Datum05.05.2026 13:04
Quellewww.zeit.de
TLDRDer deutsche Autozulieferer Schaeffler verzeichnete im ersten Quartal trotz gestiegener Gesamtnachfrage nach E-Autos einen Umsatzrückgang von 2,7 Prozent auf 5,76 Milliarden Euro. Der Sektor Elektromobilität war jedoch die einzige Sparte mit einem Umsatzwachstum von sechs Prozent. Der Vorstandschef Klaus Rosenfeld zeigte sich trotz des schwierigen Umfelds zufrieden und bestätigte die Jahresprognose von 22,5 bis 24,5 Milliarden Euro Umsatz. Die Schaeffler-Aktie stieg infolgedessen um 6,6 Prozent.
InhaltBeim Unternehmen Schaeffler ist wegen höherer Nachfrage nach E-Autos der Umsatz gestiegen. In der Folge legte auch die Aktie des Unternehmens an Wert zu. Das Geschäft des fränkischen Autozulieferers Schaeffler hat sich verbessert. Grund dafür ist vor allem die infolge des Irankriegs gesteigerte Nachfrage nach E-Autos. Die Sparte Elektromobilität des Unternehmens konnte den Umsatz als einziger Bereich im ersten Quartal steigern. Man habe dort einen Umsatzzuwachs von sechs Prozent verzeichnet und damit besser abgeschnitten als der Markt, sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld der Nachrichtenagentur Reuters. Währungsbereinigt steigerte dies den Gesamtumsatz von Schaeffler um ein Prozent auf 5,76 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steht jedoch ein Minus von 2,7 Prozent. Unter dem Strich blieb dem Unternehmen dennoch ein Gewinn von 60 Millionen Euro. In der Folge legte die Schaeffler-Aktie um 6,6 Prozent zu. "Die Schaeffler-Gruppe ist trotz eines weiterhin schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfelds gut in das Jahr 2026 gestartet", sagte Rosenfeld. Allerdings rettete der E-Mobilitätssektor das insgesamt eher schlechte Ergebnis: In den angestammten Sparten Getriebe und Karosserie sowie Wälzlager und Industrie schrumpfte der Umsatz leicht. Dennoch sei Schaeffler gut auf mögliche Unsicherheiten in den nächsten Monaten eingestellt, hieß es in einer Studie der Investmentbank Jefferies. Das Unternehmen selbst blieb bei seiner Prognose für das laufende Jahr. Demnach rechnet die Führungsetage von Schaeffler damit, 2026 zwischen 22,5 und 24,5 Milliarden Euro umzusetzen. Das wären währungsbereinigt vier Prozent über oder unter dem Vorjahresniveau. An den Prognosen ändere auch die volatile Situation im Iran nichts, sagte Rosenfeld.