2026

In Chemnitz wurde ein 75-jähriger Ukrainer tot auf einem Balkon aufgefunden. Er wies deutliche Zeichen von Gewalteinwirkung auf. Zwei weitere Männer aus der Ukraine (51 und 63 Jahre alt) wurden vorläufig festgenommen. Die Polizei ermittelt wegen eines Gewaltverbrechens, die Mordkommission ist im Einsatz und eine Obduktion wurde angeordnet.

Kirche zeigt sich bestürzt: Pastor soll Jugendlichen missbraucht haben – Prozessbeginn

www.zeit.de05.05.2026

Ein Pastor steht wegen des sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen und Besitzes kinderpornografischer Bilder vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vier Taten vor. Der Vater des Jugendlichen soll die Treffen vermittelt und 2.800 Euro erhalten haben; er wurde bereits verurteilt. Die Nordkirche hat den Pastor suspendiert und zeigt sich bestürzt, lobt aber den Mut des Betroffenen. Weitere Verhandlungstermine sind angesetzt.

Edin Terzić: Ex-BVB-Coach wird Trainer in Bilbao

www.spiegel.de05.05.2026

Edin Terzić übernimmt zur kommenden Saison das Traineramt bei Athletic Bilbao und unterschreibt einen Vertrag bis 2028. Er löst Ernesto Valverde ab und wird nach Hansi Flick der zweite deutsche Trainer in La Liga. Terzić, ehemals Trainer von Borussia Dortmund, wo er den DFB-Pokal gewann und das Champions-League-Finale erreichte, war zuletzt als TV-Experte tätig. Er gilt als Wunschkandidat des Vereinspräsidenten.

Arbeit: Gewerkschaft droht mit Rekordstreiks in Hotels und Gastro

www.zeit.de05.05.2026

Die Gewerkschaft NGG droht mit landesweiten Rekordstreiks in Hotels und Gastronomie angesichts festgefahrener Tarifverhandlungen. Die NGG fordert 7,5 % mehr Lohn und 300 € Gesundheitszuschuss, während Arbeitgeber nur 1 % über 30 Monate und keine Erhöhung für Ungelernte anbieten. Die Gewerkschaft kritisiert die mangelnde Entlastung für Beschäftigte trotz gesenkter Mehrwertsteuer.

Streitthemen: Köln will Spielplätze nun doch «Spielplatz» nennen

www.zeit.de05.05.2026

Köln kehrt zur Bezeichnung "Spielplatz" auf neuen Schildern zurück. Ursprünglich sollten die Anlagen in "Spiel- und Aktionsflächen" umbenannt werden, um inklusiver zu sein. Diese Idee stieß auf breite Kritik und Spott. Nach einer einjährigen Debatte und einer Rolle rückwärts durch die Stadtverwaltung wird das Wort "Spielplatz" nun wieder auf den Schildern prangen, ergänzt durch ein modernes Design.

Konjunktur: IHK Halle-Dessau: Wirtschaft tritt auf der Stelle

www.zeit.de05.05.2026

Die IHK Halle-Dessau meldet, dass die regionale Wirtschaft stagniert. Fehlende Wachstumsimpulse, schwache Nachfrage und hohe Kosten durch gestiegene Energie- und Rohstoffpreise belasten die Unternehmen. Politische Unsicherheit verschärft die Lage zusätzlich. Die Erwartungen bleiben pessimistisch, Investitionen und Personalpläne werden daher auf das Nötigste beschränkt. Die IHK fordert eine Begrenzung des Arbeitskostenanstiegs und Reformen im sozialen Sicherungssystem.

Demolierter Sportwagen: Polizei auf Spur von Sportwagen-Fahrer nach Crash bei Hanau

www.zeit.de05.05.2026

Nach einem Unfall auf der A66 bei Hanau hat die Polizei eine „vielversprechende Spur“ zum flüchtigen Sportwagenfahrer gefunden. Ein Zeuge habe die Identifizierung des Fahrers entscheidend vorangebracht. Der Fahrer war nach dem Aufprall gegen eine Leitplanke mit seinem demolierten Fahrzeug auf ein Feld geflohen und hatte dort Betriebsmittel und Trümmerteile hinterlassen. Der Schaden an Auto und Leitplanke wird auf über 120.000 Euro geschätzt. Die Beamten erwarten baldige Ermittlungserfolge.

Verfassungsgerichtshof NRW: Klagen gegen NRW-Krisenfonds: Entscheidung fällt Ende Juni

www.zeit.de05.05.2026

Der Verfassungsgerichtshof NRW entscheidet am 30. Juni über Klagen gegen das NRW-Krisenbewältigungsgesetz. SPD und FDP kritisieren die Aufnahme von bis zu 5 Milliarden Euro neuen Schulden durch ein Sondervermögen zur Abfederung von Ukraine-Kriegsfolgen. Die Kläger sehen eine Einschränkung des Landtags-Budgetrechts. Das Gericht prüft, ob die Begründung des Sondervermögens sachgerecht war oder ob es nur um "Schulden-Verschiebung" ging.

