Viele Opfer schweigen: Gewalt gegen Frauen stoppen - Viele Aktionen am "Orange Day"

www.zeit.de25.11.2025

Am "Orange Day" finden zahlreiche Aktionen in Nordrhein-Westfalen statt, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen und Hilfsangebote zu präsentieren. Laut dem Landeskriminalamt wurden von 2014 bis 2023 über 500 Femizide registriert, mit einem Anstieg der Fälle in den letzten Jahren. Initiativen wie "Reden kann retten" und "Steh auf!" informieren Betroffene über Hilfe, während der Hausärzteverband betont, dass Gewalt alle betrifft. Gebäude werden orange beleuchtet, um das Bewusstsein für das Thema zu schärfen.

Fotografie: Bilder des Tages

www.zeit.de25.11.2025

Der Artikel „Bilder des Tages“ präsentiert ausgewählte Fotografie-Highlights und beeindruckende Momentaufnahmen aus verschiedenen Lebensbereichen und Ereignissen. Er bietet den Lesern einen visuellen Eindruck von aktuellen Geschehnissen und festgehaltenen Emotionen, wobei die bildlichen Darstellungen die Vielfalt und Schönheit der Fotografie unterstreichen.

Drastische Zahlen: UN-Bericht: Weltweit alle zehn Minuten ein Femizid

www.zeit.de25.11.2025

Laut einem UN-Bericht wird alle zehn Minuten weltweit eine Frau oder ein Mädchen durch familiäre oder partnerschaftliche Gewalt getötet. Im vergangenen Jahr wurden etwa 83.000 Femizide registriert, der Täter war in 60 Prozent der Fälle ein Angehöriger. Besonders häufig treten Femizide in afrikanischen Ländern auf. In Deutschland wurden 308 Frauen und Mädchen Opfer tödlicher Gewalt, oft durch Partner oder Familienmitglieder. Der 25. November markiert den "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" und soll auf diese Gewalt aufmerksam machen.

Schule: Weniger Lehramtsstudenten

www.zeit.de25.11.2025

Die Zahl der Lehramtsstudierenden in Hessen ist gesunken. Im Winter- und Sommersemester 2024 begannen nur 3.553 Anfänger ein Lehramtsstudium, was einen Rückgang von 17 Prozent im Vergleich zum jährlichen Durchschnitt von 4.283 Studieneinsteigern zwischen 2018 und 2023 darstellt. Diese Informationen stammen aus einer Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion.

Sicherheitspolitik: Mehrheit der Deutschen lehnt militärische Führungsrolle in Europa ab

www.zeit.de25.11.2025

Eine Umfrage zeigt, dass 61 Prozent der Deutschen eine militärische Führungsrolle Deutschlands in Europa ablehnen. 75 Prozent der Ostdeutschen unterstützen diese Ablehnung. Nur 48 Prozent sind für ein stärkeres Engagement in internationalen Krisen, wobei eine Mehrheit diplomatische Lösungen bevorzugt. Das Verhältnis zu den USA hat sich verschlechtert: 73 Prozent beurteilen es als schlecht. Während 72 Prozent höhere Verteidigungsausgaben befürworten, sehen viele die USA nicht als verlässlichen Partner in internationalen Konflikten.

Zukunft von Europas Raumfahrt: Unabhängigkeit und Wachstum: Esa will in Bremen Rekord-Etat

www.zeit.de25.11.2025

Die europäische Raumfahrtbehörde Esa plant bei ihrer Ministerratstagung in Bremen ein Rekordbudget von 22 Milliarden Euro für die kommenden drei Jahre. Esa-Chef Josef Aschbacher betont die Notwendigkeit, die Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken, insbesondere nach Herausforderungen durch geopolitische Entwicklungen. Trotz eines Rückstands bei Investitionen im Vergleich zu den USA soll das Budget auch in Technologien investiert werden, um strategische Autonomie zu erreichen. Die Tagung verspricht wichtige Entscheidungen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt.

Stress in der Schule: Junge Lehrer: "Das wird die schlimmste Zeit Deines Lebens"

www.zeit.de25.11.2025

Der Artikel thematisiert den hohen Stress und die Belastungen, die angehende Lehrer im Vorbereitungsdienst erleben. Eine Umfrage zeigt, dass 90 % der befragten Lehramtsanwärter körperlich und emotional erschöpft sind. Jan Steckelbroeck, ein angehender Lehrer, berichtet von seinen Herausforderungen und betont den Druck, der aus den hohen Anforderungen resultiert. Trotz der Schwierigkeiten hält er durch, dank seines Netzwerks und der Freude an der Arbeit mit Schülern. Viele andere ziehen jedoch in Betracht, die Ausbildung abzubrechen.

Umleitungen und Ausfälle: Bahn baut rund um Stuttgart - Das müssen Fahrgäste wissen

www.zeit.de25.11.2025

Im Dezember müssen Pendler rund um Stuttgart mit erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr rechnen. Vom 1. bis 21. Dezember führt die Deutsche Bahn Bauarbeiten durch, insbesondere zwischen Bad Cannstatt und Untertürkheim, was zu Zugausfällen, Umleitungen und Verspätungen führt. Fernzüge nach München werden beeinträchtigt, und die S-Bahn zwischen Bad Cannstatt und Waiblingen wird durch Ersatzbusse ersetzt. Diese Maßnahmen sind Teil des Projekts Stuttgart 21, das die Digitalisierung des Bahnknotens vorantreibt.

