www.spiegel.de20.11.2025
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer steht wegen Vorwürfen im Fokus, sein Medienunternehmen Weimer Media Group habe gegen Bezahlung exklusiven Zugang zu politischen Entscheidungsträgern angeboten. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, gibt Weimer seine Anteile an einem Treuhänder ab, obwohl er betont, nie in Entscheidungsprozesse involviert gewesen zu sein. Oppositionspolitiker fordern seinen Rücktritt. Weimer, der auch den Ludwig-Erhard-Gipfel organisiert, wies die Vorwürfe zurück und erklärte, keine Funktionen im Verlag mehr auszuüben.
www.spiegel.de20.11.2025
Ein Wintereinbruch in Deutschland bringt Schnee und Glätte, was zu zahlreichen Verkehrsunfällen führt, insbesondere in Niederbayern, wo mindestens 50 witterungsbedingte Unfälle registriert wurden. Auch in Nordrhein-Westfalen fallen Züge aus, da mehrere Weichen wegen Schneefalls repariert werden mussten. Während im Bergland mit bis zu 20 Zentimetern Neuschnee gerechnet wird, bleibt es im Flachland meist bei Schneeregen. Autofahrer und Fußgänger müssen sich auf glatte Straßen und frostige Temperaturen einstellen.
www.zeit.de20.11.2025
Der Magdeburger Weihnachtsmarkt wurde nach dem tragischen Anschlag vom Dezember 2022, bei dem sechs Menschen starben und über 300 verletzt wurden, wieder eröffnet. Erstmals wurden erhöhte Sicherheitsmaßnahmen implementiert, nachdem das Landesverwaltungsamt gravierende Mängel im ursprünglichen Sicherheitskonzept bemängelt hatte. Die Stadt und Polizei haben daraufhin verstärkte Sicherheitsvorkehrungen getroffen, für die rund 250.000 Euro investiert wurden. Oberbürgermeisterin Simone Borris bestätigte die Umsetzung der Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit.
www.zeit.de20.11.2025
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gibt aufgrund von Vorwürfen zu möglichen Interessenkonflikten seine Anteile an der Weimer Media Group auf. Dies folgt Berichten über mutmaßlichen Einfluss von Teilnehmern des Ludwig-Erhard-Gipfels auf politische Entscheidungen. Weimer hatte vor seinem Amtsantritt die Geschäftsführung an seine Frau übertragen.
www.zeit.de20.11.2025
MAN plant den Abbau von 2.300 Stellen in Deutschland über einen Zeitraum von zehn Jahren, wobei Kündigungen ausgeschlossen sind. Hauptbetroffen sind München (1.300 Stellen), Salzgitter (600) und Nürnberg (400). Die IG Metall kritisiert die Pläne und warnt vor langfristigen Arbeitsplatzverlusten sowie der Verlagerung der Produktion nach Polen. Die zugrunde liegenden Probleme sind hohe Kosten und der Druck asiatischer Konkurrenz. MAN betont, dass die Produktionsstandorte erhalten bleiben sollen und eine Milliarde Euro investiert wird.
www.zeit.de20.11.2025
Im Prozess zum Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt, der am 20. Dezember 2024 stattfand und bei dem sechs Menschen starben, werden ab dem 27. November Betroffene als Zeugen gehört. Zeugen müssen sich freiwillig melden, um erneut belastende Erlebnisse zu teilen. Stattdessen wird größtenteils das Selbstleseverfahren angewendet, bei dem Aussagen der Zeugen in schriftlicher Form bearbeitet werden. Aufgrund des Umfangs der Akten wird es im Dezember und Februar zu mehreren Ausfällen von Verhandlungstagen kommen.
www.zeit.de20.11.2025
In Neuhausen, Lausitz, steht eine 35 mal 25 Meter große Lagerhalle einer holzverarbeitenden Firma im Vollbrand. Die Feuerwehr ist im Einsatz, während zwei Mitarbeiter mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht wurden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner über eine Warnapp informiert.
www.zeit.de20.11.2025
Brandenburgs Innenminister René Wilke (SPD) plädiert für eine verstärkte Videoüberwachung an unsicheren, dunklen Orten, um Angsträume zu vermeiden. Diese Forderung wird im Kontext der Debatte über das Ordnungsbehördengesetz thematisiert. Die Diskussion wurde ebenfalls von Äußerungen des CDU-Chefs Friedrich Merz zur Migration angeheizt, welche von der AfD kritisiert wurden. Während Wilke ein sinkendes Sicherheitsgefühl und die rückläufige Kriminalität betont, warf die AfD der Migration vor, Probleme zu schaffen.
