Stromausfall: Spranger verteidigt Krisenmanagement nach Stromausfall

www.zeit.de06.01.2026

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) verteidigte das Krisenmanagement nach einem Stromausfall, der 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen betraf, ausgelöst durch einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke. Sie wies Kritik am Umgang mit der Situation zurück, die laut ihr überholt sei und räumte ein, dass in den vergangenen 30 Jahren Versäumnisse bei den Katastrophenschutzbehörden festgestellt wurden. Zudem warnte Spranger vor Fake News und betonte die Bedeutung offizieller Informationsquellen. Die vollständige Stromversorgung wird erst am Donnerstag erwartet.

Stromausfall Berlin: S-Bahnen in Berliner Südwesten fahren nach Stromausfall wieder

www.zeit.de06.01.2026

In Berlin kam es zu einem Stromausfall, der 45.000 Haushalte betraf; aktuell sind noch 25.500 ohne Strom. Die Versorgung von S-Bahnhöfen und Pflegeheimen wurde wiederhergestellt. Ursache war ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannte. Die Bundesregierung plant Maßnahmen zum besseren Schutz kritischer Infrastrukturen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie fordert eine adäquate Sicherheitsarchitektur, um hybride Bedrohungen effizient abzuwehren und weist auf unzureichende gesetzliche Vorgaben hin.

Luxusjachten: Die Wassersportmesse Boot schippert ihrem Start entgegen

www.zeit.de06.01.2026

Die Wassersportmesse "Boot" in Düsseldorf steht bevor und füllt die Messehallen mit Luxusjachten. Eine der Highlights ist die San Lorenzo SD90, die mit 27,4 Metern Länge, 112 Tonnen Gewicht und Preisen zwischen 8,5 und 9,8 Millionen Euro beeindruckt. Die Messe findet vom 17. bis 25. Januar statt, mit rund 1.500 Ausstellern aus 67 Ländern und über 200.000 erwarteten Besuchern. Auch andere Jachten, wie ein Boot von Azimut-Benetti, konnten erfolgreich angeliefert werden.

FDP-Parteitreffen: FDP-Chef Dürr will Verdopplung der Ausgaben für Grundschulen

www.zeit.de06.01.2026

FDP-Chef Christian Dürr fordert bei einem Parteitreffen in Stuttgart eine Verdopplung der Ausgaben für Grundschulen in Deutschland. Aktuell werden nur 0,75 Prozent des BIP investiert, was im internationalen Vergleich niedrig ist. Dürr schlägt vor, die Ausgaben auf 1,5 Prozent zu erhöhen, um eine hochwertige Bildung zu ermöglichen. Zur Finanzierung könnte ein Zwanzigstel des Sondervermögens der Bundesregierung genutzt werden.

Sprengstoffspürhund im Einsatz: Herrenloser Koffer führt zu Polizeieinsatz

www.zeit.de06.01.2026

Ein herrenloser Koffer auf dem Marktplatz in Halle (Saale) sorgte für einen Polizeieinsatz am Montagabend. Der Bereich wurde abgesperrt und der Straßenbahnverkehr umgeleitet. Die Polizei setzte einen Sprengstoffspürhund ein, konnte jedoch gegen 20:00 Uhr Entwarnung geben, da der Koffer leer war. Der Ursprung des Gepäckstücks ist weiterhin unklar, und die Ermittlungen laufen.

Stromausfall: SHK-Innung rät: Jetzt Heizungen und Leitungen prüfen

www.zeit.de06.01.2026

Nach einem großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten rät die SHK-Innung den Verbrauchern, Heizungen und Wasserleitungen frühzeitig von Fachleuten prüfen zu lassen, um Frostschäden zu vermeiden. Obwohl bislang keine größeren Schäden bekannt sind, warnen Experten, dass die Situation nach Wiederherstellung der Stromversorgung eskalieren könnte. Die Wasserbetriebe betonen, dass die Wasserversorgung gesichert sei, während die Feuerwehr aufgrund eines Wasserrohrbruchs alarmiert wurde, dessen Ursache noch unklar ist.

Ein Feiertag für die Fußball-WM? Die Schotten könnten ihn bekommen

www.spiegel.de06.01.2026

Schottlands Regierungschef John Swinney hat vorgeschlagen, den Montag nach dem WM-Eröffnungsspiel gegen Haiti (14. Juni) zum Feiertag in Schottland zu erklären. Dies soll es Fußballfans ermöglichen, das Comeback des Nationalteams nach 28 Jahren gebührend zu feiern und die Wirtschaft sowie den Tourismus anzukurbeln. Der Vorschlag erfordert die Zustimmung von König Charles III. Kritische Stimmen äußern Zweifel an der Angemessenheit eines Feiertags. Schottland hat mit ungünstigen Anstoßzeiten bei der WM zu kämpfen.