Etat 2026: Wie viel und wofür? Der Haushalt 2026 im Bundestag

www.zeit.de25.11.2025

Der Bundestag debattiert über den Haushalt 2026, der insgesamt 524,5 Milliarden Euro ausgeben soll, 21,5 Milliarden mehr als im Vorjahr. Ein Drittel fließt in den Arbeits- und Sozialetat, während Verteidigungsausgaben auf 108 Milliarden steigen, größtenteils finanziert durch Kredite. Der Etat umfasst auch Investitionen in Infrastruktur und umweltfreundliche Projekte. Kritiker aus der Opposition sehen in der hohen Schuldenaufnahme eine Fehlpriorisierung. Finanzminister Lars Klingbeil plant bereits für 2027, wobei Einsparungen nötig sind.

Verkehr: So lässt sich die Sperrung an der B10 in Ulm umfahren

www.zeit.de25.11.2025

Ab dem 28. November wird eine Fahrbahn der B10 in Ulm für Bauarbeiten bis Ende 2029 gesperrt, was täglich bis zu 86.000 Autos betrifft. Die Wallstraßenbrücke wird zurückgebaut und erneuert, gefolgt von der Blaubeurer Tor-Brücke. Umleitungen für den Verkehr nach Süden sind eingerichtet, während die Nordroute eingeschränkt bleibt. Die Brücken sind sanierungsbedürftig, und während der Bauarbeiten muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Zudem plant die Deutsche Bahn Arbeiten am Hauptbahnhof, die ebenfalls Teilsperrungen verursachen.

Untersuchungsausschuss: Solinger Anschlag: SPD wirft Paul Blockade vor

www.zeit.de25.11.2025

Die SPD wirft der NRW-Fluchtministerin Josefine Paul (Grüne) vor, den Untersuchungsausschuss zum Terroranschlag in Solingen zu blockieren. SPD-Obfrau Lisa-Kristin Kapteinat kritisiert verspätete Aktenlieferungen und mangelnde Transparenz seitens der Landesregierung, was die Arbeit des Ausschusses behindere. Der Anschlag, bei dem drei Menschen starben, wurde vom "Islamischen Staat" reklamiert. Al Hasan, der Täter, hätte bereits ein Jahr vor dem Anschlag nach Bulgarien abgeschoben werden müssen. Das Fluchtministerium weist die Vorwürfe zurück und behauptet, alle relevanten Akten bereitgestellt zu haben.

Femizide: 50.000 Frauen und Mädchen laut UN von Partner oder in Familie getötet

www.zeit.de25.11.2025

Laut UN-Daten wurden im vergangenen Jahr weltweit 50.000 Frauen und Mädchen von Partnern oder Familienangehörigen getötet, was fast alle zehn Minuten einen Femizid bedeutet. Dies betrifft 60 Prozent aller Tötungsfälle an Frauen, während nur 11 Prozent bei Männern auf diese Weise starben. In Deutschland wurden 308 Frauen und Mädchen getötet, 191 davon durch nahe Angehörige. Trotz leichter Rückgänge in Tötungsdelikten steigen andere Formen von Gewalt gegen Frauen. UN Women fordert stärkere Maßnahmen zur Prävention und Täterverantwortung.

Schule: Hessen könnte Vorbereitungsdienst für Lehrkräfte verkürzen

www.zeit.de25.11.2025

Hessen plant eine mögliche Verkürzung des Vorbereitungsdienstes für angehende Lehrkräfte, der derzeit 21 Monate dauert und damit über dem Bundesdurchschnitt liegt. Das Kultusministerium betont die Vorteile einer Anpassung, die jedoch eine Änderung des Lehrkräftebildungsgesetzes erfordert. Eine Verkürzung auf 18 Monate könnte Schulen drei Monate früher gut ausgebildete Lehrkräfte bieten und organisatorischen Aufwand reduzieren. Derzeit liegt der längste Vorbereitungsdienst in Bayern bei 24 Monaten, der kürzeste in Brandenburg bei 12 Monaten.

Feuerwehreinsatz: Kindertagesstätte abgebrannt - Schaden in Millionenhöhe

www.zeit.de25.11.2025

In Durmersheim brannte in der Nacht ein Kindergarten vollständig nieder, was einen Sachschaden von etwa 1,5 Millionen Euro verursachte. Trotz des Einsatzes von über 100 Feuerwehr- und Rettungskräften konnte das Feuer nicht eingedämmt werden. Verletzt wurde niemand, doch die Brandursache ist bislang unklar.

Gedenktag: "Gewalt gegen Frauen ist allgegenwärtig"

www.zeit.de25.11.2025

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen betonte Ministerpräsident Alexander Schweitzer, dass jede dritte Frau in Deutschland von physischer oder sexualisierter Gewalt betroffen ist. Die rheinland-pfälzische Regierung setzt sich für den Schutz und die Unterstützung der Opfer ein, unter anderem durch den Ausbau von Frauenhäusern und Notdiensten. Aktionen zur UN-Kampagne "Orange the World" sollen das Bewusstsein für Gewalt gegen Frauen schärfen. Ein neues Gewalthilfegesetz garantiert gewaltbetroffenen Frauen Rechte auf Schutz und Beratung.