www.zeit.de20.11.2025
Männer in Baden-Württemberg erhalten mit durchschnittlich 2.013 Euro brutto die höchsten Altersrenten in Deutschland. Dies liegt über dem Bundesdurchschnitt von 1.892 Euro. Auch Nordrhein-Westfalen folgt mit 2.005 Euro. Der hohe Rentenwert ist auf das starke wirtschaftliche Umfeld und das Gehaltsniveau in der Region zurückzuführen. Frauen erhalten im Südwesten 1.427 Euro brutto, während der bundesweite Durchschnitt bei 1.459 Euro liegt. Insgesamt beziehen 2,2 Millionen Menschen im Land eine Altersrente.
www.zeit.de20.11.2025
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer trennt sich von seinen Anteilen an der Weimer Media Group, um mögliche Interessenkonflikte zu vermeiden. Diese Entscheidung wurde aufgrund aktueller Debatten getroffen und von einer Sprecherin des Beauftragten für Kultur und Medien bestätigt, nachdem die "Bild"-Zeitung darüber berichtet hatte.
www.spiegel.de20.11.2025
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Polizei vor sechs Jahren ohne richterlichen Beschluss in das Zimmer eines Asylsuchenden aus Guinea eindringen und ihn zur Abschiebung festnehmen durfte. Dies verletzte sein Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung. Der Vorfall, der im September 2019 stattfand, wurde als rechtswidrig eingestuft, da die Beamten unsicher waren, ob der Mann tatsächlich im Zimmer war. Das Gericht verwies die Sache zurück an das Oberverwaltungsgericht und äußerte sich zur Notwendigkeit eines richterlichen Auftrags bei der Durchsuchung.
www.zeit.de20.11.2025
Die Bundesregierung plant, das Bauen in Deutschland durch einen neuen Gebäudetyp E einfacher und kostengünstiger zu gestalten. Bauministerin Verena Hubertz und Justizministerin Stefanie Hubig betonen, dass derzeitige Baustandards zu teuer und zeitraubend sind. Der Gebäudetyp E soll weniger technische Anforderungen und reduzierte Ausstattung ermöglichen, um Kosten zu sparen, ohne die Sicherheit zu gefährden. Ein spezieller Vertrag soll rechtliche Klarheit schaffen. Ziel ist die Verabschiedung eines Gesetzentwurfs bis Ende 2026.
www.zeit.de20.11.2025
Eine Umfrage des bayerischen Heimat- und Finanzministeriums zeigt, dass die Menschen in Bayern stark heimatverbunden und engagiert sind. 90 Prozent fühlen sich hier zuhause, 54 Prozent engagieren sich ehrenamtlich. Der Heimatbericht 2024 dokumentiert zudem einen Anstieg der Bevölkerung auf etwa 13,2 Millionen, besonders in Oberbayern. Finanzminister Füracker betont die Bedeutung des ländlichen Raums, der 90 Prozent der Fläche ausmacht. Der Bericht soll Erkenntnisse zur Verbesserung von Lebensverhältnissen und zur Stärkung der Heimat in die Politik einfließen lassen.
www.zeit.de20.11.2025
In Sachsen wird es am Wochenende frostig, mit Nachttemperaturen bis zu minus 10 Grad in den Bergen, laut dem Deutschen Wetterdienst. Die kälteren Bedingungen nutzen die Skigebiete, um ihre Schneekanonen in Betrieb zu nehmen, wie die Skiarena Eibenstock und die Liftgesellschaft Oberwiesenthal berichten. Die Skisaison könnte am 13. Dezember beginnen, möglicherweise auch früher, wenn Naturschnee hinzukommt. Aktuell werden die Pisten in Eibenstock, Fichtelberg und Altenberg beschneit.
www.spiegel.de20.11.2025
Die Goo Goo Dolls bleiben trotz jahrelanger Karriere ein One Hit Wonder mit ihrem bekannten Song "Iris", der 1998 veröffentlicht wurde. Bei ihrem Auftritt im Tiny Desk Concert, der von NPR gesendet wurde, begeisterten sie das Publikum mit diesem nostalgischen Hit, der für viele Millennials bedeutend ist. Auch nach 27 Jahren bleibt "Iris" ein zentraler Bestandteil ihrer Auftritte, und das Konzert erreichte binnen 24 Stunden über 600.000 Aufrufe. Die Verbindung zur Jugend und zur Nostalgie der Zuhörer wird hervorgehoben.