E-Autos: Autozulieferer Schaeffler legt bei Elektromobilität zu

www.zeit.de05.05.2026

Der Autozulieferer Schaeffler verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatzanstieg von sechs Prozent in seiner Elektromobilitätssparte, was zu einer Umsatzsteigerung von einem Prozent auf 5,76 Milliarden Euro führte. Dieser Zuwachs ist hauptsächlich auf die erhöhte Nachfrage nach Elektroautos zurückzuführen. Trotzdem sank der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent. Das Unternehmen erzielte einen Gewinn von 60 Millionen Euro, woraufhin die Schaeffler-Aktie um 6,6 Prozent zulegte.

E-Autos: Autozulieferer Schaeffler legt bei Elektromobilität zu

www.zeit.de05.05.2026

Der deutsche Autozulieferer Schaeffler verzeichnete im ersten Quartal trotz gestiegener Gesamtnachfrage nach E-Autos einen Umsatzrückgang von 2,7 Prozent auf 5,76 Milliarden Euro. Der Sektor Elektromobilität war jedoch die einzige Sparte mit einem Umsatzwachstum von sechs Prozent. Der Vorstandschef Klaus Rosenfeld zeigte sich trotz des schwierigen Umfelds zufrieden und bestätigte die Jahresprognose von 22,5 bis 24,5 Milliarden Euro Umsatz. Die Schaeffler-Aktie stieg infolgedessen um 6,6 Prozent.

Europäischer Protesttag: Sozialverbände beklagen Diskriminierung von Menschen mit Behinderung

www.zeit.de05.05.2026

Am Europäischen Protesttag fordern Sozialverbände mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderungen und kritisieren Sparmaßnahmen. Sie betonen, dass es sich um Menschenrechte handelt, nicht um freiwillige Leistungen. Sozialverbandsvertreter beklagen, dass Unterstützung als zu teuer und Bedürfnisse als Belastung wahrgenommen werden. Sparkurse gefährden das Vertrauen in den Sozialstaat und stellen Solidarität infrage. Finanzielle Schwierigkeiten von Kommunen dürfen keine Kürzungen bei individuellen Rechtsansprüchen rechtfertigen. Stattdessen seien Bürokratieabbau und verbesserte Staatseinnahmen notwendig. Der Protesttag kämpft seit 1992 für Gleichstellung und Aufmerksamkeitsbildung gegen Diskriminierung.

Europäischer Protesttag: Sozialverbände beklagen Diskriminierung von Menschen mit Behinderung

www.zeit.de05.05.2026

Sozialverbände fordern beim Europäischen Protesttag zur Gleichstellung mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung. Sie kritisieren aktuelle Sparkurse als diskriminierend, da Unterstützungsleistungen als zu teuer wahrgenommen würden. Dies untergrabe Vertrauen in den Sozialstaat und stelle Solidarität in Frage. Der Protesttag, der 1992 ins Leben gerufen wurde, macht auf Diskriminierung und fehlende Inklusion aufmerksam.

Altersverifikation: KI soll Kinder unter 13 von Meta-Plattformen fernhalten

www.zeit.de05.05.2026

Meta setzt verstärkt KI ein, um Kinder unter 13 von seinen Plattformen fernzuhalten und Minderjährige, die sich als erwachsen ausgeben, besser zu schützen. Die KI analysiert nun auch Bilder und Videos. Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf Kritik der EU-Kommission und sollen dem Druck nachkommen, das Mindestalter von 13 Jahren durchzusetzen, um Strafen zu vermeiden.

Bilanz: Regenwasser und Tierfutter - ZG Raiffeisen 2026 optimistisch

www.zeit.de05.05.2026

Die ZG Raiffeisen erwartet 2026 trotz wirtschaftlicher Herausforderungen und gesunkener Tierfutterproduktion Wachstum. Der Jahresüberschuss soll auf 5,7 Millionen Euro steigen, bei einem Umsatzrückgang von 1,4 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro. Einsparungen bei Landwirten, höhere Kosten für Diesel und Dünger sowie leicht sinkende Vermarktungspreise belasten, doch die Genossenschaft setzt auf neue Geschäftsfelder wie Regenwasser-Management und Photovoltaik sowie das Werkstattgeschäft.

Biontech schließt Standorte in Deutschland – 1860 Stellen in Gefahr

www.spiegel.de05.05.2026

Biontech stellt die Corona-Impfstoffproduktion in Deutschland ein und schließt Produktionsstandorte in Marburg, Idar-Oberstein und Singapur, was bis zu 1860 Stellen gefährdet. Diese Maßnahme, die auf sinkende Nachfrage nach Coronaimpfstoffen zurückzuführen ist, dient der finanziellen Umstrukturierung. Die freiwerdenden Mittel sollen in die Entwicklung von Krebsmedikamenten fließen, mit dem Ziel, bis 2030 ein führender Anbieter in der Onkologie zu werden. Verkaufsoptionen für die betroffenen Standorte werden geprüft.