www.zeit.de27.11.2025
Viele Beschäftigte in Sachsen gehen laut dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) beim Weihnachtsgeld leer aus. DGB-Chef Markus Schlimbach kritisierte Arbeitgeber für ihre Billiglohnpolitik und mangelnde Verhandlungen mit Gewerkschaften. In Deutschland erhalten 77 Prozent der Beschäftigten mit Tarifvertrag Weihnachtsgeld, jedoch nur 41 Prozent ohne. Der Ost-West-Unterschied beruht auf einer geringeren Tarifbindung im Osten, wo nur 41 Prozent Weihnachtsgeld erhalten. Sachsen rangiert bundesweit hinten bezüglich der Tarifbindung.
www.zeit.de27.11.2025
Nach dem Fund einer Leiche einer 30-Jährigen in Rehlingen-Siersburg im Saarland wurde eine 36-jährige Tatverdächtige festgenommen. Die Frau wurde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz gefasst. Die Leiche wurde am Dienstag auf einem Feldweg entdeckt, und das Opfer sowie die Tatverdächtige stammen aus Baden-Württemberg. Die Frau sei zwischen Montagabend und Dienstag Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Weitere Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Tatort sind im Gange.
www.zeit.de27.11.2025
Im Jahr 2023 sind in Sachsen circa 1,61 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle angefallen, was etwa 397 Kilogramm pro Kopf entspricht, zwei Kilogramm mehr als im Vorjahr. Die Abfallbilanz des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie zeigt, dass jeder Einwohner im Freistaat im Durchschnitt 121 Kilogramm Restabfall, 172 Kilogramm Wertstoffe, 28 Kilogramm Sperrmüll und 76 Kilogramm Bioabfall entsorgte.
www.spiegel.de27.11.2025
Ein Militärgericht in Rostow am Don hat acht Männer wegen ihrer Rolle in der Explosion auf der Kertsch-Brücke im Jahr 2022 zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie wurden als Teil einer "organisierten kriminellen Vereinigung" schuldig gesprochen. Der Anschlag, der von der Ukraine zugegeben wurde, führte zu fünf Todesfällen und beschädigte die strategisch wichtige Brücke, die Russland mit der annektierten Krim verbindet. Alle Verurteilten beteuern ihre Unschuld und behaupten, nichts von der Ladung gewusst zu haben.
www.spiegel.de27.11.2025
Die Übernahme-Spekulationen rund um den kriselnden Sportartikelhersteller Puma haben den Aktienkurs um 14 Prozent steigen lassen. Der chinesische Konzern Anta Sports, sowie Li Ning und Asics könnten potenzielle Käufer sein. Puma steckt in einer tiefen Krise, der Kurs fiel seit einem Rekordhoch um fast 85 Prozent. Die Familie Pinault hält 30 Prozent der Anteile und erwägt einen Verkauf. Der neue CEO startet ein Restrukturierungsprogramm, während Leerverkäufe auf weitere Kursverluste setzen.
www.zeit.de27.11.2025
In Mannheim wurde ein Mann an einer belebten Straßenbahn-Haltestelle schwer verletzt, nachdem es zu einem Streit gekommen war. Der Verdächtige wurde nach einer Fahndung festgenommen; ein Augenzeuge berichtete von einem Messer als Tatwaffe, was Polizeisprecher jedoch nicht bestätigen konnte. Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch unklar. Die Polizei sucht nach weiteren Augenzeugen, um den Vorfall aufzuklären.
www.zeit.de27.11.2025
Wacker Chemie plant, aufgrund hoher Verluste und steigender Kosten, 1.500 Stellen abzubauen, überwiegend in Deutschland. Der Konzern zielt auf jährliche Einsparungen von 300 Millionen Euro, wovon die Hälfte durch Personalabbau erzielt wird. Nach neun Monaten 2023 verzeichnete Wacker einen Nettoverlust von fast 105 Millionen Euro. Vorstandschef Hartel kritisiert die hohen Energiepreise und bürokratische Hindernisse in Deutschland als Hauptgründe für die Herausforderungen der Branche. Wacker ist ein wichtiger Lieferant für die Halbleiterindustrie und kämpft mit internationalem Wettbewerb.
