Datum27.11.2025 12:01
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Norddeutschland ist die Spendenbereitschaft in den ersten neun Monaten 2023 deutlich gesunken. Mit insgesamt 442,5 Millionen Euro wurden etwa 11 Prozent weniger gespendet als im Vorjahr. Auch die Zahl der Spender reduzierte sich von 2,4 Millionen auf 2,2 Millionen. Die Durchschnittsspende fiel von 35,00 auf 34,00 Euro. Deutschlandweit betrugen die Spenden 2,8 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Daten stammen von einer Umfrage des Deutschen Spendenrats.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bilanz für erste neun Monate“. Lesen Sie jetzt „Im Norden sinkt die Spendenbereitschaft“. In Norddeutschland ist in diesem Jahr bislang deutlich weniger gespendet worden als in der Vergangenheit. Laut dem Deutschen Spendenrat wurden in den ersten neun Monaten des Jahres in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern 442,5 Millionen Euro gespendet. Das waren etwa elf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (499,7 Millionen Euro). Rückläufig sind auch die Zahl der Spender und die Geldsummen. Gab es im vergangenen Jahr noch 2,4 Millionen Spender, so waren es von Januar bis September nun nur 2,2 Millionen. Die Durchschnittssumme pro Spende sank von 35,00 auf 34,00 Euro. Jeder Spender im Norden gab bislang im Schnitt sechsmal Geld. Deutschlandweit wurde in den ersten neun Monaten insgesamt 2,8 Milliarden Euro gespendet. Das sind 14 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag des Deutschen Spendenrates. © dpa-infocom, dpa:251127-930-348092/1