Ein Feiertag für die Fußball-WM? Die Schotten könnten ihn bekommen

www.spiegel.de06.01.2026

Schottlands Regierungschef John Swinney hat vorgeschlagen, den Montag nach dem Auftaktspiel der Fußball-WM als Feiertag zu erklären, um den Fans die Feierlichkeiten nach 28 Jahren WM-Abstinenz zu ermöglichen. Das Spiel gegen Haiti findet in der Nacht zum 14. Juni statt. Der Vorschlag muss von König Charles III. genehmigt werden. Swinney betont, dass der Feiertag die Wirtschaft ankurbeln und kulturelle Verbindungen stärken könnte. Kritische Stimmen zur Angemessenheit des Feiertags sind ebenfalls laut geworden.

Politikpodcast: Nach Venezuela – wird Trump als nächstes Grönland annektieren?

www.zeit.de06.01.2026

Im Politikpodcast "Das Politikteil" diskutieren Holger Stark und die Moderatoren die Verhaftung von Nicolás Maduro durch die US-Army und deren mögliche Auswirkungen auf Donald Trumps Außenpolitik. Sie fragen, ob dies den Beginn einer Neuaufteilung der Welt unter einem zunehmend autoritären Trump signalisiert und wie Europa sich von der militärischen und technologischen Abhängigkeit der USA befreien kann. Stark betont die imperialen Ambitionen Trumps und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Europas zukünftige Unabhängigkeit.

Frauen-Bundesliga: Hoffenheims Torjägerin Kössler wechselt in die USA

www.zeit.de06.01.2026

Melissa Kössler, Topstürmerin der TSG Hoffenheim, wechselt in die US-amerikanische NWSL, wahrscheinlich zu Boston Legacy FC. Die 25-Jährige, die in dieser Saison sechs Tore in zehn Liga-Spielen erzielte, äußerte sich dankbar für ihre bisherige Unterstützung und sieht den Wechsel als große Chance. Kössler, die 2019 bereits in den USA spielte und 2022 zu Hoffenheim kam, war 2023 DFB-Nationalspielerin, aber nicht im WM-Kader für Australien.

Nahost-Konflikt: Klage gegen Hochschule – Verhandlung wird fortgesetzt

www.zeit.de06.01.2026

Im Nahost-Konflikt klagt ein jüdischer Student, Lahav Shapira, gegen die Freie Universität Berlin, weil er die Hochschule für unzureichenden Schutz gegen antisemitische Diskriminierung verantwortlich macht. Nach einem gewalttätigen Vorfall im Februar 2024, bei dem Shapira angegriffen wurde, sieht er seine Rechte verletzt. Das Verwaltungsgericht Berlin wird am 26. Februar 2025 über die Klage entscheiden, während die FU behauptet, bereits Maßnahmen zur Antidiskriminierung umgesetzt zu haben. Ein Urteil über den Angreifer steht ebenfalls bevor.

Verwaltungsgericht Münster: Klage gegen Schulpflicht abgewiesen

www.spiegel.de06.01.2026

Das Verwaltungsgericht Münster hat eine Klage einer Familie aus dem Kreis Borken abgewiesen, die ihre Kinder aus religiösen Gründen zu Hause unterrichten wollte. Das Gericht stellte fest, dass die Eltern verpflichtet sind, ihre schulpflichtigen Kinder an einer Schule anzumelden. Der Verein, der die Familie unterstützte, wurde nicht als anerkannte Schule angesehen, da er keinen regulären Unterricht erteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, eine Berufung beim Oberverwaltungsgericht ist möglich.

Diebstahl: Polizei findet Serien-Einbrecher in München

www.zeit.de06.01.2026

Die Polizei hat einen 33-jährigen Serien-Einbrecher in München gefasst, der in vier Gaststätten und einer Lagerhalle Einbrüche begangen hat. Der Mann, der bereits wegen eines Diebstahls im Gefängnis sitzt, wird beschuldigt, im März 2025 Bargeld und Alkohol im Wert von mehreren zehntausend Euro gestohlen zu haben. DNA-Spuren am Tatort führten zu seiner Identifizierung.

FDP-Parteitreffen: Radikaler Vorschlag der FDP: Alte Gesetze auslaufen lassen

www.zeit.de06.01.2026

FDP-Bundesvorsitzender Christian Dürr hat beim Dreikönigstreffen in Stuttgart einen radikalen Vorschlag gemacht: Alle seit 2000 beschlossenen Gesetze sollen auslaufen. Dies solle der neuen Bundesregierung in der nächsten Legislaturperiode vier Jahre Zeit geben, um nur sinnvolle Gesetze wieder einzuführen. Dürr kritisierte die in Deutschland verbreitete Null-Risiko-Mentalität und betonte, dass das Vermeiden von Risiken letztlich gefährlich sein könne.

Grönland: Europäische Länder stellen sich nach Aussagen Donald Trumps hinter Grönland

www.spiegel.de06.01.2026

Nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu Besitzansprüchen auf Grönland haben sieben europäische Länder, darunter Deutschland, Solidarität mit Dänemark und Grönland erklärt. In einer gemeinsamen Erklärung betonten sie, dass die Entscheidungsgewalt über Grönland allein bei Dänemark und den Grönländern liege. Trump rechtfertigt sein Interesse an Grönland mit nationaler Sicherheit und strategischen Gründen. Dänemark und Grönland lehnen Trumps Ansprüche entschieden ab und betonen, dass Grönland den Grönländern gehört.