www.zeit.de27.11.2025
In Ilberstedt wurde ein Großvater wegen Totschlags in Untersuchungshaft genommen, nachdem sein fünf Monate altes Enkelkind tot aufgefunden wurde. Rettungskräfte konnten das bewusstlose Baby trotz Wiederbelebungsversuchen nicht retten. Die Staatsanwaltschaft Magdeburg ermittelt, während zur Todesursache und den genauen Umständen derzeit noch keine Details veröffentlicht wurden. Der Großvater ist über 50 Jahre alt.
www.zeit.de27.11.2025
Im Jahr 2025 spenden die Menschen in Baden-Württemberg bisher deutlich weniger als im Vorjahr. Von Januar bis Ende September wurden 373,5 Millionen Euro gespendet, ein Rückgang von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Deutschlandweit lag das Spendenvolumen bei knapp 2,8 Milliarden Euro (-14%). Die durchschnittliche Spende stieg dennoch auf ein Rekordniveau von 41 Euro. Hauptgründe für den Rückgang sind die Wirtschaftskrise, Inflation und hohe Lebenshaltungskosten, während einige Altersgruppen weiterhin aktiv spenden.
www.zeit.de27.11.2025
In den ersten neun Monaten 2023 wurden in Berlin und Brandenburg 143,9 Millionen Euro gespendet, was einem Rückgang von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der Spender sank von 900.000 auf 800.000, während der Durchschnittsbetrag pro Spende leicht von 36 auf 37 Euro anstieg, jedoch unter dem bundesweiten Durchschnitt von 41 Euro liegt. Deutschlandweit betrugen die Spenden 2,8 Milliarden Euro, ein Rückgang von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
www.zeit.de27.11.2025
In Norddeutschland ist die Spendenbereitschaft in den ersten neun Monaten 2023 deutlich gesunken. Mit insgesamt 442,5 Millionen Euro wurden etwa 11 Prozent weniger gespendet als im Vorjahr. Auch die Zahl der Spender reduzierte sich von 2,4 Millionen auf 2,2 Millionen. Die Durchschnittsspende fiel von 35,00 auf 34,00 Euro. Deutschlandweit betrugen die Spenden 2,8 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Daten stammen von einer Umfrage des Deutschen Spendenrats.
www.zeit.de27.11.2025
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) betont die Notwendigkeit einer strengeren Migrationspolitik mit Fokus auf Kontrolle und Sicherheit. Der Haushalt für 2026 sieht 15,76 Milliarden Euro vor, ohne Kürzungen für Dobrindts Ministerium. Maßnahmen zur Migrationswende zeigen Wirkung, jedoch wird die Entscheidung, ukrainischen Geflüchteten Bürgergeld zu entziehen, sowie die Geldangebote für Afghanen kritisiert. Der Grünen-Haushaltspolitiker Eckert plädiert für mehr Integrationsangebote. Dobrindt verteidigt seine Strategien gegen Kritik von Oppositionspolitikern, die die Maßnahmen als unzureichend erachten.
www.zeit.de27.11.2025
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) betont die Notwendigkeit einer strengeren Steuerung der Migration in Deutschland und verspricht mehr Sicherheit. Der Haushaltsentwurf für 2026 sieht 15,76 Milliarden Euro für das Innenministerium vor, ohne Einsparungen. Dobrindt plant, ukrainischen Geflüchteten nur Zuwendungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu gewähren und bietet Afghanen finanzielle Anreize zur Verzicht auf Aufnahme in Deutschland an. Kritik kommt von Grünen und AfD, die unterschiedliche Sichtweisen zur Migrationspolitik und Sicherheit äußern.
www.zeit.de27.11.2025
In Rheinland-Pfalz und im Saarland haben die Bürger in den ersten neun Monaten 2025 deutlich weniger gespendet, mit einem Rückgang von 31 Prozent auf 161,0 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Spender fiel von 900.000 auf 600.000. Durchschnittlich gab jeder Spender 34 Euro, was unter dem bundesweiten Schnitt von 41 Euro liegt. Insgesamt sank die Spendensumme in Deutschland um 14 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Hintergrund ist die aktuelle Krisensituation.
www.zeit.de27.11.2025
In Hessen wurden im Jahr 2025 in den ersten neun Monaten 252,7 Millionen Euro gespendet, ein Anstieg von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Spender stieg von 700.000 auf 800.000, und der durchschnittliche Spendenbetrag erhöhte sich von 50 auf 61 Euro, was über dem bundesweiten Durchschnitt von 41 Euro liegt. Im Gegensatz zu Hessen sank die Gesamtsumme der Spenden in Deutschland um 14 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro.